Der Goldesel ETF-Depot Vergleich
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Hier findest du unseren Vergleich der besten ETF-Depots in Deutschland. Wir analysieren Gebühren, Funktionen und Nutzerfreundlichkeit, damit du schnell das passende Depot für deine Strategie findest.
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ETF Depot Vergleich 2026: Bester ETF-Broker für deinen Sparplan
Du willst langfristig mit ETF-Sparplänen Vermögen aufbauen und suchst den passenden Broker. In unserem ETF Depot Vergleich 2026 zeigen wir dir, welcher ETF-Broker zu deiner Strategie passt, egal ob du auf den MSCI World sparst, einen FTSE All-World besparst oder dir ein Welt-Portfolio aus mehreren ETFs zusammenstellst. Im großen ETF Sparplan Vergleich prüfen wir die Anzahl kostenloser ETF-Sparpläne, Ausführungstage, Mindestsparraten und Ordergebühren beim Einmalkauf. So findest du den besten ETF Broker für deinen Sparplan und kannst dein ETF-Depot in wenigen Minuten online eröffnen.
Was ist ein ETF-Depot? Abgrenzung zum normalen Aktiendepot
Ein ETF-Depot ist technisch ein ganz normales Wertpapierdepot. Der Unterschied liegt in der Ausrichtung des Brokers. Ein guter ETF-Broker bietet dir möglichst viele kostenlos besparbare ETFs, flexible Ausführungstage, eine niedrige Mindestsparrate und faire Spreads beim Handel auf Xetra oder Tradegate. Ein klassischer Aktien- oder Trading-Broker fokussiert dagegen auf niedrige Ordergebühren beim Einzelkauf und auf Profi-Funktionen.
Kurz gesagt: Jedes Depot kann ETFs halten. Aber nicht jedes Depot ist ein gutes Sparplan-Depot. Wenn du eine breitere Übersicht über alle Depot-Typen brauchst, schau in unseren Depot Vergleich. Wer Einzelaktien handeln will, ist im Aktiendepot Vergleich besser aufgehoben.
Worauf beim ETF Sparplan Vergleich achten? Die 6 wichtigsten Kriterien
Ein ETF Depot Vergleich steht und fällt mit den richtigen Kriterien. Im ETF Sparplan Vergleich konzentrieren wir uns auf die folgenden sechs Punkte, die bei jedem ETF-Broker wirklich zählen.
1. Anzahl kostenlos besparbarer ETFs
Das wichtigste Kriterium für ETF-Sparer. Ein guter Sparplan Broker bietet dir mindestens 1.000 ETFs kostenlos zum Besparen. Spitzenreiter wie die Consorsbank kommen auf über 2.000 dauerhaft kostenlose ETF-Sparpläne. Achte auf das Wort „dauerhaft". Manche Broker locken mit Aktionen und kassieren danach wieder Sparplangebühren.
2. Ausführungstage und Sparplan-Intervalle
Je mehr Ausführungstage und Intervalle, desto besser kannst du deinen ETF-Sparplan steuern. Standard sollten mindestens wöchentlich, zweiwöchentlich und monatlich sein, idealerweise auch mehrere Ausführungstage im Monat (1., 15., 25.). Wer zum Beispiel direkt nach Gehaltseingang sparen will, braucht flexible Termine. Trade Republic bietet hier täglich Ausführung. Bei Direktbanken sind oft nur 1-3 Tage im Monat möglich.
3. Mindestsparrate
Wichtig für Einsteiger und für Junior-Depots. Trade Republic, Scalable Capital und ING starten bereits ab 1 € pro Sparplan-Ausführung. Wer zum Beispiel 10 ETFs mit je 10 € im Monat besparen will, braucht eine niedrige Mindestsparrate. Klassische Banken liegen oft bei 25 € oder 50 € pro Sparplan, was dich bei kleinen Raten unflexibel macht.
4. Ordergebühren beim Einmalkauf
Ein ETF-Sparplan-Broker sollte auch beim Einmalkauf eines ETFs günstig sein, etwa für die Steuerausgleichszahlung im Dezember oder wenn du eine größere Summe auf einmal investieren willst. Bei Trade Republic zahlst du 1 €, bei Scalable Capital im PRIME+-Tarif 0 € auf Gettex, bei der Consorsbank je nach Aktion ab 3,90 €.
