SLB Aktie: Umsatz wächst im dritten Quartal, bereinigtes EPS fällt zum Vorjahr
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- SLB steigerte den Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent auf 9,45 Milliarden US-Dollar.
- Das bereinigte Ergebnis je Aktie übertraf mit 0,64 US-Dollar die Erwartungen, lag aber 7 Prozent unter dem Vorjahreswert.
- Der operative Cashflow erreichte 1,51 Milliarden US-Dollar; der freie Cashflow lag bei 828 Millionen US-Dollar.
- Der Vorstand genehmigte eine Quartalsdividende von 0,295 US-Dollar je Aktie; ein Analyst stufte die Aktie auf Halten hoch.
Marktanalyse & Details
Umsatz legt zu, Jahresvergleich beim Gewinn bleibt schwächer
SLB erzielte im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 9,45 Milliarden US-Dollar. Das waren 5 Prozent mehr als im Vorquartal und 6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit lag der Erlös auch über der Markterwartung von 9,27 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg sequenziell um 16 Prozent auf 0,64 US-Dollar und übertraf die Schätzung von 0,62 US-Dollar. Im Jahresvergleich sank er jedoch um 7 Prozent.
Der GAAP-Gewinn je Aktie betrug 0,49 US-Dollar und ging sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahr zurück. Der SLB zurechenbare Nettogewinn belief sich auf 735 Millionen US-Dollar, ein Minus von 1 Prozent zum Vorjahresquartal. Das bereinigte EBITDA lag bei 2,07 Milliarden US-Dollar: 9 Prozent über dem Vorquartal und im Jahresvergleich weitgehend unverändert.
Regionale Entwicklung und Kapitalrückflüsse
Nach Unternehmensangaben wuchsen alle Regionen gegenüber dem Vorquartal. Besonders deutlich erholte sich das Geschäft im Nahen Osten mit einem sequenziellen Umsatzplus von 13 Prozent. Zuwächse kamen zudem aus Nordamerika und einer breiteren internationalen Aktivität, darunter Tiefwasserprojekte. Der operative Cashflow von 1,51 Milliarden US-Dollar ermöglichte einen freien Cashflow von 828 Millionen US-Dollar.
- Quartalsdividende: 0,295 US-Dollar je Aktie
- Bereinigter Gewinn je Aktie: 0,64 US-Dollar, 16 Prozent mehr als im Vorquartal
- Freier Cashflow: 828 Millionen US-Dollar
Analysten-Einordnung: Ein Analyst hob die Einstufung von Verkaufen auf Halten an und beließ das Kursziel bei 48 US-Dollar. Als positive Faktoren gelten der über den Erwartungen liegende bereinigte Gewinn und die Erholung im Nahen Osten. Zugleich verwies der Analyst auf steigende Verschuldung: In den ersten neun Monaten flossen 3,1 Milliarden US-Dollar in Rückkäufe und Dividenden; zusätzlich steht die Kelvion-Übernahme mit einem Wert von 4,1 Milliarden US-Dollar einschließlich übernommener Schulden an. Dies deutet darauf hin, dass SLB Wachstum und Ausschüttungen derzeit mit einem erhöhten Finanzierungsbedarf verbindet. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass neben der operativen Erholung auch die Verwendung von Kapital und die Entwicklung der Verschuldung wichtige Prüfsteine bleiben.
Fazit & Ausblick
SLB sieht für 2027 gute Perspektiven, gestützt auf internationale Tiefwasserprojekte, eine breitere geografische Aufstellung sowie Aktivitäten in digitalen und datenbezogenen Geschäftsbereichen. Die Erholung im Nahen Osten bleibt dabei ein wichtiger Unsicherheitsfaktor. Entscheidend wird sein, ob das Umsatzwachstum in den kommenden Quartalen auch den Jahresgewinn stärkt und zugleich ausreichend Mittel für Investitionen, Übernahme und Ausschüttungen verfügbar bleiben.
Hinweise zu diesem Inhalt
Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.
Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.