PepsiCo Aktie: Taco-Bell-Vertrag bis 2036 stärkt Getränkegeschäft
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- PepsiCo verlängert die US-Getränkepartnerschaft mit Taco Bell um elf Jahre bis 2036.
- Die Vereinbarung gilt auch für Kanada, Großbritannien, Irland und Thailand.
- Neue Getränke und gemeinsame Produktinnovationen sollen die Zusammenarbeit vertiefen.
- Der Vertrag folgt auf den Verlust des US-KFC-Geschäfts an Coca-Cola.
Marktanalyse & Details
Langfristige Bindung und gemeinsame Innovationen
PepsiCo bleibt bis 2036 Getränkepartner der teilnehmenden Taco-Bell-Restaurants in den USA. Die Verlängerung umfasst außerdem Taco Bell Cantina und Live Más Cafe sowie die Märkte Kanada, Großbritannien, Irland und Thailand. Zum Angebot gehören unter anderem Pepsi, Mountain Dew, Starry und die gemeinsam entwickelten Sorten Mountain Dew Baja Blast und Baja Midnight.
Beide Unternehmen wollen ihre Zusammenarbeit über klassische Erfrischungsgetränke hinaus ausbauen. Geplant sind maßgeschneiderte Getränke sowie weitere Angebote in den Bereichen funktionale Getränke und Energy. Die Kooperation beruht damit nicht allein auf der Belieferung von Restaurants: Gemeinsame Produkte wie Baja Blast und Doritos Locos Tacos zeigen, dass PepsiCo auch an der Entwicklung von Angeboten für Taco Bell beteiligt ist.
Wettbewerb mit Coca-Cola bleibt ein Gegenwind
Die Verlängerung kommt, nachdem KFC angekündigt hat, ab Januar in rund 3.600 US-Restaurants Coca-Cola statt PepsiCo-Getränke anzubieten. Im Juli verlor PepsiCo zudem die globale Getränkepartnerschaft mit Marriott an Coca-Cola. Die Taco-Bell-Vereinbarung sichert dem Konzern einen wichtigen Gastronomiekanal, beseitigt aber nicht den Wettbewerbsdruck.
Auch die operative Lage bleibt anspruchsvoll: PepsiCo meldete für das dritte Quartal einen Rückgang der Getränkevolumen in Nordamerika um zwei Prozent und senkte die Prognose für das bereinigte Ergebnis je Aktie. Statt zuvor rund fünf Prozent erwartet der Konzern für das Gesamtjahr nun ein Wachstum von 2,5 bis 3,5 Prozent.
Analysten-Einordnung: Die Verlängerung ist ein strategischer Erfolg, weil sie eine langjährige Kundenbeziehung und die Möglichkeit gemeinsamer Produktentwicklung sichert. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung jedoch nicht automatisch einen kurzfristigen Umsatzschub: Der Wert des Vertrags hängt davon ab, ob neue Produkte die Nachfrage stärken und den Rückgang in anderen Bereichen ausgleichen. Die Verluste bei KFC und Marriott zeigen zugleich, dass PepsiCo im Gastronomiegeschäft weiter um bedeutende Kunden kämpfen muss.
Fazit & Ausblick
Der Taco-Bell-Vertrag gibt PepsiCo Planungssicherheit und schützt einen wichtigen Vertriebskanal bis 2036. Entscheidend für die weitere Einschätzung sind nun die Nachfrageentwicklung im nordamerikanischen Getränkegeschäft und die Umsetzung der angekündigten Produktneuheiten. Die Partnerschaft ist ein positives Signal, ersetzt aber keine Verbesserung bei Volumen und Ergebnisprognose.
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