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Lars Weigand in Börsennews

20.05.2026 23:27

Blogartikelbild Neue Aktien der Superinvestoren, CNBC Disruptor 50 und Daniel kauft Sofi

Neue Aktien der Superinvestoren, CNBC Disruptor 50 und Daniel kauft Sofi

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts “Aktientalk” sprechen unser Goldesel Michael Flender und Daniel von Investflow über die aktuellsten Käufe und Verkäufe in den Depots der Superinvestoren wie Bill Ackman, Berkshire Hathaway, Leopold Aschenbrenner oder der Bill Gates Foundation.

Außerdem sprechen unsere Experten über die aktuelle Google I/O Konferenz, die CNBC Disruptor 50 Liste und die Entwicklung von Software-Aktien.

Am Ende der Folge stellt Daniel euch noch seine neueste Depot-Position in der Tenbagger-Challenge, Sofi-Technologies, vor.

Warum Daniel Sofi gekauft hat, welche Aktien die Superinvestoren gekauft und verkauft haben und was es sonst noch Neues am Markt gab, das und vieles mehr erfahrt ihr in der aktuellen Podcast-Episode bei Apple PodcastsSpotify oder direkt bei Youtube.

Aktuelle Marktlage: Software lebt wieder, KI-Infrastruktur kühlt ab

Zuletzt war ein Muster immer wieder zu beobachten: Wenn Chipwerte und KI-Aktien stark waren, standen Software und Standardwerte unter Druck. Wenn Softwareaktien dagegen ansprangen, wurde bei KI-Infrastruktur häufig kräftig abverkauft. Genau dieses Wechselspiel hat den Markt in den vergangenen Wochen geprägt.

Jetzt sieht man erstmals ein kleines Lebenszeichen bei vielen Softwarewerten. Aktien wie ServiceNowSAPmonday.com oder Adobe zeigen wieder Stärke. Vor allem charttechnisch ist das interessant, weil bei vielen Werten die 50-Tage-Linie über Monate ein harter Deckel war. Kleine Erholungsversuche wurden regelmäßig abverkauft. Inzwischen konnten einige Titel diese Marke nach oben durchbrechen.

Das muss noch kein nachhaltiger Trendwechsel sein. Gerade mit Blick auf wichtige Quartalszahlen, insbesondere von Nvidia, kann sich die Stimmung jederzeit wieder drehen. Aber zumindest kurzfristig wirkt es wie ein kleiner Befreiungsschlag für einen Sektor, der zuletzt gnadenlos abgestraft wurde.

Parallel dazu wird bei einigen früheren Highflyern die Luft rausgelassen. Micron etwa verlor innerhalb weniger Tage massiv und näherte sich zeitweise schon einem Bärenmarkt an, also einem Rückgang von 20 Prozent vom Hoch. Das ist schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie euphorisch der Markt vorher im Speicher- und KI-Bereich war.

Warum Software plötzlich wieder interessant wird

Fundamental war die Schwäche vieler Softwareunternehmen ohnehin nur schwer zu rechtfertigen. Es gab in den letzten Quartalen kaum wirklich große Enttäuschungen. ServiceNow erhöhte sogar die Prognose, SAP lieferte solide Zahlen, Adobe hat sich operativ ebenfalls wenig zuschulden kommen lassen. Trotzdem wurden diese Aktien teils brutal abverkauft.

Das zeigt ein typisches Börsenproblem: Kurzfristig zählt oft nicht, ob ein Unternehmen ordentlich abliefert, sondern ob gerade Kapital in diesen Bereich fließt. Wenn der Markt in einem Hype-Modus ist, wird alles andere schnell ignoriert.

Die spannende Frage ist deshalb nicht nur, ob KI-Infrastruktur weiter wächst. Das ist im Grunde unstrittig. Die spannendere Frage lautet: Muss das automatisch bedeuten, dass klassische Softwareunternehmen verlieren? Genau das erscheint zunehmend fragwürdig.

