Airbus Aktie: BofA hebt Kursziel auf 263 Euro an und bekräftigt Kaufempfehlung
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Bank of America erhöht am 29. Oktober das Kursziel für Airbus von 258 auf 263 Euro und bestätigt „Buy“.
- Auch JPMorgan und Jefferies heben ihre Kursziele an, bleiben bei ihren bisherigen Einstufungen.
- Airbus bestätigt für 2026 rund 870 Auslieferungen und ein bereinigtes EBIT von etwa 7,5 Milliarden Euro.
- Die Aktie notiert am 29. Oktober um 14:40 Uhr bei 197,08 Euro und liegt damit 1,97 Prozent im Plus.
Marktanalyse & Details
BofA sieht weiteres Kurspotenzial
Die Bank of America (BofA) hebt ihr Kursziel für Airbus von 258 auf 263 Euro an und hält an der Kaufempfehlung „Buy“ fest. Gemessen am Kurs von 197,08 Euro, der am 29. Oktober um 14:40 Uhr erfasst wurde, liegt das neue Ziel rund 33 Prozent darüber. Kursziele sind Einschätzungen und keine Garantie für die tatsächliche Kursentwicklung.
Weitere Häuser passten ihre Bewertungen ebenfalls an: JPMorgan erhöhte das Ziel von 245 auf 250 Euro und bestätigte „Overweight“. Jefferies setzte das Kursziel von 200 auf 210 Euro herauf, beließ die Einstufung aber auf „Hold“. Damit bleibt BofA unter den genannten Banken am optimistischsten.
Quartal schwächer, Jahresziel bestätigt
Der Hintergrund der Neubewertungen ist ein gemischtes drittes Quartal. Airbus erzielte von Juli bis September 17,47 Milliarden Euro Umsatz, zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor und weniger als von Analysten erwartet. Das bereinigte EBIT sank um rund neun Prozent auf 1,77 Milliarden Euro. Der Gewinn je Aktie lag dagegen mit 1,70 Euro leicht über der Schätzung von 1,68 Euro; der Nettogewinn stieg auf 1,34 Milliarden Euro.
Für das Gesamtjahr hält der Flugzeugbauer an seiner Prognose fest: rund 870 Auslieferungen, ein bereinigtes EBIT von etwa 7,5 Milliarden Euro und ein freier Mittelzufluss vor Kundenfinanzierung von rund 4,5 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand von mehr als 9.300 Passagier- und Frachtflugzeugen stützt die langfristige Nachfrage, zugleich begrenzen Engpässe bei Zulieferern und Produktionsprobleme das Tempo der Auslieferungen.
Analysten-Einordnung: Die Zielanhebungen zeigen, dass mehrere Häuser trotz des schwächeren Quartals auf eine Fortsetzung der Erholung und die bestätigte Jahresplanung setzen. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass die Bewertung stärker davon abhängt, ob Airbus die geplanten Auslieferungen tatsächlich erreicht und die operativen Engpässe beherrscht. Der im Quartal verfehlte Konsens beim freien Barmittelfluss wurde nach den vorliegenden Angaben vor allem durch Veränderungen im Betriebskapital belastet; das spricht dafür, den Cashflow neben Umsatz und EBIT im Blick zu behalten.
Fazit & Ausblick
Im Fokus stehen nun die Umsetzung des Auslieferungsziels von rund 870 Flugzeugen und die Entwicklung des Cashflows bis zum Jahresende. Die bestätigte Prognose und der große Auftragsbestand bilden eine Unterstützung, während das schwächere Quartalsgeschäft und Lieferengpässe Risiken bleiben. Ein Termin für die nächsten Quartalszahlen ist in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
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