5. Spreads und Handelszeiten
Ein oft unterschätzter Kostenfaktor. Außerhalb der Xetra-Handelszeiten (9:00 – 17:30 Uhr) werden die Spreads auf Tradegate und Gettex schnell weiter. Ein ETF wie der iShares Core MSCI World hat tagsüber einen Spread von wenigen Basispunkten, abends können daraus 0,1 % oder mehr werden. Wer per Einmalkauf größere Beträge investiert, sollte ETF-Orders möglichst während der Xetra-Kernzeit aufgeben.
6. ETF-Auswahl
Der beste ETF-Broker nützt dir nichts, wenn dein Wunsch-ETF nicht im Angebot ist. Standard-ETFs wie MSCI World, FTSE All-World, MSCI Emerging Markets oder S&P 500 sind überall verfügbar. Spezialisierte ETFs (Themen-ETFs, Faktor-ETFs, Anleihen-ETFs) findest du nicht bei jedem Broker zum Besparen. Vor dem ETF Depot Vergleich also kurz prüfen: Gibt es deinen ETF dort kostenlos im Sparplan?
ETF-Grundlagen: TER, thesaurierend vs. ausschüttend, Replikation
Bevor du den ersten Sparplan startest, lohnt ein kurzer Blick auf die wichtigsten ETF-Begriffe. Damit verstehst du auch, warum manche ETFs trotz ähnlichem Index unterschiedlich abschneiden.
TER (Total Expense Ratio): Die Gesamtkostenquote eines ETFs, jährlich in Prozent. Ein MSCI World ETF mit 0,12 % TER kostet dich bei 10.000 € Anlagesumme rund 12 € pro Jahr. Diese Kosten werden automatisch im Kurs verrechnet. Je niedriger die TER, desto besser. Bei Standard-ETFs liegt die TER heute zwischen 0,07 % und 0,25 %.
Thesaurierend vs. ausschüttend: Ein thesaurierender ETF legt die Dividenden automatisch wieder im Fondsvermögen an. Ideal für den langfristigen Vermögensaufbau, weil der Zinseszins voll wirkt. Ein ausschüttender ETF zahlt dir die Dividenden aufs Verrechnungskonto aus. Praktisch, wenn du den Sparerpauschbetrag (1.000 € pro Jahr) ausnutzen willst oder im Ruhestand regelmäßige Erträge brauchst.
Replikationsmethode: Physisch replizierende ETFs kaufen die Aktien des Index direkt. Das ist am sichersten und transparentesten. Synthetische ETFs (Swap-basiert) bilden den Index über Tauschgeschäfte mit einer Bank ab. Heute ist die physische Replikation bei Standard-ETFs Standard, synthetisch wird vor allem bei schwer zugänglichen Märkten (z.B. einzelne Emerging Markets) genutzt.
Wie viele ETFs sollte man im Depot haben?
Eine der häufigsten Fragen in unserer Goldesel-Community. Die Antwort ist nüchterner als viele denken: Ein einziger ETF reicht in den meisten Fällen aus.
Ein MSCI World (1.500 Aktien aus 23 Industrieländern) oder noch besser ein FTSE All-World (rund 4.000 Aktien aus Industrie- UND Schwellenländern) ist bereits maximal diversifiziert. Wer keine Lust auf ständiges Umschichten hat, baut sich mit so einem Ein-ETF-Portfolio ein solides Welt-Portfolio.
Wer differenzieren will, fährt mit 2 bis 3 ETFs gut: zum Beispiel 70 % MSCI World + 30 % MSCI Emerging Markets. Oder zusätzlich einen Small-Cap-ETF (MSCI World Small Cap) für mehr Streuung. Mehr als 4-5 ETFs machen für die meisten Anleger keinen Sinn. Die Diversifikation steigt kaum noch, die Komplexität dafür deutlich.
Wichtig: Mehrere ETFs bedeuten nicht automatisch mehr Sicherheit. Drei Welt-ETFs verschiedener Anbieter halten am Ende dieselben Microsoft- und Apple-Aktien.
ETF-Steuer: Vorabpauschale und Teilfreistellung
Bei ETFs zahlst du Steuern auf zwei Wegen: bei Verkauf mit Gewinn (Abgeltungssteuer 25 % + Soli + ggf. Kirchensteuer) und einmal jährlich pauschal über die Vorabpauschale. Letztere wurde 2018 eingeführt und betrifft thesaurierende ETFs.
