Aktienpodcast: Diese Aktien verkaufen, Nvidia liefert & Tech explodiert
In der aktuellen Ausgabe von unserem Aktienpodcast “Aktientalk” analysieren unser Goldesel Michael Flender und Daniel von Investflow die aktuelle Quartalszahlen von Nvidia und erklären, warum Ergebnisse und Ausblick so wichtig für den Gesamtmarkt waren.
Außerdem sprechen Michael und Daniel über das neue GTA-Spiel in Verbindung mit der Take-Two Aktie, über Meta, Salesforce und den Cybersecurity-Sektor.
Schließlich erklärt Daniel noch, warum er Thermo Fisher und Danaher verkaufen möchte.
Wie die Zahlen von Nvidia ausgefallen sind, warum Salesforce der geheime Gewinner der Berichtssaison ist und was bei Meta aktuell los ist, das und vieles mehr erfahrt ihr in der aktuellen Podcast-Episode bei Apple Podcasts, Spotify oder direkt bei YouTube.
Aktienpodcast: Key Takeaways
- Nvidias langfristige Wachstumsprognose stützt den gesamten KI-Infrastrukturtrend weit über Chips hinaus.
- Salesforce zeigt, dass KI etablierte Softwareanbieter stärken kann, statt sie zu verdrängen.
- Cybersecurity wächst weiter dynamisch, weil Unternehmen ihre digitale Infrastruktur zunehmend absichern müssen.
- Bei hoch bewerteten Gesundheitswerten können Gewinnmitnahmen trotz starker Geschäftsmodelle sinnvoll sein.
Nvidia Quartalszahlen: Wer im KI-Boom das Geld verdient
Bei Nvidia war die Erwartungshaltung wie immer extrem hoch. Gleichzeitig hatte sich die Aktie im Vorfeld deutlich schwerer getan als einige andere Werte aus dem Halbleiterbereich. Während Aktien wie AMD, Micron, SanDisk oder Marvell teilweise besser liefen, blieb Nvidia zunächst zurück.
Das ist schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, was Nvidia operativ abliefert. Auf dem Papier war die Aktie angesichts ihrer Wachstumsdynamik ohnehin nicht besonders teuer. Die große Frage lautete vielmehr: Wo soll bei dieser bereits gigantischen Umsatzbasis eigentlich noch weiteres Wachstum herkommen?
Die Antwort des Unternehmens war ziemlich eindeutig. Nvidia hat nicht nur starke Zahlen präsentiert, sondern auch einen überraschend langfristigen Ausblick gegeben. Für das kommende Geschäftsjahr steht ein Umsatzwachstum von rund 70 Prozent im Raum. Zuvor lag die Erwartung bei ungefähr 44 Prozent. Selbst diese Zahl wäre bereits hervorragend gewesen.
Wir sprechen hier nicht über ein kleines Unternehmen, das seinen Umsatz von zwei auf vier Milliarden Dollar verdoppelt. Nvidia befindet sich bereits in einer Umsatzdimension von rund 100 Milliarden Dollar. Wenn dann noch einmal rund 70 Milliarden Dollar an zusätzlichem Umsatz dazukommen können, wird die Größenordnung absurd.
Hinzu kommt: Das Management hat klargemacht, dass sogar noch mehr möglich wäre, wenn Lieferketten und Speicherverfügbarkeit weniger angespannt wären. Gerade im Bereich Speicher bleibt die Lage ein zentraler Engpass. Der Chef von SK Hynix rechnet sogar damit, dass die Knappheit noch bis 2030 anhalten könnte. Für Unternehmen wie Micron oder SK Hynix ist das natürlich eine spannende Perspektive, auch wenn die Zyklik im Speicherbereich immer ein Risiko bleibt.
