GE Aerospace Aktie: FAA verschiebt Max-10-Zulassung wegen Prüfung von GE-Software
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Die FAA will die Zulassung der Boeing 737 Max 10 verzögern, während sie ein mögliches Problem mit GE Aerospace-Software prüft.
- Ein bestätigter Softwarefehler oder die Ursache der Prüfung wurden bislang nicht genannt.
- GE-Aerospace-Aktien lagen im nachmittäglichen Handel rund 3 Prozent im Minus.
- Die Zulassung der Max 10 hängt nun auch vom Ergebnis der FAA-Prüfung ab.
Marktanalyse & Details
FAA prüft mögliche Softwareprobleme
FAA-Administrator Bryan Bedford erklärte am 28. September, die Behörde beabsichtige, die Zertifizierung von Boeings 737 Max 10 zu verzögern. Anlass ist eine Prüfung eines möglichen Problems mit Software, die GE Aerospace entwickelt hat. Angaben zur technischen Ursache, zum Umfang der Prüfung oder zu einem neuen Zeitplan für die Zulassung liegen nicht vor. Ein bestätigter Defekt ist damit nicht belegt.
Reaktion der GE-Aerospace-Aktie
Im nachmittäglichen Handel verlor die GE-Aerospace-Aktie rund 3 Prozent. Die bereitgestellten Marktdaten zeigen für 20:51 Uhr einen Kurs von 279,05 Euro und ein Tagesminus von 2,7 Prozent. Auch Boeing geriet unter Druck: Die Aktie des Flugzeugbauers gab laut den vorliegenden Angaben im Tagesverlauf um 6 Prozent nach.
Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass die Prüfung kurzfristig nicht nur für Boeing, sondern auch für GE Aerospace ein Vertrauens- und Terminrisiko darstellt. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung jedoch noch keinen belegten finanziellen Schaden: Entscheidend ist, ob die FAA tatsächlich einen sicherheits- oder zulassungsrelevanten Softwaremangel feststellt und wie schnell er sich beheben lässt. Bis dazu nähere Angaben vorliegen, bleibt die Unsicherheit über mögliche Folgen für GE bestehen.
Fazit & Ausblick
Im Mittelpunkt stehen nun die Ergebnisse der FAA-Prüfung und ein möglicher neuer Zeitplan für die Max-10-Zertifizierung. Weder ein konkreter Zulassungstermin noch finanzielle Auswirkungen für GE Aerospace wurden bislang genannt. Weitere Hinweise dürften von der FAA, Boeing und GE Aerospace kommen.
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