Die Vorabpauschale ist eine fiktive Mindestbesteuerung. Sie wird jährlich im Januar fürs Vorjahr berechnet und automatisch über dein Verrechnungskonto eingezogen. Wichtig: Beim späteren Verkauf wird die bereits gezahlte Vorabpauschale gegengerechnet, du zahlst also nicht doppelt.
Die Teilfreistellung ist die gute Nachricht: Bei Aktien-ETFs (mind. 51 % Aktienanteil) sind 30 % der Erträge steuerfrei. Statt 26,375 % Abgeltungssteuer + Soli zahlst du effektiv nur rund 18,46 %. Ein Vorteil gegenüber Einzelaktien.
Praxistipp: Sorge dafür, dass dein Verrechnungskonto zum Jahreswechsel ausreichend gedeckt ist. Sonst zieht der Broker den Betrag im Februar nach, und das mag keiner.
ETF Depot Vergleich: FAQ
Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Indexfonds. Statt einer aktiven Fondsmanagement-Gebühr bildet ein ETF einfach einen Index ab, zum Beispiel den MSCI World mit 1.500 Aktien aus 23 Industrieländern. Dadurch sind ETFs deutlich günstiger als aktive Fonds (TER meist 0,1 – 0,3 %) und in der Regel transparenter. Ein ETF Sparplan bei einem guten Sparplan Broker ist heute der einfachste Weg zum langfristigen Vermögensaufbau.
Unser Testsieger ist die Consorsbank, dicht gefolgt von Scalable Capital und Trade Republic. Welcher davon der beste ETF Broker für dich ist, hängt von deinem Profil ab: Consorsbank für klassisches Direktbanken-Feeling mit allen Handelsplätzen, Scalable für Aktivnutzer mit PRIME+-Vorteilen, Trade Republic für Mini-Sparraten ab 1 €.
Bei den meisten modernen ETF-Brokern reicht 1 € pro Ausführung (Trade Republic, Scalable, ING). Klassische Banken verlangen oft 25 € oder 50 € Mindestsparrate. Für Einsteiger und für Junior-Depots ist der niedrige Mindestbetrag ideal.
Ein einziger Welt-ETF (z.B. FTSE All-World) reicht in den meisten Fällen. Wer differenzieren will, fährt mit 2-3 ETFs gut. Mehr als 4-5 ETFs erhöhen die Komplexität, aber kaum die Diversifikation.
Die TER (Total Expense Ratio) ist die Gesamtkostenquote eines ETFs pro Jahr in Prozent. Sie wird automatisch im Kurs verrechnet, du zahlst sie also nicht extra. Bei Standard-ETFs liegt die TER zwischen 0,07 % und 0,25 %.
Für den langfristigen Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs meist besser (automatischer Zinseszins). Wer den Sparerpauschbetrag (1.000 €) optimal nutzen oder im Ruhestand Erträge bekommen will, fährt mit ausschüttenden ETFs besser.
Bei seriösen Brokern: nein. Die Kosten werden über Spreads, Verrechnungskonto-Margen oder Premium-Tarife refinanziert. Du musst dich also nicht ärgern. Wichtig ist nur, dass „kostenlos" auch dauerhaft kostenlos bedeutet und nicht nur eine zeitlich befristete Aktion ist.
Eine fiktive Mindestbesteuerung auf thesaurierende ETFs, die jährlich im Januar fürs Vorjahr berechnet und über das Verrechnungskonto eingezogen wird. Beim späteren Verkauf wird sie gegengerechnet, du zahlst also nicht doppelt. Sorge dafür, dass dein Verrechnungskonto im Januar ausreichend gedeckt ist.
Bei allen modernen Online-Brokern: ja. Ein ETF Depot kostenlos zu führen ist heute Standard. Klassische Filialbanken verlangen oft noch Depotgebühren. Das ist 2026 nicht mehr zeitgemäß. Wer ein Depot mit laufenden Kosten hat, sollte über einen Wechsel nachdenken.
Ja, und das ist sogar eine der besten Sparformen für Kinder. Anbieter wie Scalable Capital und die Consorsbank bieten ETF-Sparpläne ab 1 € auch für Kinder. Mehr dazu im Juniordepot Vergleich.