Salzgitter Aktie: Konzern hebt Gewinnprognose nach starkem Neunmonatsergebnis an
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Salzgitter hebt die EBITDA-Prognose für 2026 auf 800 bis 875 Millionen Euro an.
- Das erwartete EBT steigt auf 400 bis 475 Millionen Euro; der Umsatzausblick bleibt bei rund 10 Milliarden Euro.
- In den ersten neun Monaten kletterte das EBITDA VX auf 659 Millionen Euro, nach 224 Millionen im Vorjahreszeitraum.
- Aurubis, Stahlerzeugung und Handel stützten das Ergebnis; den vollständigen Neunmonatsbericht legt Salzgitter am 12. November vor.
Marktanalyse & Details
Prognose für 2026 steigt
Salzgitter rechnet im Geschäftsjahr 2026 nun mit einem EBITDA VX zwischen 800 und 875 Millionen Euro. Zuvor hatte der Konzern 725 bis 825 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die neue EBT-VX-Spanne liegt bei 400 bis 475 Millionen Euro, verglichen mit zuvor 325 bis 425 Millionen Euro. Der Umsatzausblick bleibt unverändert bei rund 10 Milliarden Euro; auch die Rendite auf das eingesetzte Kapital soll leicht über dem Vorjahresniveau liegen.
Neunmonatszahlen und Ergebnisbeiträge
Der Außenumsatz erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2026 auf 7,3 Milliarden Euro, gegenüber 6,9 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Das EBITDA VX stieg auf 659 Millionen Euro. Das EBT VX erreichte 353 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Verlust von 72,7 Millionen Euro angefallen war.
Ein wesentlicher Teil des Ergebnisses kam aus der Aurubis-Beteiligung: Ihr at-equity erfasster Beitrag betrug 252 Millionen Euro nach 83,5 Millionen Euro im Vorjahr. Zudem entwickelten sich die Bereiche Stahlerzeugung und Handel besser als zuletzt erwartet. Die Prognose berücksichtigt auch die vollständige Konsolidierung des Erwerbs von HKM; daraus erwartet Salzgitter 2026 einen zusätzlichen Ergebnisanteil im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Analysten-Einordnung
Die Anhebung stützt sich sowohl auf den deutlich höheren Aurubis-Beitrag als auch auf eine bessere Entwicklung im Stahlgeschäft. Das signalisiert eine breite Verbesserung gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum, doch die Ergebnisqualität bleibt von der Beteiligung und der weiteren Geschäftsentwicklung abhängig. Für Anleger bedeutet die höhere Prognose mehr operative Zuversicht, aber keine Entwarnung: Salzgitter verweist auf geopolitische Unsicherheiten und eingeschränkte Prognosesicherheit im Schlussquartal. Zudem sind die Werte für die ersten neun Monate noch vorläufig.
Fazit & Ausblick
Die angehobenen Ergebnisziele setzen die Messlatte für das vierte Quartal höher, während der Umsatzausblick unverändert bleibt. Entscheidend wird sein, ob sich die Entwicklung bei Aurubis, Stahlerzeugung und Handel bis zum Jahresende fortsetzt. Weitere Details zu den ersten neun Monaten will Salzgitter am 12. November 2026 veröffentlichen.
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