BofA Aktie: US-Finanzministerium verhängt Milliardenstrafe wegen Geldwäschekontrollen

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Das Wichtigste in Kürze

  1. Das US-Finanzministerium verhängte gegen Bank of America Strafen von mehr als 1,21 Milliarden US-Dollar.
  2. Im Zentrum stehen laut Ministerium Verstöße gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze sowie nicht gemeldete verdächtige Transaktionen von über fünf Milliarden Dollar.
  3. Etwa ein Fünftel der Transaktionen berührte demnach auch die nationale Sicherheit; im Strafbetrag sind 11,6 Millionen Dollar aus einem Sanktionsvergleich enthalten.
  4. Die Bank legt am 14. Oktober Quartalszahlen vor, die durch die Strafe belastet werden dürften.

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Vorwürfe und Auflagen

Nach Angaben des US-Finanzministeriums meldete Bank of America unter anderem Aktivitäten chinesischer Geldwäsche-Netzwerke nicht. Zudem geht es um Verstöße gegen Sanktionen, darunter jene gegen Iran und Russland. Ein Gerichtsdokument sieht vor, dass externe Prüfer verdächtige Transaktionen untersuchen.

Die Bank war bereits 2024 aufgefordert worden, ihre Kontrollen zur Geldwäschebekämpfung zu verbessern. Das Ministerium hält die daraufhin ergriffenen Maßnahmen für unzureichend. Bank of America erklärte, Milliardenbeträge in Technologie gegen Finanzkriminalität investiert zu haben und an der Behebung der beanstandeten Probleme zu arbeiten.

Belastung für Quartal und Kontrollsysteme

Die Strafe von mehr als 1,21 Milliarden Dollar entspricht rund 1,08 Milliarden Euro. Sie dürfte das heute erwartete Quartalsergebnis belasten. Zusätzlich zum unmittelbaren finanziellen Effekt bedeuten die externe Prüfung und die geforderte Nachbesserung Aufwand für Compliance, Überwachung und interne Kontrollen.

Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass das Risiko für die Bank nicht auf die einmalige Strafzahlung begrenzt ist: Entscheidend wird sein, ob sie die Kontrollmängel dauerhaft behebt und weitere Sanktionen oder Auflagen vermeidet. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass neben dem Quartalseffekt auch mögliche Folgekosten und die regulatorische Entwicklung beobachtet werden sollten. Aus den vorliegenden Angaben lässt sich die längerfristige finanzielle Belastung jedoch nicht beziffern.

Fazit & Ausblick

Im Fokus stehen die Quartalszahlen vom 14. Oktober und mögliche Aussagen der Bank zu Rückstellungen, den Kosten der Aufarbeitung und den Fortschritten bei den Kontrollen. Die vorgesehene externe Prüfung dürfte zudem Aufschluss darüber geben, wie umfassend die beanstandeten Schwächen sind.

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