Denn auch wenn die Nachfrage nach GPUs, Rechenzentren und KI-Hardware enorm ist, heißt das noch lange nicht, dass Unternehmen plötzlich kein ServiceNow, kein HubSpot, kein SAP oder kein Microsoft 365 mehr brauchen. Wahrscheinlicher ist, dass beide Welten parallel wachsen und sich teilweise sogar gegenseitig befeuern.

Leopold Aschenbrenner überrascht mit defensiver Positionierung

Ein besonders spannender Blick ging zuletzt auf die Offenlegung des Portfolios von Leopold Aschenbrenner. Er gilt als extremer KI-Bulle und wurde unter anderem mit starken Treffern bei Bloom Energy, Intel, Micron und Sandisk bekannt.

Umso bemerkenswerter war, dass er sich zuletzt deutlich defensiver aufgestellt hat. Er baute zwar weiterhin Long-Positionen auf, hielt also weiterhin Wetten auf steigende Kurse. Gleichzeitig eröffnete er aber massive Put-Positionen auf große Tech- und Halbleiterwerte.

Dazu gehörten unter anderem:

  • Nvidia
  • Oracle
  • Broadcom
  • AMD
  • VanEck Semiconductor ETF

In Summe ging es dabei um Put-Positionen im Umfang von rund 8,45 Milliarden US-Dollar. Das ist ein echtes Statement. Ob man das als direkte Bärenwette oder eher als große Absicherung interpretieren sollte, ist offen. Klar ist aber: Selbst überzeugte KI-Bullen sehen inzwischen, dass in manchen Bereichen sehr viel Euphorie eingepreist ist.

Neu gekauft hat er außerdem T1 Energy, ein Unternehmen aus dem Solar- und Batteriesektor. Hintergrund dürfte seine These sein, dass Energie einer der größten Flaschenhälse für die weitere KI-Entwicklung ist. Wer also Lösungen für Stromversorgung und Energieinfrastruktur liefert, könnte massiv profitieren. Nach Bekanntwerden des Kaufs sprang die Aktie sofort zweistellig an.

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Die Superinvestoren sind sich bei Tech alles andere als einig

Wenn man die aktuellen 13F-Meldungen durchgeht, fällt vor allem eines auf: Alle scheinen sich einig zu sein, dass Technologie der wichtigste Sektor bleibt. Aber innerhalb des Techsektors gehen die Meinungen extrem auseinander.

Gerade bei Alphabet und Microsoft war das zuletzt sehr auffällig. Manche kauften aggressiv zu, andere trennten sich von ihren Positionen. Seltener sieht man so deutlich, wie unterschiedlich die Interpretationen desselben Marktes ausfallen können.

Bill Gates Foundation verkauft Microsoft komplett

Eine der größten Überraschungen war die Bill & Melinda Gates Foundation. Dort wurde Microsoft komplett aus dem Portfolio entfernt. Das ist natürlich schon deshalb bemerkenswert, weil Bill Gates Mitgründer von Microsoft ist.

Abgesehen davon gab es im Portfolio keine riesigen Verschiebungen. Berkshire Hathaway blieb die größte Position, wurde aber um etwa 12 Prozent reduziert. Auch Waste Management wurde leicht verringert. Der vollständige Microsoft-Ausstieg war aber ganz klar der auffälligste Schritt.

Gerade mit Blick auf die Kursentwicklung im ersten Quartal wirkt das Timing zumindest diskussionswürdig. Microsoft hatte ohnehin schon vergleichsweise schwach performt. Aber genau das zeigt: Auch große Namen liegen beim Timing nicht automatisch richtig.

Bill Ackman kauft Microsoft und Amazon, verkauft dafür Alphabet

Auf der anderen Seite stand Bill Ackman. Er nahm Microsoft und Amazon komplett neu ins Portfolio auf und verkaufte dafür seine Alphabet-Position vollständig.

