NOKIA Aktie: Deutsche Bank senkt Kursziel auf 10 Euro, bestätigt aber Kaufempfehlung

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Das Wichtigste in Kürze

  1. Deutsche Bank Research senkt am 28. Oktober das Nokia-Kursziel von 11,50 auf 10 Euro.
  2. Die Einstufung bleibt „Buy“.
  3. Zum Vergleich: Goldman Sachs hob sein Ziel am 26. Oktober auf 8,80 Euro an und blieb bei „Neutral“.
  4. Nokias jüngstes Quartal profitierte vom Rechenzentrumsgeschäft, während die Kosten des Sparprogramms höher ausfallen.

Marktanalyse & Details

Kursziel sinkt, Kaufempfehlung bleibt

Die Deutsche Bank reduziert ihr Kursziel für Nokia um 1,50 Euro auf 10 Euro, hält jedoch an der Kaufempfehlung fest. Damit fällt die neue Zielmarke weiterhin höher aus als der aktuelle Kurs: Die Nokia-Aktie notierte am 28. Oktober um 08:29 Uhr bei 8,102 Euro. Rechnerisch entspricht das einem Abstand von rund 23 Prozent zum Kursziel – eine Analystenschätzung, keine zugesicherte Rendite.

Die jüngsten Einschätzungen zeichnen kein einheitliches Bild. Goldman Sachs hob sein Kursziel am 26. Oktober von 8,50 auf 8,80 Euro an, beließ die Aktie aber auf „Neutral“. Die Bank of America senkte ihr Ziel am 23. Oktober von 16 auf 13,50 Euro und bestätigte ebenfalls „Buy“. Die Zielwerte reichen damit von 8,80 bis 13,50 Euro; unterschiedliche Bewertungsannahmen und Einschätzungen zu Nokias Wachstumsperspektiven bleiben ein wichtiger Unsicherheitsfaktor.

Geschäftsdynamik trifft auf höhere Umbaukosten

Im dritten Quartal stieg Nokias Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf 5,15 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn legte um 35 Prozent auf 605 Millionen Euro zu. Als Wachstumstreiber nannte das Unternehmen die Vernetzung von Rechenzentren. Zugleich erwartet Nokia für sein Sparprogramm im laufenden Jahr nun Kosten von 1,1 Milliarden Euro statt der zuvor genannten 800 Millionen Euro.

Analysten-Einordnung: Dass die Deutsche Bank trotz des niedrigeren Kursziels bei „Buy“ bleibt, signalisiert eine weiterhin positive, aber vorsichtigere Einschätzung des Kurspotenzials. Die starken Quartalswerte liefern dafür einen operativen Anhaltspunkt; die höheren Umbaukosten zeigen jedoch, dass ein Teil des kurzfristigen Ergebnisses durch die Neuausrichtung belastet werden kann. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, Wachstum im Rechenzentrumsgeschäft und Umsetzung des Sparprogramms gemeinsam zu beobachten, statt das Kursziel isoliert als Prognose zu lesen.

Fazit & Ausblick

Im Fokus stehen nun die Nachfrage nach Netzwerktechnik für Rechenzentren, die Entwicklung der Sparprogramm-Kosten und mögliche Aussagen zur Prognose. Ein nächster konkreter Ergebnistermin ist in den vorliegenden Angaben nicht genannt. Die beibehaltene Kaufempfehlung der Deutschen Bank steht einem gesenkten Ziel und einer breiten Spanne aktueller Analystenschätzungen gegenüber.

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