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Lars Weigand in Börsennews

13.05.2026 19:02

Blogartikelbild Bayer, Munich Re, Hims, Chiprallye & Michael kauft Joby Aviation

Bayer, Munich Re, Hims, Chiprallye & Michael kauft Joby Aviation

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts “Aktientalk” sprechen unser Goldesel Michael Flender und Daniel von Investflow über die Quartalszahlen von Bayer, der Munich Re und Hims & Hers. Außerdem blicken unsere Experten auf die weiterhin anhaltende Chiprallye.

Am Ende der Folge stellt euch Michael seinen neuen Kauf für die Tenbagger-Challenge beim Smartbroker vor – Joby Aviation.

Warum Michael Joby Aviation gekauft hat, wie die Zahlen von Bayer, der Munich Re und Hims & Hers ausgefallen sind und wie lange die Chiprallye noch anhält, das und vieles mehr erfahrt ihr in der aktuellen Podcast-Episode bei Apple PodcastSpotify oder direkt bei Youtube.

Der Markt ist gerade extrem einseitig

Was aktuell auffällt: Es gibt eine massive Konzentration auf wenige Themen, allen voran Halbleiter und alles, was irgendwie mit KI, Rechenzentren, Speicher, CPUs oder AI-Infrastruktur zu tun hat.

Das führt zu einer für viele Anleger frustrierenden Situation. Der Index sieht oft stark aus, aber das eigene Depot läuft trotzdem schwach. Vor allem dann, wenn man eher in Software, Plattformen oder andere Wachstumswerte investiert ist, die gerade nicht auf der Favoritenliste des Marktes stehen.

Genau das war zuletzt besonders deutlich zu sehen. Während der Nasdaq kräftig zulegen konnte, wurden viele Softwaretitel zweistellig abgestraft. Gleichzeitig laufen klassische Chipwerte und sogar frühere Langweiler plötzlich wie die heißesten Momentum-Stocks am Markt. Western Digital, Seagate oder Micron sind dafür gute Beispiele.

Das Ganze wirkt inzwischen fast parabolisch. Und wie immer in solchen Phasen gilt: Gegen Momentum anzukämpfen, ist extrem schwierig. Es kann noch weiterlaufen, obwohl viele schon das Gefühl haben, dass die Luft langsam dünner wird.

Warum der Chipsektor so stark bleibt

Der entscheidende Punkt ist: Hinter dem Hype steckt nicht nur Fantasie, sondern auch reales Wachstum. Noch vor nicht allzu langer Zeit lag der Konsens für das langfristige Wachstum im Halbleitersektor bei rund 9 Prozent pro Jahr. Inzwischen wurde das auf über 20 Prozent angehoben, getrieben durch KI-Anwendungen, Rechenzentren und die wachsende Nachfrage nach leistungsfähiger Hardware.

Das ist ein gewaltiger Unterschied. Dazu kommt, dass Ziele, die ursprünglich erst für 2030 erwartet wurden, wohl schon deutlich früher erreicht werden könnten. Das erklärt, warum viele Bewertungen zwar hoch wirken, aber trotzdem nicht mehr einfach mit dem alten Maßstab beurteilt werden können.

Trotzdem bleibt Vorsicht angebracht. Wenn ein Sektor zum absoluten Lieblingsspielplatz des Marktes wird, entstehen schnell Übertreibungen. Genau darauf deuten momentan mehrere Dinge hin.

  • IPO-Euphorie: Selbst Neuemissionen aus dem Chipumfeld werden mit immer höheren Preisvorstellungen an den Markt gebracht.
  • Rotationen im Markt: Kapital wird massiv aus anderen Branchen abgezogen.
  • Absurde Nebenwirkungen: In manchen Unternehmen scheint der Einsatz von KI intern schon zu einer Art Leistungskennzahl geworden zu sein, sodass Mitarbeiter angeblich sogar sinnlos Tokens verbrauchen, um produktiver zu wirken.

Munich Re: Gute Zahlen, aber nicht ohne Makel

Aktienverlinkung: DE0008430026

Bei Munich Re waren die Zahlen auf den ersten Blick ordentlich. Der Überschuss im ersten Quartal lag bei knapp 1,7 Milliarden Euro und damit rund 57 Prozent über dem Vorjahr. Das klingt stark, muss aber im Versicherungsgeschäft immer sauber eingeordnet werden.

Denn ein Teil dieses Gewinnsprungs ist auch dadurch erklärbar, dass im Vorjahreszeitraum hohe Katastrophenschäden belastet hatten, unter anderem durch die schweren Waldbrände in Los Angeles. Weniger Schäden im laufenden Jahr helfen natürlich beim Gewinn.