Besonders bemerkenswert: Wenn Ackman kauft, dann meistens nicht in homöopathischen Dosen. Microsoft machte direkt rund 15,3 Prozent seines Portfolios aus. Das ist keine kleine Testposition, sondern eine klare Überzeugungswette.

Seine Begründung ist durchaus nachvollziehbar. Er hält die KI-Disruptionsangst bei Microsoft für übertrieben und verweist auf die tief verankerte Rolle des Unternehmens in Firmen weltweit. Genau das ist ein wichtiger Punkt: Viele Unternehmen werden nicht mal eben ihre komplette Office-, Cloud- und Infrastrukturwelt austauschen, nur weil irgendwo ein neues KI-Tool aufgetaucht ist.

Dazu kommen die sogenannten Bundle Economics. Ein Microsoft-365-Abo kostet pro Nutzer im Schnitt rund 20 Dollar. Wenn Unternehmen vergleichbare Dienste einzeln zusammensuchen müssten, würde das schnell deutlich teurer werden.

Auch bei Azure sieht Ackman die Skepsis als überzogen. Er bewertet die hohen Investitionen nicht als Problem, sondern als Wachstums-Capex. Die Logik dahinter: Wer Nachfrage bedienen will, muss jetzt investieren. Wenn diese Infrastruktur später ausgelastet ist, kann sich das in hohem Umsatz- und Gewinnwachstum auszahlen.

Dan Loeb macht das genaue Gegenteil

Noch spannender wird es bei Dan Loeb. Er machte im Prinzip den entgegengesetzten Trade zu Bill Ackman. Loeb verkaufte Microsoft und kaufte dafür Alphabet.

Dazu kam eine bemerkenswerte Rotation in Richtung Halbleiter und Chipausrüstung. Er reduzierte oder verkaufte unter anderem:

  • Nvidia
  • Alibaba
  • Thermo Fisher
  • Chipotle

Neu ins Portfolio kamen dafür unter anderem:

  • Alphabet
  • Meta
  • Broadcom
  • Lam Research
  • KLA
  • ASML

Das zeigt: Selbst wenn Investoren technologisch bullish sind, setzen sie auf sehr unterschiedliche Teilbereiche. Der eine will mehr Plattformen, der nächste mehr Infrastruktur, der dritte mehr Chiphersteller und Ausrüster.

Berkshire Hathaway kauft Alphabet

Auch Berkshire Hathaway war diesmal mittendrin. Die Gesellschaft baute ihre Alphabet-Position auf rund 6 Prozent des Portfolios aus. Das ist inzwischen eine wirklich nennenswerte Größe.

Finanziert wurde das unter anderem durch eine deutliche Reduzierung von Chevron. Die Ölposition wurde um gut ein Drittel gekürzt.

Zusätzlich fiel auf, dass mehrere bekannte Investoren bei Visa auf der Käuferseite waren. Auch Seth Klarman kaufte unter anderem Amazon, Alphabet und Visa. Das passt zu der These, dass Zahlungsnetzwerke wie Visa und Mastercard weiterhin strukturell attraktive Geschäftsmodelle bleiben.

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Berkshire Hathaway: zu defensiv geworden?

Aktienverlinkung: US0846707026

Bei Berkshire stellt sich inzwischen eine berechtigte Frage: Ist das Unternehmen zu defensiv geworden?

Die gewaltige Cash-Position bewegt sich inzwischen irgendwo im Bereich von 300 bis 400 Milliarden US-Dollar. Gelegenheiten hätte es in den letzten Jahren durchaus gegeben. Nicht nur im Corona-Crash, sondern auch 2022 im Bärenmarkt gab es einige starke Unternehmen zu deutlich attraktiveren Bewertungen.

Das Problem ist natürlich die Größe. Wenn man derart viel Kapital verwaltet, ist die Zahl der potenziellen Ziele begrenzt. Kleinere Unternehmen fallen weg, weil sie Berkshire kaum bewegen würden oder direkt komplett geschluckt werden müssten. Viele attraktive Kandidaten kommen dann fast zwangsläufig aus dem Techbereich. Genau dort war Warren Buffett aber jahrzehntelang eher zurückhaltend.

