RTX Aktie: Raytheon erhält SM-3-Auftrag über bis zu 6,3 Milliarden Dollar
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Raytheon, eine Tochter von RTX, erhielt einen mehrjährigen Auftrag für SM-3-Block-IB-Abfangraketen.
- Der Vertrag läuft zunächst fünf Jahre und kann mit zwei Optionen auf bis zu 6,3 Milliarden US-Dollar anwachsen.
- Produktion und Instandhaltung sollen vor allem in Tucson und Huntsville stattfinden.
- Barclays nahm die Beobachtung von RTX mit einem Overweight-Rating und einem Kursziel von 223 US-Dollar auf.
Marktanalyse & Details
Mehrjährige Fertigung für die Raketenabwehr
Der Auftrag umfasst die Produktion und Instandhaltung von Standard Missile-3 Block IB (SM-3 IB)-Abfangraketen. Er soll dazu beitragen, die Bestände der US-Raketenabwehr zügig aufzufüllen. Die Raketen wurden bereits in Kampfeinsätzen verwendet und dienen dem Schutz von US-Streitkräften, Verbündeten und kritischer Infrastruktur.
Die Fertigung soll überwiegend in Raytheon-Werken in Tucson, Arizona, und Huntsville, Alabama, erfolgen. RTX zufolge hat das Unternehmen bereits in zusätzliche Kapazitäten und eine beschleunigte Produktion wichtiger Munition investiert. Der Höchstwert von 6,3 Milliarden Dollar schließt zwei Optionsjahre ein; er ist daher nicht mit einem garantiert vollständig abgerufenen Auftragsvolumen gleichzusetzen.
Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach Raketenabwehrsystemen für Raytheon über mehrere Jahre ein bedeutender Produktions- und Wartungsauftraggeber sein kann. Für Anleger hängt der wirtschaftliche Beitrag jedoch auch davon ab, in welchem Umfang die Optionen gezogen werden und wie zuverlässig RTX die geplante Kapazitätserweiterung in tatsächliche Auslieferungen umsetzt.
Barclays startet mit positiver Einschätzung
Unabhängig vom Auftrag begann Barclays die Beobachtung von RTX mit der Einstufung Overweight und einem Kursziel von 223 US-Dollar. Die Bank sieht Chancen im Luftfahrtgeschäft und im Ersatzteil- und Wartungsmarkt und bevorzugt im Verteidigungssektor Technologieanbieter gegenüber großen Rüstungskonzernen.
Fazit & Ausblick
Der Vertrag stärkt Raytheons mehrjährige Auftragsbasis im Bereich Raketenabwehr; die mögliche Gesamtsumme hängt aber von den Optionen ab. Für die weitere Einordnung sind die Fortschritte beim Hochfahren der Produktion und die tatsächlichen Abrufe entscheidend. Ein nächster Termin für RTX-Zahlen ist in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
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