Leonardo DRS Aktie: AeroVironment wählt Unternehmen für US-Laserprogramm E-HEL

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Das Wichtigste in Kürze

  1. AeroVironment hat Leonardo DRS für Integrationsarbeiten am US-Armee-Programm E-HEL ausgewählt.
  2. DRS soll Expertise in Stromversorgung und Umweltkontrolle für ein mobiles Hochenergielasersystem einbringen.
  3. Das System ist zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge vorgesehen; der Auftragswert wurde nicht genannt.
  4. Nach starken Q3-Zahlen hob DRS Ende Oktober seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026 an.

Marktanalyse & Details

Rolle im E-HEL-Programm

AeroVironment hat Leonardo DRS als Anbieter von Integrationskompetenz für die Produktionsphase des US-Armeeprogramms Enduring-High Energy Laser (E-HEL) ausgewählt. DRS soll Stromversorgung und Umweltkontrolle für das mobile Hochenergielasersystem unterstützen. Die Plattform ist darauf ausgelegt, Bedrohungen durch unbemannte Luftfahrzeuge zu bekämpfen. Angaben zum Auftragswert oder zum erwarteten Umsatzbeitrag liegen nicht vor.

Rückenwind durch Geschäftszahlen und Prognose

Die Auswahl kommt kurz nach einem starken dritten Quartal. Leonardo DRS meldete einen Umsatz von 1,07 Milliarden US-Dollar gegenüber einer Markterwartung von 1,03 Milliarden. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 0,46 US-Dollar und damit über den erwarteten 0,35 US-Dollar. Die Auftragseingänge überstiegen 1,6 Milliarden US-Dollar; das Book-to-Bill-Verhältnis erreichte 1,5.

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Unternehmen nun einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,50 bis 1,53 US-Dollar, zuvor waren es 1,34 bis 1,39 US-Dollar. Die Umsatzprognose wurde auf 3,95 bis 3,99 Milliarden US-Dollar angehoben, die bereinigte EBITDA-Spanne auf 545 bis 555 Millionen US-Dollar. Zudem beschloss DRS eine Bardividende von 0,09 US-Dollar je Aktie.

Analysten-Einordnung: Die E-HEL-Auswahl stärkt die Position von Leonardo DRS in einem sicherheitsrelevanten US-Verteidigungsprogramm, belegt für sich genommen aber noch keinen großen kurzfristigen Umsatzsprung: Auftragswert und Lieferplan sind nicht bekannt. Für Anleger bedeutet die Kombination aus erhöhtem Auftragsbestand, besserer Prognose und zusätzlicher Programmchance eine verbesserte Geschäftsperspektive; entscheidend wird sein, ob die Auswahl in konkret bezifferte Produktionsaufträge mündet.

Fazit & Ausblick

Der neue Auftragsschritt ergänzt eine bereits angehobene Jahresprognose, sollte ohne Angaben zu Volumen und Zeitplan aber nicht als eigenständiger Ergebnisimpuls bewertet werden. Im Fokus stehen nun die Umsetzung der E-HEL-Produktion und die nächsten Quartalszahlen, insbesondere Hinweise darauf, wie sich der hohe Auftragsbestand in Umsatz und Profitabilität niederschlägt.

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