BHP Aktie: Eisenerzproduktion steigt im Quartal um 4 Prozent
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- BHP steigerte die Eisenerzproduktion im ersten Quartal im Jahresvergleich um 4 Prozent auf 66,5 Millionen Tonnen.
- Die Kupferproduktion sank um 19 Prozent auf 400,7 Kilotonnen, während der realisierte Kupferpreis um 53 Prozent zulegte.
- Der Konzern bestätigte seine Produktionsziele für das Geschäftsjahr 2027 in allen drei genannten Sparten.
- Das Jansen-Kaliprojekt ist zu 87 Prozent fertiggestellt; der Produktionsstart Mitte 2027 bleibt laut BHP im Zeitplan.
Marktanalyse & Details
Unterschiedliche Entwicklung bei Eisenerz und Kupfer
BHP produzierte im ersten Quartal 66,5 Millionen Tonnen Eisenerz, nach 64,0 Millionen Tonnen im Vorjahreszeitraum. Der realisierte Preis fiel zugleich um 9 Prozent auf 76,27 US-Dollar je Feuchttonne. Bei Kupfer stand einer geringeren Fördermenge von 400,7 Kilotonnen ein deutlich höherer realisierter Preis von 7,01 US-Dollar je Pfund gegenüber.
Auch die Kohleförderung nahm zu: BMA produzierte 4,9 Millionen Tonnen Kokskohle, ein Plus von 1 Prozent. Die Kraftwerkskohlenproduktion von NSWEC stieg um 26 Prozent auf 4,4 Millionen Tonnen.
Jahresziele bleiben unverändert
BHP hält für das Geschäftsjahr 2027 an den bisherigen Produktionsspannen fest:
- Kupfer: 1.650 bis 1.800 Kilotonnen
- Eisenerz: 260 bis 272 Millionen Tonnen
- Kokskohle: 18,5 bis 20,5 Millionen Tonnen
Beim Jansen-Kaliprojekt in Kanada ist die erste Ausbaustufe zu 87 Prozent abgeschlossen. BHP rechnet weiterhin mit dem Produktionsbeginn Mitte 2027.
Analysten-Einordnung: Die Quartalszahlen zeigen ein gemischtes Bild: Mehr Eisenerz und Kohle stützen die Mengenentwicklung, während der Rückgang bei Kupfer die Bedeutung der höheren Kupferpreise für die Erlösseite unterstreicht. Der gleichzeitig niedrigere Eisenerzpreis könnte den Wert des Produktionswachstums begrenzen. Für Anleger bedeutet die bestätigte Jahresprognose vor allem, dass BHP seine operativen Ziele derzeit nicht anpasst; sie ist jedoch keine Garantie für die Erreichung der Spannen.
Fazit & Ausblick
Im weiteren Jahresverlauf dürften die tatsächliche Förderentwicklung und die Rohstoffpreise entscheidend dafür sein, wie sich BHPs Ergebnisse entwickeln. Wichtig bleiben zudem der Fortschritt bei Jansen und die Bestätigung, dass der geplante Produktionsstart Mitte 2027 eingehalten wird.
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