Coca-Cola Aktie: Konzern prüft erneut Verkauf von Costa Coffee
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Coca-Cola erwägt erneut, die britische Kaffeekette Costa Coffee zu verkaufen.
- Ein früherer Verkaufsprozess scheiterte, nachdem die Gebote von Finanzinvestoren unter den Erwartungen lagen.
- Coca-Cola hatte Costa 2018 für 5,1 Milliarden US-Dollar übernommen.
- Ein möglicher Verkaufspreis ist bislang nicht bekannt; Coca-Cola äußerte sich zunächst nicht.
Marktanalyse & Details
Verkaufspläne für Costa Coffee
Coca-Cola prüft einem Bericht zufolge erneut einen Verkauf von Costa Coffee. Der Getränkekonzern hatte die britische Kaffeekette 2018 für 5,1 Milliarden US-Dollar gekauft. Ein Verkaufsversuch war Anfang des Jahres beendet worden, nachdem Angebote von Private-Equity-Investoren offenbar nicht den Preisvorstellungen entsprachen.
Auch ein strategischer Interessent soll eine Übernahme erwogen, wegen Bewertungsfragen und strategischer Bedenken aber Abstand genommen haben. Zu welchem Preis Coca-Cola Costa erneut anbieten könnte, ist bislang offen. Eine Stellungnahme des Konzerns lag zunächst nicht vor.
Analysten-Einordnung
Dies deutet darauf hin, dass Coca-Cola den strategischen Nutzen von Costa gegenüber dem gebundenen Kapital neu abwägt. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung zunächst vor allem Unsicherheit: Ein Verkauf könnte dem Konzern Mittel und Managementkapazitäten für andere Geschäftsbereiche verschaffen, doch das frühere Ausbleiben ausreichender Gebote zeigt, dass ein attraktiver Verkaufspreis nicht garantiert ist. Ohne konkrete Konditionen lässt sich ein möglicher finanzieller Effekt noch nicht beurteilen.
Fazit & Ausblick
Entscheidend ist, ob Coca-Cola einen neuen Käufer findet und zu welchen Konditionen. Bis ein Verkaufsprozess oder ein Abschluss bestätigt wird, bleibt die Prüfung ein möglicher Portfolio-Schritt und keine beschlossene Transaktion.
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