Pfizer Aktie: LBBW hebt Kursziel nach starkem Quartal auf 35 Dollar
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- LBBW erhöht das Kursziel für Pfizer von 30 auf 35 US-Dollar und empfiehlt die Aktie zum Kauf.
- Goldman Sachs und Citigroup heben ihre Kursziele ebenfalls an, bleiben aber bei „Neutral“.
- Nach einem über den Erwartungen liegenden dritten Quartal erhöhte Pfizer die Umsatz- und Gewinnprognose für 2026.
- United Therapeutics zahlt 525 Millionen US-Dollar, um künftige Ralinepag-Lizenzgebühren an Pfizers Tochter Arena Pharmaceuticals abzulösen.
Marktanalyse & Details
Analysten sehen mehr Kurspotenzial – aber nicht einheitlich
LBBW setzt das Kursziel für Pfizer auf 35 US-Dollar nach zuvor 30 US-Dollar und bestätigt die Kaufempfehlung. Auch Goldman Sachs und Citigroup haben ihre Ziele angehoben: Goldman auf 28 US-Dollar von 26 US-Dollar, Citigroup auf 30 US-Dollar von 27 US-Dollar. Beide Häuser stufen die Aktie weiterhin mit „Neutral“ ein.
Analysten-Einordnung: Die höheren Kursziele signalisieren eine verbesserte Einschätzung des Chancen-Risiko-Verhältnisses, doch die neutralen Bewertungen von Goldman und Citigroup zeigen, dass daraus noch kein breiter Konsens für weiteres Aufwärtspotenzial folgt. Für Anleger ist entscheidend, ob Pfizer das Wachstum außerhalb des Covid-Geschäfts verstetigen und die angehobene Jahresprognose erfüllen kann.
Quartalszahlen stützen den optimistischeren Ausblick
Im dritten Quartal erzielte Pfizer einen Umsatz von 16,58 Milliarden US-Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,87 US-Dollar. Beide Werte lagen über den Analystenerwartungen; der Gewinn je Aktie übertraf die Schätzung um 0,13 US-Dollar. Der Nettogewinn blieb mit 4,47 Milliarden US-Dollar auf Vorjahresniveau. Ohne die Covid-Produkte wäre der Umsatz nach Unternehmensangaben um sieben Prozent gewachsen.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Konzern nun einen Umsatz von 62 bis 64 Milliarden US-Dollar. Zuvor lag die Spanne bei 60,5 bis 62,5 Milliarden US-Dollar. Die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie stieg von 2,80 bis 3,00 auf 2,95 bis 3,05 US-Dollar.
Ralinepag-Vereinbarung verändert künftige Lizenzströme
United Therapeutics zahlt 525 Millionen US-Dollar im Voraus an Arena Pharmaceuticals, eine Tochtergesellschaft von Pfizer. Im Gegenzug entfallen die künftigen Lizenzgebühren aus der exklusiven Vereinbarung zu Ralinepag. Das Mittel zur Behandlung von pulmonaler arterieller Hypertonie wird derzeit von der US-Arzneimittelbehörde FDA geprüft. Für Pfizer bedeutet die Vereinbarung eine Zahlung, zugleich verzichtet die Tochter auf mögliche spätere Royalties aus dem Wirkstoff.
Fazit & Ausblick
Die angehobene Prognose und das starke bereinigte Quartal liefern eine operative Grundlage für die jüngsten Kurszielanhebungen. Der weitere Beleg für eine nachhaltige Erholung dürfte jedoch aus dem Wachstum neuerer Medikamente kommen, während rückläufige Covid-Erlöse und künftige Patentabläufe das Bild weiter prägen. Im Blick bleibt, ob Pfizer die aktualisierten Jahresziele erreicht; ein konkreter nächster Veröffentlichungstermin ist in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
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