Die KI-Nachfrage betrifft viel mehr als Nvidia
Die Nvidia-Zahlen sind nicht nur für Nvidia relevant. Sie geben dem gesamten KI-Thema wieder ordentlich Rückenwind. Wenn Hyperscaler ihre Rechenzentren weiter massiv ausbauen und Amazon Web Services für 2027 und 2028 die Installation von weiteren zwei Millionen GPUs plant, profitieren viele Bereiche:
- Halbleiterhersteller und Speicheranbieter
- Rechenzentrumsbetreiber
- Anbieter für Stromversorgung und Netzwerktechnik
- Unternehmen für Kühlung und Infrastruktur
- Softwarefirmen, die KI-Lösungen in Unternehmen nutzbar machen
Es wird seit Monaten ständig erzählt, dass große Kunden eigene Chips entwickeln und Nvidia damit bald Probleme bekommen könnte. Natürlich investieren Unternehmen wie OpenAI, Google, Amazon oder Microsoft auch in eigene Lösungen. Trotzdem zeigt Nvidia immer wieder, wie stark die eigene Stellung im Markt weiterhin ist.
Die Aktie sprang nach den Zahlen deutlich an. Gleichzeitig liefen andere Chipwerte teils schwächer, was zuletzt immer wieder zu beobachten war. Nvidia und der Rest des Halbleitersektors entwickeln sich zeitweise erstaunlich antizyklisch. Unterm Strich bleibt aber die wichtigste Botschaft: Der KI-Boom ist noch lange nicht vorbei.
Wie extrem die Profitabilität inzwischen ist, zeigt ein Vergleich besonders deutlich. Nvidia erzielte zuletzt einen Quartalsgewinn, der höher lag als die zusammengerechneten Gewinne mehrerer ikonischer Konzerne wie Apple, Walmart, Coca-Cola, Pepsi, Disney, McDonald’s, Nike, Starbucks oder UPS. Das ist schon eine Hausnummer.
Salesforce Aktie: Der heimliche KI-Gewinner
Nvidia war natürlich das große Thema. Der heimliche Gewinner der Woche war aber wohl noch eher Salesforce. Die Aktie machte nach den Zahlen einen gewaltigen Satz nach oben, zeitweise ging es um mehr als 20 Prozent nach oben. Das war nicht nur eine Reaktion auf solide Quartalszahlen. Es war ein klares Signal an die vielen Pessimisten, die auf die Disruption klassischer Softwareunternehmen gesetzt hatten.
Die These war lange Zeit simpel: KI-Agenten würden klassische Softwareanbieter überflüssig machen. CRM, ERP und ähnliche Unternehmenssoftware könnten durch neue KI-Lösungen massiv unter Druck geraten. Genau das scheint sich aktuell nicht zu bestätigen. Im Gegenteil: Die etablierten Anbieter integrieren KI in ihre bestehenden Plattformen und monetarisieren das Thema selbst.
Salesforce steigerte den Quartalsumsatz um 11 Prozent. Das klingt auf den ersten Blick nicht nach einer völligen Wachstums-Explosion. Der entscheidende Punkt liegt aber in den KI-Produkten des Konzerns. Agentforce und Data 360 erreichten zusammen eine wiederkehrende Jahresumsatzrate von 3,9 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 210 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Zusätzlich kündigte Salesforce mit Anthropic die Plattform Cloudforce an. Die Lösung soll KI noch tiefer mit Salesforce, Slack und Unternehmensdaten verbinden. Das passt genau zu dem, was wir seit Längerem sagen: KI ersetzt nicht zwangsläufig die bestehenden Plattformen. Häufig macht sie deren Daten, Kundenbeziehungen und Workflows erst noch wertvoller.
Die leicht angehobene Umsatzprognose für das Gesamtjahr war dann die Kirsche auf dem Sahnebecher. Nach rund zwei Jahren voller Skepsis, schwacher Kursentwicklung und hoher Short-Positionen war die Reaktion entsprechend heftig. Das sah stark nach einer Mischung aus guten Nachrichten, Neueindeckungen und Short Squeeze aus.
Warum ServiceNow, SAP und Co. ebenfalls profitieren können
Salesforce steht mit dieser Entwicklung nicht allein. Auch ServiceNow und SAP gehören für mich zu den Unternehmen, die langfristig vom KI-Thema profitieren können. Sie verfügen über etablierte Kundenbeziehungen, kritische Unternehmensdaten und Plattformen, die tief in den Geschäftsprozessen ihrer Kunden verankert sind.
