ALASKA AIR Aktie: FAA verschiebt 737-MAX-10-Zulassung wegen Softwareproblem

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Goldesel Kompakt

Das Wichtigste in Kürze

  1. Die FAA verschiebt die Zulassung der Boeing 737 MAX 10, bis ein Softwareproblem behoben ist.
  2. Alaska Airlines teilte mit, dass derzeit keines ihrer Flugzeuge die betroffene Software nutzt.
  3. Die Airline arbeitet mit Boeing und der FAA an der Bewertung des Problems.
  4. Die Behörde nannte keinen Zeitplan für die Zertifizierung des MAX-10-Modells.

Marktanalyse & Details

Zulassung auf unbestimmte Zeit vertagt

Die US-Luftfahrtbehörde FAA will die Zertifizierung der Boeing 737 MAX 10 erst fortsetzen, wenn ein neu bekannt gewordenes Softwareproblem geklärt ist. In einem bestimmten Lande-Szenario könnte die Software Piloten den Zugriff auf eine automatisierte Flugführung erschweren. Laut FAA blieb die Kontrolle über das Flugzeug dennoch bei den Piloten. Boeing arbeitet nach eigenen Angaben an einer dauerhaften Korrektur.

Die FAA plant zudem eine Prüfung durch ein Gremium für Korrekturmaßnahmen. Behördenchef Bryan Bedford machte keine Angaben dazu, ob sich die Verzögerung auf Tage, Wochen oder Monate belaufen könnte. Damit bleibt offen, wann Boeing das größte Modell der MAX-Familie in den regulären Einsatz bringen kann.

Bedeutung für Alaska Airlines

Alaska Airlines erklärte, dass keines ihrer Flugzeuge derzeit die von der Prüfung betroffene Softwareversion verwendet. Die Gesellschaft steht nach eigenen Angaben mit Boeing und der FAA in Kontakt. United Airlines teilte ebenfalls mit, dass ihre aktuelle Flotte nicht betroffen sei, und nimmt demnach keine Flugzeuge mit der überprüften Softwareversion entgegen.

Die Aktie von Alaska Air notierte am 28. September 2026 um 22:34 Uhr bei 34,85 Euro und lag an diesem Tag 2,54 Prozent im Minus. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus 18,04 Prozent. Diese Kursdaten belegen für sich genommen keinen Zusammenhang mit der Zulassungsverzögerung.

Analysten-Einordnung: Für Alaska Airlines ist zunächst entscheidend, dass die aktuell eingesetzten Flugzeuge nach Unternehmensangaben nicht mit der beanstandeten Software ausgestattet sind. Die Verzögerung betrifft jedoch Boeings MAX-10-Zulassung und könnte für Airlines relevant werden, sofern künftige Flotten- oder Lieferplanungen auf dieses Modell setzen. Dazu liegen hier keine Angaben vor. Ohne bekannte Verzögerungsdauer lässt sich die operative oder finanzielle Bedeutung für Alaska derzeit nicht beziffern.

Fazit & Ausblick

Im Mittelpunkt steht nun, wie schnell Boeing die Software korrigiert und welche Ergebnisse die FAA-Prüfung bringt. Einen verbindlichen Termin für die MAX-10-Zulassung gibt es nicht. Für Alaska-Air-Anleger sind daher weitere Aussagen der Airline zu Flottenplanung und möglichen Lieferfolgen wichtiger als die bloße Verschiebung der Zertifizierung.

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