Wichtiger ist deshalb der Blick auf den Ausblick und auf die Vertragsverlängerungen im Rückversicherungsgeschäft. Hier gab es einen kleinen Wermutstropfen: Bei den Erneuerungen zum 1. April sind die Preise im Schaden- und Unfallbereich leicht gesunken. Das Preisniveau des Portfolios ging um rund 3,1 bis 3,5 Prozent zurück, das gezeichnete Geschäftsvolumen sogar deutlicher.

Das ist noch kein Drama, aber es zeigt, dass Munich Re in einzelnen Bereichen offenbar diszipliniert bleibt und nicht jedes Geschäft um jeden Preis mitnimmt. Vor allem in Japan und Indien wurde selektiver vorgegangen.

Unterm Strich bleibt festzuhalten:

  • Das Gewinnziel für das Gesamtjahr von 6,3 Milliarden Euro wurde bestätigt.
  • Die operative Entwicklung ist solide.
  • Die Preisentwicklung in Teilen des Rückversicherungsgeschäfts verdient aber Aufmerksamkeit.

Spannend ist auch der Vergleich mit Hannover Rück. Dort lief es bei den Vertragserneuerungen teils besser, unter anderem mit einem stärkeren Prämienwachstum. Das kann bedeuten, dass Hannover Rück aggressiver Geschäft aufgenommen hat, während Munich Re stärker auf Marge und Disziplin achtet.

Für langfristig orientierte Anleger ändert das am grundlegenden Bild wenig. Munich Re bleibt ein klassisches Basisinvestment. Kein Titel, bei dem man kurzfristig auf eine Vervielfachung spekuliert, aber ein solides Unternehmen mit verlässlichem Geschäftsmodell und starker Dividendenhistorie.

Wichtig ist dabei auch eine alte Börsenwahrheit, die gern vergessen wird: Gute Aktien laufen nicht jedes Quartal einfach nur nach oben. Selbst Qualitätstitel können über längere Phasen seitwärts laufen oder korrigieren. Wer nur rückblickend auf Gewinner schaut, blendet schnell aus, wie viele andere Positionen im selben Depot über Jahre auch mal echte Rohrkrepierer waren.

Bayer: Zahlen besser als befürchtet, aber Glyphosat bleibt die Schlüsselfrage

Aktienverlinkung: DE000BAY0017

Bayer ist und bleibt ein Sonderfall. Operativ sieht manches besser aus, als der Aktienkurs es lange vermuten ließ. Gleichzeitig hängt über allem weiterhin das Thema Glyphosat.

Die aktuellen Quartalszahlen waren zunächst besser als erwartet. Das bereinigte EBITDA lag bei 4,45 Milliarden Euro und damit klar über dem Analystenkonsens von rund 3,9 Milliarden Euro. Das klingt stark, und in Teilen war es das auch.

Allerdings zeigt der Blick unter die Oberfläche ein gemischtes Bild.

Crop Science hält Bayer aktuell über Wasser

Die größte Stärke kam erneut aus der Crop-Science-Sparte. Obwohl der Agrarmarkt alles andere als einfach ist, konnte Bayer hier die Margen verbessern. Das EBITDA der Sparte lag bei rund 2,6 Milliarden Euro. Beim Umsatz gab es kaum Wachstum, aber die Profitabilität war besser. Das ist in diesem Marktumfeld durchaus bemerkenswert.

Das ist genau die Art von Verhalten, die in heißen Marktphasen immer wieder auftaucht. Noch kein Grund für Panik, aber definitiv ein Signal, aufmerksam zu bleiben.

Gerade deshalb kommt immer wieder die Diskussion auf, ob Bayer mit einer Abspaltung dieses Geschäftsbereichs nicht erheblichen Wert heben könnte. Rein als eigenständiges Agrarunternehmen wäre Crop Science wahrscheinlich für viele Investoren deutlich leichter zu greifen.

Die Pharmasparte bleibt das Problemkind

Deutlich schwächer lief es im Pharmabereich. Dort ist das Geschäft um 16 Prozent eingebrochen. Ein zentraler Grund ist das ausgelaufene Patent bei Xarelto. Sobald Generika in den Markt drängen, geraten Preise und Marktanteile unter Druck. Genau das sieht man jetzt auch bei Bayer.

Die Zahlen waren dort schwach, wenn auch nicht ganz so schwach wie befürchtet. Das hat der Markt letztlich sogar eher positiv aufgenommen.

Alles hängt am Glyphosat-Komplex

Operativ wäre Bayer durchaus in der Lage, Vertrauen zurückzugewinnen. Das Problem ist nur: Solange das Glyphosat-Thema nicht sauber geklärt ist, bleibt die Aktie ein politisch-juristischer Spezialfall.