Apple war die große Ausnahme. Alphabet kam vergleichsweise spät. Und manche Schritte wirken heute zumindest nicht mehr ganz so treffsicher wie früher. Für viele Anleger bleibt Berkshire ein solides Qualitätsvehikel. Die ganz großen Impulse sind aber schwerer zu erkennen als noch vor einigen Jahren.

CNBC Disruptor 50: diesmal mit richtig bekannten Namen

Die neue CNBC Disruptor 50 ist ebenfalls veröffentlicht worden. Anders als in manchen Vorjahren stehen diesmal direkt ganz oben Unternehmen, die fast jeder im KI-Kontext auf dem Zettel hat.

Die Top 5:

  1. Anthropic
  2. OpenAI
  3. Databricks
  4. Anduril
  5. Ramp

Vor allem die ersten drei Plätze zeigen ziemlich klar, wo aktuell der Fokus liegt. Anthropic konnte sich sogar vor OpenAI platzieren, was zumindest symbolisch bemerkenswert ist. Zuletzt war Anthropic auch in Finanzierungsrunden bewertungstechnisch an OpenAI vorbeigezogen.

Mit Anduril taucht außerdem ein prominenter Name aus dem Verteidigungssektor auf. Das unterstreicht, dass Disruption nicht mehr nur Software und Social Media bedeutet, sondern auch Rüstung, Infrastruktur und künstliche Intelligenz in sicherheitskritischen Bereichen.

Google I/O: hohe Erwartungen an Gemini und AI Agents

Aktienverlinkung: US02079K1079

Für Alphabet-Aktionäre stand außerdem ein wichtiges Event an: die Google I/O. Solche Veranstaltungen sind bei Google nicht immer gleich gelaufen. Es gab starke Auftritte, aber auch peinliche Momente, etwa als frühere KI-Demos falsche Antworten lieferten.

Diesmal waren die Erwartungen wieder hoch. Im Raum standen unter anderem:

  • ein neues Gemini-4-Modell
  • mehr Funktionen rund um generative AI
  • AI Agents mit Zugriff auf Kalender, Bildschirm und Workflows
  • Android 17
  • mögliche Updates zu Smart Glasses
  • neue Hardware wie Google-Laptops

Gerade das Thema AI Agents dürfte für viele besonders spannend sein. Der nächste Entwicklungsschritt besteht eben nicht mehr nur aus Chatbots, sondern aus Systemen, die aktiv Aufgaben übernehmen, Anwendungen steuern und Arbeitsabläufe automatisieren.

Entsprechend hoch war auch das Bewegungspotenzial für die Alphabet-Aktie. Solche Events können schnell einige Prozent in die eine oder andere Richtung auslösen, je nachdem ob die Erwartungen erfüllt oder enttäuscht werden.

Blackstone investiert 5 Milliarden Dollar in AI-Infrastruktur mit Google TPU

Aktienverlinkung: US09260D1072

Ebenfalls interessant: Blackstone plant gemeinsam mit Google ein großes Infrastrukturprojekt im AI-Bereich. Im Raum steht ein Joint Venture über 5 Milliarden US-Dollar, bei dem vor allem Google TPUs zum Einsatz kommen sollen.

Das Projekt soll bis 2027 eine Kapazität von 500 Megawatt erreichen. Das entspricht in etwa dem Strombedarf einer mittelgroßen Stadt. Allein diese Zahl zeigt, welche Dimensionen der AI-Infrastrukturausbau inzwischen angenommen hat.

Besonders relevant ist das aus einem anderen Grund: Google hatte angekündigt, seine TPUs stärker auch an externe Partner zu bringen. Während einige Neocloud-Anbieter zuletzt eher auf Nvidia setzten, wäre das hier nun ein erster größerer Vorstoß, die eigene Hardwareplattform breiter zu vermarkten.

