DWS plant Anpassung der Dividendenpolitik
DWS das Vermögensverwaltungshaus der Deutschen Bank plant eine Sonderdividende und möchte die Dividendenpolitik überarbeiten. Die Tochter der Deutschen Bank wurde bei einem IPO im Jahr 2018 abgespalten und ist seitdem als eigenständiges Unternehmen an der Börse gelistet. Zuletzt gab es auch vermehrt Kritik an der neuen Geschäftsleitung rund um Stefan Hoops.
DWS verkündet mittelfristige Dividendenpolitik
Im Jahr 2024 möchte DWS eine Sonderdividende von bis zu einer Milliarde EUR ausschütten. Ab 2025 soll die Auszahlungsquote für die Dividende auf 65 % anwachsen.
Dafür sollen folgende Ziele erreicht werden
DWS möchte im Jahr 2025 einen Gewinn je Aktie von 4,50 EUR erreichen. Ein Gewinn von 4,50 EUR pro Aktie entspräche einem KGV von etwa 7. Im vergangenen Jahr lag der Gewinn noch bei 3,90 EUR pro Aktie. Die Aufwand-Ertrags-Relation soll unter 59 % gesenkt werden. Damit würden Effizienzgewinne von etwa 100 Millionen EUR frei. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate für passiv verwaltetes Vermögen soll bis 2025 bei 12 % liegen und die für verwaltetes Vermögen bei 10 %.
Sollten die Ziele erreicht werden, wäre auch die angepasste mittelfristige Dividendenpolitik darstellbar.
Das gibt es zum Aktienkurs zu sagen
Zuletzt gab es am 02. Dezember eine Aufstufung durch das Bankhaus Metzler. Die Analysten erhöhten das Kursziel auf 34 EUR von zuletzt 31 EUR und beließen die Einstufung auf ‘Buy’. Damit liegt das Kursziel etwa 10 % über dem aktuellen Kurs der Aktie.

Siehe auch: Goldman-CEO warnt angesichts unsicherer Aussichten – Aktie im Minus