Aktuell steht ein möglicher Vergleich in Höhe von 7,25 Milliarden US-Dollar im Raum. Bis Anfang Juni müssen Kläger in den USA entscheiden, ob sie daran teilnehmen oder ihre Verfahren individuell weiterführen. Gleichzeitig wird im Juni auch ein weiteres wichtiges Urteil des Obersten Gerichtshofs erwartet, bei dem es unter anderem um die Frage geht, ob die EPA-Zulassung von Roundup strengere Warnhinweise auf Ebene einzelner Bundesstaaten blockiert.

Das Ergebnis ist offen. Und genau deshalb bleibt Bayer eine Aktie für starke Nerven.

Das wahrscheinlichste Szenario an der Börse ist relativ einfach:

  • Kommt eine überzeugende Lösung, dürfte die Aktie deutlich nach oben reagieren.
  • Platzt die Hoffnung auf eine Einigung, droht neues Abwärtspotenzial.

Die Quartalszahlen waren also gar nicht das große Problem. Die eigentliche Story bleibt juristisch.

Siemens Energy, Jenoptik und DAX-Schwergewichte

Neben Munich Re und Bayer lohnt auch der Blick auf den restlichen deutschen Markt. Denn mit SiemensAllianzTelekomMerckE.ON und RWE standen beziehungsweise stehen mehrere Schwergewichte im Fokus.

Bei Siemens Energy war die Lage zuletzt recht klar: Die starke Kursreaktion hatte es bereits nach den vorab veröffentlichten Zahlen und der angehobenen Prognose gegeben. Neu gemeldet wurde nun vor allem ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu einer Milliarde Euro. Nett, aber nicht der große Gamechanger.

Interessanter war da schon Jenoptik. Der Nebenwert aus dem Technologie- und Halbleiterumfeld konnte mit einem sehr starken Auftragseingang überraschen. Dieser lag bei 356 Millionen Euro, nach nur 204 Millionen Euro im Vorjahr und deutlich über den Erwartungen. Auch Ergebnis und Profitabilität waren besser. Das ist deshalb relevant, weil hier nicht nur Zukunftsfantasie gespielt wird, sondern sich operative Stärke bereits konkret zeigt.

Und genau das unterscheidet solche Fälle von vielen anderen Titeln aus dem Sektor, die vor allem wegen Hoffnungen auf das kommende Jahr nach oben gezogen wurden.

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Hims & Hers: Schwache Zahlen und trotzdem höherer Ausblick

Aktienverlinkung: US4330001060

Kaum eine Aktie liefert aktuell ein solches Paradox wie Hims & Hers. Denn die Zahlen waren objektiv schwach, der Ausblick wurde aber trotzdem angehoben.

Schauen wir zuerst auf das Quartal. Der Umsatz stieg nur noch um 4 Prozent auf rund 608 Millionen US-Dollar. Erwartet worden waren etwa 617 Millionen US-Dollar. Für ein Unternehmen, das zuvor mit ganz anderen Wachstumsraten unterwegs war, ist das ein harter Rückschritt.

Noch kritischer war die Ergebnisentwicklung:

  • Im Vorjahr stand noch ein Gewinn von knapp 50 Millionen US-Dollar.
  • Jetzt wurde ein Nettoverlust von 92 Millionen US-Dollar ausgewiesen.

Belastet wurde das Ergebnis unter anderem durch Restrukturierungskosten und Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten. Auch die Bruttomarge fiel deutlich von 73 Prozent auf 65 Prozent.

Der Hintergrund ist klar: Die Zusammenarbeit mit Novo Nordisk und die stärkere Ausrichtung auf Markenpräparate im GLP-1-Bereich verändern die Economics des Geschäfts. Daran sieht man auch, wie stark Hims in den vergangenen Quartalen von den Abnehmmedikamenten profitiert hatte.

Das größere Problem ist das Vertrauen ins Management

Das Geschäftsmodell an sich bleibt spannend. Digitale Gesundheitsversorgung, Telemedizin, wiederkehrende Umsätze, Zusatzangebote rund um Gewichtsmanagement, Testosteron, Frauengesundheit und Diagnostik. Das kann langfristig absolut funktionieren.

Aber das Management hat sich in den letzten Jahren einige unnötige Baustellen geschaffen. Vor allem die teils sehr hektisch wirkenden Strategiewechsel und die Diskussionen rund um eigene GLP-1-Angebote haben nicht gerade Vertrauen aufgebaut. Wenn Produkte angekündigt werden und praktisch direkt regulatorische oder juristische Probleme nach sich ziehen, ist das kein gutes Signal.

Genau deshalb ist bei Hims im Moment viel Skepsis angebracht, selbst wenn die langfristige Marktidee attraktiv bleibt.