Wenn Unternehmen KI-Agenten einsetzen wollen, brauchen sie nicht nur irgendein Sprachmodell. Sie brauchen Zugriff auf relevante Daten, Berechtigungen, Prozesse, interne Systeme und klare Kontrollmechanismen. Genau dort liegen die Stärken von Salesforce, SAP oder ServiceNow.
Der Markt hatte viele Softwarewerte zeitweise extrem abgestraft. Einige Unternehmen verloren 70 Prozent oder mehr, obwohl sie operativ weiterhin solide wuchsen. Natürlich muss man bei Bewertungen immer genau hinschauen. Nicht jede Aktie war vorher günstig. Aber bei einigen Namen war die Angst vor KI-Disruption schlicht zu weit gelaufen.
Wer in den starken Rücksetzern regelmäßig investiert hat, liegt inzwischen teilweise ordentlich im Plus. Den exakten Tiefpunkt trifft man allerdings praktisch nie. Deshalb bleibe ich ein großer Freund regelmäßiger Investments. Im Nachhinein behaupten auf Social Media zwar immer viele, sie hätten genau am Tief gekauft. Die Realität sieht meistens anders aus.
Cybersecurity bleibt ein Wachstumsmarkt
Wenn es einen Bereich gibt, der aktuell wirklich weiterläuft wie ein Uhrwerk, dann ist es Cybersecurity. Die steigende Digitalisierung, die wachsende Zahl an Angriffen und der zunehmende Einsatz von KI machen Sicherheitslösungen für Unternehmen noch wichtiger.
CrowdStrike meldete ein Rekordquartal. Die neu gewonnenen wiederkehrenden Umsätze legten um 51 Prozent zu. Die gesamten Annual Recurring Revenues stiegen um 25 Prozent. Allein die Falcon-Flex-Plattform erreichte 2,3 Milliarden Dollar wiederkehrenden Umsatz, ein Wachstum von 101 Prozent.
Auch andere Namen zeigen, wie viel Dynamik in dem Sektor steckt. Rubrik, Fortinet und weitere Anbieter konnten sich zuletzt teilweise sehr stark erholen. Unternehmen investieren zunehmend in den Schutz ihrer Infrastruktur, ihrer Daten und ihrer Mitarbeiter. Das ist kein kurzfristiger Modetrend, sondern ein Thema, das durch KI und digitale Prozesse eher noch größer wird.
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Meta reduziert ein großes Rechtsrisiko
Auch Meta bekam eine Nachricht, die unter dem Strich sehr positiv zu bewerten ist, obwohl die Aktie darauf nicht dauerhaft stark reagierte. Das Unternehmen einigte sich mit fast allen US-Bundesstaaten auf einen Vergleich in Höhe von rund 18 Milliarden Dollar über zehn Jahre.
Im Mittelpunkt standen Vorwürfe zu möglichen negativen Auswirkungen sozialer Netzwerke auf Jugendliche und Kinder. Neben der Zahlung sind auch Beschränkungen vorgesehen, darunter ein tägliches Zeitlimit, Einschränkungen in der Nacht und weniger Push-Benachrichtigungen während der Schulzeit.
18 Milliarden Dollar sind natürlich kein kleiner Betrag. Trotzdem war dieses Verfahren ein enormes Damoklesschwert für Meta. Ein sehr großes Rechtsrisiko ist nun deutlich besser kalkulierbar. Einzelklagen bleiben bestehen, aber der große Elefant im Raum ist erst einmal kleiner geworden.
Meta bleibt zugleich einer der günstiger bewerteten großen Technologiewerte. Die entscheidende Frage für Anleger ist vor allem, ob sich die massiven KI-Investitionen langfristig ausreichend refinanzieren. Die Erinnerung an die hohen Ausgaben rund um das Metaverse ist noch frisch. Operativ und bei der Werbemonetarisierung liefert Meta allerdings weiterhin stark.
