Halliburton Aktie: 36-Dollar-Hürde trifft auf Buy-Hochstufung
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Halliburton nähert sich nach einer Erholung von September-Tiefs einem technischen Widerstand bei rund 36 US-Dollar.
- Ein Analyst stufte die Aktie nach den Quartalszahlen von „Hold“ auf „Buy“ hoch und erhöhte das Kursziel von 37 auf 40 US-Dollar.
- Der Umsatz im dritten Quartal stieg im Jahresvergleich um 1,8 Prozent auf 5,7 Milliarden US-Dollar; Nordamerika blieb schwach.
- Das Management erwartet für 2027 Umsatzwachstum und eine höhere operative Marge.
Marktanalyse & Details
Erholung läuft in eine charttechnische Widerstandszone
Halliburton hat sich von seinem im Juli markierten Korrekturtief bei 30,98 US-Dollar erholt. Im September bildete die Aktie ein höheres Tief aus; der anschließende Anstieg führte sie an eine wichtige Widerstandszone um 36 US-Dollar. Damit steht der Kurs vor einer Bewährungsprobe, während er weiterhin unter dem im Mai erreichten Mehrjahreshoch von 43,59 US-Dollar liegt.
Zum 27. Oktober notierte die Aktie bei 31,68 Euro. Auf Eurobasis lag sie an diesem Tag 1,05 Prozent im Plus und seit Jahresbeginn 33,22 Prozent. Diese Entwicklung zeigt eine deutliche Erholung im Jahresverlauf, sagt aber für sich genommen noch nichts darüber aus, ob der Widerstand in US-Dollar nachhaltig überwunden wird.
Internationale Regionen gleichen Nordamerika-Schwäche aus
Im dritten Quartal 2026 erzielte Halliburton 5,7 Milliarden US-Dollar Umsatz. Das waren 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, aber 0,2 Prozent weniger als im Vorquartal. Die internationalen Märkte lieferten wichtige Unterstützung: In Europa, Afrika und den GUS-Staaten stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 22,7 Prozent auf 1,0 Milliarden US-Dollar. Lateinamerika legte um 12,7 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar zu.
Im Nahen Osten und in Asien stieg der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um 8,2 Prozent auf 1,41 Milliarden US-Dollar; der Rückgang im Jahresvergleich verringerte sich auf 0,5 Prozent. Nordamerika, Halliburtons größte Region, entwickelte sich dagegen rückläufig: Der Umsatz sank um 8,6 Prozent auf 2,2 Milliarden US-Dollar. Als Belastung nannte das Unternehmen die verhaltene Nachfrage nach hydraulischen Fracking-Dienstleistungen. Die Neuverteilung von Crews zu Kunden mit günstigeren Konditionen erhöhte vorübergehend die Ausfallzeiten.
Analysten-Einordnung und Prognose
Nach dem Quartalsbericht hob ein Analyst seine Empfehlung von „Hold“ auf „Buy“ an und erhöhte das Kursziel von 37 auf 40 US-Dollar. Begründet wurde der Schritt mit dem besser als erwarteten Umsatz und dem Ausgleich der Nordamerika-Schwäche durch internationales Wachstum. Für das vierte Quartal stellte das Management einen Umsatz in der Größenordnung von 5,7 Milliarden US-Dollar in Aussicht.
Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass die Erholung bei Halliburton derzeit vor allem auf die internationale Nachfrage und die Perspektive für 2027 gestützt wird. Für Anleger bleibt entscheidend, ob sich die Schwäche im nordamerikanischen Geschäft stabilisiert und die angekündigte Margenausweitung tatsächlich einsetzt. Die 36-Dollar-Zone ist dabei ein charttechnischer Prüfstein, aber kein Ersatz für eine Verbesserung der operativen Entwicklung.
Fazit & Ausblick
Die höhere Analystenbewertung und der Ausblick auf Umsatzwachstum sowie Margenverbesserung geben der Aktie fundamentale Unterstützung. Kurzfristig muss Halliburton jedoch den Widerstand um 36 US-Dollar überwinden; zugleich bleibt Nordamerika ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor. Im Blick stehen die angekündigten Zahlen für das vierte Quartal und konkrete Hinweise zur Geschäftsentwicklung 2027.
Hinweise zu diesem Inhalt
Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.
Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.