Warum der erhöhte Ausblick so irritiert

Und dann kommt eben der paradoxe Teil: Trotz der schwachen Zahlen hat Hims die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 2,8 bis 3,0 Milliarden US-Dollar erhöht. Für das nächste Quartal stellt das Unternehmen 680 bis 700 Millionen US-Dollar in Aussicht.

Das bedeutet automatisch: Das nächste Quartal wird entscheidend. Nach einem so schwachen Bericht den Ausblick anzuheben, schafft hohes Enttäuschungspotenzial. Wenn diese Ziele nicht erreicht werden, dürfte der Markt erneut hart reagieren.

Hims ist damit ein klassischer Fall von: langfristig interessante Story, kurzfristig extrem schwierig.

Der neue Kauf für die Challenge: Joby Aviation

Neben Quartalszahlen hat Michael für die Tenbagger-Challenge die nächste spekulative Aktie gekauft: Joby Aviation.

Hier geht es um elektrische Flugtaxis. Ein Thema, das seit Jahren viel Fantasie erzeugt und dieses Jahr möglicherweise operativ einen wichtigen Schritt nach vorne machen könnte.

Im US-Markt stehen vor allem zwei Namen im Fokus:

  • Joby Aviation
  • Archer Aviation

Beide arbeiten an senkrecht startenden elektrischen Luftfahrzeugen und beide haben namhafte Partner. Bei Joby gehören unter anderem ToyotaDelta Air Lines und das US-Verteidigungsministerium zum erweiterten Umfeld. Archer setzt stärker auf Partnerschaften und arbeitet zum Beispiel mit United Airlines und Partnern in Abu Dhabi.

Joby verfolgt dabei eher einen vertikal integrierten Ansatz, will also vieles selbst entwickeln, bauen und betreiben. Archer setzt stärker auf Kooperationen und bestehende Strukturen. Beide Modelle haben Vor- und Nachteile.

Warum Joby spannend sein könnte

Der Reiz liegt in der möglichen Skalierung. Wenn es gelingt, Flugtaxi-Dienste in Städten oder Metropolregionen wirklich in Betrieb zu nehmen, könnte daraus ein neuer Markt entstehen. Die Idee ist simpel: Statt lange im Stau zu stehen, fliegt man kurze Strecken in wenigen Minuten.

Das klingt futuristisch, aber viele Tests, Zulassungsprozesse und Pilotprogramme laufen bereits. Entscheidend wird jetzt sein, ob die Unternehmen 2025 und darüber hinaus echte operative Fortschritte liefern können.

Joby ist allerdings ganz klar ein hochspekulativer Wert. Relevante Umsätze gibt es bisher kaum, der Kapitalbedarf bleibt hoch, Kapitalerhöhungen sind immer ein Risiko und ein Totalverlust ist bei solchen Wetten nie ausgeschlossen.

Genau deshalb ist es eben auch keine Basisanlage, sondern eine Fantasieposition mit klar definiertem Risiko.

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Was Anleger aus dieser Marktphase mitnehmen können

Die aktuelle Börsenlage ist ein gutes Beispiel dafür, wie irrational Märkte kurzfristig wirken können, obwohl die großen Linien durchaus logisch sind.

Ein paar Dinge lassen sich daraus mitnehmen:

  • Momentum dominiert: Solange Kapital in Chips und KI-Infrastruktur fließt, können Bewertungen länger hoch bleiben, als viele erwarten.
  • Nicht jeder Rückblick hilft: Zu sagen, man hätte nur Nvidia, Super Micro oder sonst irgendeinen Highflyer kaufen müssen, bringt nichts. Die Kunst liegt darin, Entscheidungen in Echtzeit zu treffen.
  • Qualität schwankt trotzdem: Auch Munich Re, Allianz oder andere Basiswerte laufen nicht geradlinig nach oben.
  • Sonderfälle bleiben Sonderfälle: Bei Bayer entscheiden juristische Themen mehr als einzelne Quartale.
  • Story-Aktien brauchen Vertrauen: Hims zeigt, wie wichtig neben Wachstum auch Glaubwürdigkeit des Managements ist.
  • Spekulation hat ihren Platz, aber nur bewusst: Joby Aviation kann spannend sein, ist aber keine Aktie für schwache Nerven.

Und vielleicht ist genau das der wichtigste Punkt: Der Markt belohnt aktuell sehr selektiv. Wer in den richtigen Themen sitzt, fühlt sich genial. Wer danebenliegt, obwohl die Unternehmen gar nicht schlecht sind, fühlt sich komplett falsch positioniert.

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte

Der Autor ist in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse investiert: Munich Re.

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