Take-Two & GTA6: Ein massiver Hype
Bei Take-Two stand das neue ausführliche Gameplay zu Grand Theft Auto im Fokus. Die Erwartungen an das nächste GTA sind inzwischen dermaßen hoch, dass Rockstar fast nur noch enttäuschen kann. Genau das macht solche Situationen für die Aktie immer etwas schwierig.
Das neue Material kam bei vielen Fans aber offenbar gut an. Die offene Welt, die Charaktere, Verfolgungsjagden, Landschaften und die technische Qualität sorgten für viel positives Feedback. Dass die Präsentation auf einer normalen PlayStation 5 lief, macht den Eindruck umso stärker.
Die Aktie reagierte zunächst etwas unruhig, stabilisierte sich aber anschließend und lag wieder im Plus. Bis zum geplanten Start im November dürfte das Interesse hoch bleiben, Vorbestellungen könnten weiter zunehmen. Für Gamer wird das ohne Frage ein großes Ereignis. Für Take-Two-Anleger bleibt entscheidend, wie viel von der gewaltigen Erwartung bereits im Kurs steckt.
Warum Daniel bei Thermo Fisher und Danaher über Verkäufe nachdenkt
Kommen wir zu einem ganz anderen Sektor: Biotech und Gesundheit. Der Bereich lief zuletzt wieder stark, auch weil positive Nachrichten von Moderna und Merck für Bewegung sorgten. Viele Marktteilnehmer setzen darauf, dass KI die Medikamentenentwicklung, Studien und Diagnostik deutlich beschleunigen kann.
Das kann langfristig absolut stimmen. Trotzdem muss man sein eigenes Depot fokussiert halten. Gerade weil Daniel in den vergangenen schwierigen Phasen viel gekauft und mehrere Positionen aufgebaut hat, schaut er jetzt genauer darauf, wo das Verhältnis aus Bewertung, Wachstum und langfristiger Chance noch passt.
Thermo Fisher Scientific ist seit Jahren im Depot von Daniel. Er hält das Unternehmen weiterhin für eines der stärksten Gesundheitsunternehmen überhaupt. Nach Corona war die Bewertung jedoch zeitweise absurd hoch, und im Nachhinein hätte man damals schon verkaufen können.
Nun ist die Aktie zuletzt wieder deutlich stärker gelaufen. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von klar über 30 und einem EV/EBIT von ungefähr 31 wird es schwieriger, die Bewertung mit den erwartbaren Wachstumsraten zu rechtfertigen. Thermo Fisher ist ein Qualitätsunternehmen, aber es ist eben normalerweise kein Unternehmen mit dauerhaft zweistelligem Wachstum. Deshalb plant Daniel, bei Thermo Fisher wahrscheinlich zeitnah Gewinne mitzunehmen.
Bei Danaher schaut Daniel noch genauer hin. Die Aktie ist nicht so stark gelaufen wie Thermo Fisher – für Danaher werden zudem bessere Gewinnsteigerungen erwartet. Hier könnte noch etwas mehr Potenzial vorhanden sein, aber die Underperformance gegenüber anderen Titeln muss beobachtet werden.
Starke Unternehmen müssen nicht dauerhaft outperformen
Die Überlegung betrifft nicht die Qualität dieser Unternehmen. Es geht um die Wahrscheinlichkeit einer langfristigen Outperformance. In der Pharma- und Biotechbranche ist es schwierig, Entwicklungen langfristig präzise einzuschätzen. Studien, Patentabläufe, regulatorische Themen und neue Wettbewerber können die Lage schnell verändern.
Ich bin weiterhin in Namen wie Amgen, AbbVie und Novo Nordisk investiert. Gerade Novo Nordisk sehe ich nach dem massiven Rücksetzer eher als Value-Play. Die Aktie wird aus meiner Sicht weiterhin sehr skeptisch betrachtet, obwohl der enorme Verkaufsdruck zuletzt nachgelassen hat.
