Strabag Aktie: Haselsteiner sagt im neuen Benko-Prozess aus
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Das Wichtigste in Kürze
- René Benko steht am 4. November in Innsbruck erneut vor Gericht.
- Die Anklage wirft ihm unter anderem schweren Betrug zulasten einer Privatstiftung von Hans Peter Haselsteiner vor.
- Der frühere Strabag-Chef ist am ersten von zwei geplanten Prozesstagen als Zeuge geladen.
- Benko bestreitet die Vorwürfe; ein direkter Bezug zu Strabags Geschäftstätigkeit ist nicht bekannt.
Marktanalyse & Details
Haselsteiner als Zeuge im Verfahren
Im Landesgericht Innsbruck beginnt am Mittwoch ein weiterer Prozess gegen René Benko. Laut Anklage soll der Signa-Gründer die Privatstiftung des Industriellen Hans Peter Haselsteiner um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Dabei gehe es um eine angeblich wahrheitswidrige Garantie zur Rückzahlung des Geldes. Haselsteiner, 82 Jahre alt und früher an der Spitze des Baukonzerns Strabag, ist am ersten von zwei geplanten Verhandlungstagen als Zeuge geladen. Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Zusätzlicher Anklagepunkt
Die Anklage umfasst außerdem den Vorwurf, Benko habe Gläubiger geschädigt, indem er ein Jagdgewehr im Wert von 80.000 Euro ihrem Zugriff entzogen habe. Für die angeklagten Tatbestände gilt ein Strafrahmen von einem bis zehn Jahren Haft. Benko befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft und darf diese seit Mitte Oktober mit einer Fußfessel in einer Privatwohnung verbüßen.
Analysten-Einordnung: Die Verbindung zu Strabag ergibt sich hier über Haselsteiners frühere Führungsrolle und seine geschäftliche Beziehung zu Benko, nicht über einen beschriebenen Vorgang des Baukonzerns. Dies deutet darauf hin, dass der Prozess zunächst vor allem für Haselsteiner und die Aufarbeitung der Signa-Geschäfte relevant ist. Für Anleger ergibt sich aus den vorliegenden Angaben kein konkreter Hinweis auf finanzielle oder operative Folgen für Strabag.
Fazit & Ausblick
Im Mittelpunkt stehen nun die für den 4. und 5. November geplanten Verhandlungstage und Haselsteiners Aussage. Der weitere Verlauf des Verfahrens könnte neue Details zur behaupteten Garantie und zu den Geschäftsbeziehungen zwischen Benko und Haselsteiner liefern; Auswirkungen auf Strabag lassen sich daraus derzeit nicht ableiten.
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