Siemens: Was bei den Quartalszahlen überzeugt
Siemens schlägt nach einem besser als erwarteten Ausblick eine höhere Dividende vor. Statt 4,00 EUR soll es 4,25 EUR geben. An der Börse kommt der bessere Ausblick nach dem Geschäftsjahresbericht gut an.
In den letzten Jahren hat der Technologiekonzern eine in Deutschland einzigartige Holdingstruktur aufgebaut. Auch in der Vergangenheit gab es schon viele Abspaltungen wie beispielsweise Osram oder Infineon. Jetzt tragen die Abspaltungen allerdings weiter den Namen Siemens und der Hauptkonzern behält auch weiter Anteile. Neben Siemens selbst findet man auch Siemens Energy und Siemens Healthineers im DAX.
So sehen die Zahlen im Detail aus
Dank voller Auftragsbücher ist der Industriekonzern für das kommende Geschäftsjahr zuversichtlich. Bei Siemens endet das Geschäftsjahr bereits nach dem 3. Quartal. Die Gewinne bei des Technologieunternehmens sollen wieder steigen, weshalb man auch eine höhere Dividende von 4,25 EUR vorschlägt. Für kommendes Jahr erwartet man ein Umsatzwachstum von 6 – 9 %, Analysten rechneten mit etwa 3 %.
Insgesamt erzielte der Konzern ein Ergebnis nach Steuern von 4,4 Milliarden EUR, im Vorjahr waren es noch 6,7 Milliarden EUR. Für das am Ende doch recht hohe Ergebnis ist unter anderem der Verkauf des Paketzuliefergeschäfts verantwortlich. Im letzten Quartal legten die Erlöse nochmal deutlich zu und stiegen auf Vorjahresbasis um 12 %.
Besonders positiv überrascht der hohe Auftragseingang, der über dem Vorjahr liegt. Das ist entgegen dem allgemeinen Trend und deutlich besser als von Analysten erwartet. Der Auftragseingang lag im Volumen von 21,8 Milliarden EUR. Damit war der Auftragseingang im letzten Quartals höher als der erzielte Umsatz von 20,6 Milliarden EUR. Auch der Umsatz lag 1,5 Milliarden EUR über den Schätzungen.

Vorbörslich konnte die Aktie nach den Zahlen bei L&S deutlich zulegen. Der gute Ausblick und Auftragseingang kamen an der Börse gut an.
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