Eine Abstufung der Deutschen Bank auf Sell mit einem niedrigen Kursziel zeigte zuletzt, wie negativ die Stimmung geworden ist. Die Begründung wirkte dabei eher wenig überzeugend. Gerade vor einem Kapitalmarkttag sehen Analysten normalerweise häufig eher positives Potenzial, weil Unternehmen dort ihre Strategie und Wachstumsziele präsentieren. Trotzdem bleibt Novo Nordisk ein Wert mit Risiken, insbesondere durch Wettbewerb und hohe Erwartungen im Markt für Diabetes- und Abnehmmedikamente.
Bei Thermo Fisher und möglicherweise auch Danaher geht es für mich eher darum, Kapital in Bereiche umzuschichten, in denen ich derzeit mehr Wachstumspotenzial sehe. Das kann weiter Tech sein, es könnten aber auch ausgewählte Finanzwerte werden. S&P Global finde ich beispielsweise weiterhin interessant, weil die Aktie nicht so stark gelaufen ist wie manche andere Qualitätsunternehmen.
Gewinnmitnahmen sind nie einfach. Manchmal verkauft man und die Aktie steigt anschließend weiter. Aber gerade nach einer Rally in einem hoch bewerteten Bereich sollte man nicht nur darauf schauen, ob ein Unternehmen gut ist. Entscheidend ist auch, was bereits im Kurs eingepreist ist.
Community-Event bei Bechtle in Neckarsulm
Am 16. Oktober um 18:00 Uhr findet in Neckarsulm ein kostenloses Community-Event bei Bechtle statt. Neben einer Unternehmenspräsentation von Bechtle wird es Einblicke in das Thema Cybersecurity geben. Außerdem gibt es einen exklusiven Live-Podcast, der nur vor Ort stattfindet, sowie anschließend Zeit für Gespräche, Essen und Getränke.
Gerade für alle, die in Bechtle investiert sind oder sich für das Unternehmen, IT-Infrastruktur und Cybersecurity interessieren, ist das eine richtig gute Gelegenheit. Der Austausch vor Ort macht immer besonders viel Spaß, und danach kann der Abend ganz entspannt ausklingen.
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Fazit: KI bleibt stark, aber die Auswahl wird wichtiger
Der Markt liefert aktuell viele positive Signale. Nvidia bestätigt, dass die Investitionen in KI-Infrastruktur weiter massiv laufen. Salesforce zeigt, dass klassische Software nicht zwangsläufig zu den Verlierern der KI-Revolution gehört. Cybersecurity bleibt ein struktureller Gewinner, und bei Meta ist ein relevantes Rechtsrisiko kleiner geworden.
Gleichzeitig sollte man nach starken Kursbewegungen nicht blind jedem Trend hinterherlaufen. Die kommenden Monate werden zeigen, welche Unternehmen ihre hohen Erwartungen tatsächlich erfüllen können. Gerade deshalb bleiben Bewertung, Wachstum, Wettbewerbsvorteile und ein fokussiertes Depot entscheidend.

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte
Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.
Häufige Fragen
Warum war Nvidias Ausblick für den gesamten Markt so wichtig?
Die starke Umsatzprognose spricht für anhaltend hohe KI-Investitionen und stützt auch Speicher, Rechenzentren, Stromversorgung und Kühlung.
Warum profitiert Salesforce von KI, statt dadurch ersetzt zu werden?
Salesforce integriert KI-Agenten in bestehende CRM-, Daten- und Kommunikationssysteme, die bereits tief bei Unternehmenskunden verankert sind.
Warum sind Thermo Fisher und Danaher mögliche Verkaufskandidaten?
Die Unternehmen bleiben qualitativ stark, doch nach der Rally wirken Bewertung und erwartetes Wachstum nicht mehr ganz so attraktiv wie zuvor.
Welche Rolle spielt Cybersecurity im aktuellen Marktumfeld?
Unternehmen investieren wegen wachsender digitaler Risiken und zunehmender KI-Nutzung mehr in den Schutz von Daten, Netzwerken und IT-Infrastruktur.