Für Google ist das strategisch wichtig. Eigene spezialisierte Chips senken die Kosten für KI-Dienste deutlich, weil man nicht die volle Marge mit Nvidia teilen muss. Genau darin liegt ein potenzieller Wettbewerbsvorteil gegenüber Anbietern, die stärker von externer Hardware abhängig sind.

Daniels neuer Kauf in der Tenbagger-Depot-Challenge: SoFi

Aktienverlinkung: US83406F1021

Jetzt kommen wir zu Daniels neuem Kauf in der Tenbagger-Depot-Challenge. Daniel hat sich für SoFi Technologies entschieden.

SoFi ist für ihn eines der stärksten Fintech-Unternehmen am Markt, weil es drei Bereiche unter einem Dach vereint, die man so nur selten zusammenfindet:

  • eine nationale Banklizenz in den USA
  • eine eigene Super-App für Kredite, Aktien, Krypto, Versicherungen und weitere Finanzprodukte
  • eine Infrastrukturplattform für Banken und Zahlungsdienstleister

Genau diese Kombination macht das Unternehmen so spannend. Es ist nicht nur eine App, nicht nur eine Bank und nicht nur ein B2B-Tech-Anbieter. SoFi spielt auf mehreren Ebenen gleichzeitig.

Warum SoFi fundamental interessant wirkt

Die operativen Kennzahlen sehen stark aus:

  • Umsatzwachstum im Q1 2026 von über 40 Prozent
  • seit 10 Quartalen in Folge profitabel
  • Guidance für mehr als 800 Millionen US-Dollar Gewinn in diesem Jahr
  • Bewertung etwa bei KUV 7 und Forward-KGV 32
  • Rule of 40 zuletzt bei rund 72

Gerade die Kombination aus starkem Wachstum und bereits vorhandener Profitabilität ist spannend. Der Gewinn soll sich in diesem Jahr nahezu verdoppeln. Dafür wirkt die Bewertung zumindest nicht völlig abgehoben.

Die Zielgruppe ist ein echter Pluspunkt

Besonders interessant ist die Kundschaft von SoFi. Das Unternehmen fokussiert sich auf sogenannte HENRYs, also High Earners, Not Rich Yet. Das sind einkommensstarke Menschen, die zwar noch nicht vermögend sind, aber genau dahin wollen.

Die durchschnittlichen Kennzahlen dieser Zielgruppe sind bemerkenswert:

  • durchschnittliches Einkommen von etwa 157.000 US-Dollar
  • durchschnittlicher FICO-Score von über 740

Das bedeutet im Schnitt eine finanziell starke Nutzerschaft mit guter Bonität. Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Phasen ist das ein Vorteil, weil Zahlungsausfälle tendenziell geringer ausfallen können.

Das eigentliche Schwungrad: Cross-Selling

Was SoFi besonders gut hinbekommt, ist Cross-Selling. Rund 40 Prozent aller Kunden nutzen mehrere Produkte auf der Plattform. Genau das ist für Finanzplattformen enorm wertvoll.

Mehr Kunden führen zu mehr Daten, mehr Nutzung und damit zu besseren Angeboten. Gleichzeitig sorgen Einlagen auf Giro- und Sparkonten für günstigeres Kapital, das SoFi wiederum für Kredite und andere Finanzprodukte einsetzen kann. So entsteht ein starkes operatives Schwungrad.

Daniel hat deshalb in der Challenge den maximal möglichen Betrag von 1.000 Euro investiert. Klar ist aber auch: Ein klassischer Tenbagger ist bei einer schon größeren Marktkapitalisierung deutlich schwerer als bei kleinen, spekulativen Werten. Trotzdem ist das Setup nach dem Rücksetzer charttechnisch wie fundamental interessant.

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte

Der Autor ist in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse investiert: Microsoft.

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