Perpetua treibt Bau und Bohrungen am Stibnite-Goldprojekt voran
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Das Wichtigste in Kürze
- Perpetua Resources meldet Fortschritte beim Bau des Stibnite-Goldprojekts im US-Bundesstaat Idaho.
- Die Arbeiten an der Burntlog-Zufahrtsstraße liefen im Sommer auf Hochtouren; beim Arbeitercamp begann die Installation der Fundamente.
- Das Explorationsprogramm überschritt im August die ursprünglich geplanten 10.000 Bohrmeter und wurde ausgeweitet.
- Bei der Clark Tunnel Fault Zone meldet das Unternehmen Gold- und Wolframmineralisierung; die Auswertung abgeschlossener Bohrungen hat begonnen.
Marktanalyse & Details
Bauarbeiten an Straße, Unterkunft und Stromversorgung
Nach gesicherten US-Bundesgenehmigungen im Jahr 2025 setzt Perpetua die frühen Bau- und Erschließungsarbeiten am Stibnite-Projekt fort. Die Burntlog Route soll als ganzjährig nutzbare Zufahrt dienen und künftig größere Lasten und Ausrüstung aufnehmen. Im Sommer entfernten die Teams zunächst abgestorbenes Holz aus früheren Waldbränden. Anschließend begannen sie mit Erdarbeiten, dem Formen der Fahrbahn und dem Abtransport des Aushubs.
Ende August waren die Erdarbeiten am Arbeitercamp abgeschlossen; die Installation der Fundamente hat begonnen. Parallel bereitet Perpetua gemeinsam mit Idaho Power die Modernisierung der Stromleitung vor. Längerfristig beschaffte Ausrüstung wie Umspannwerke und Transformatoren wurde bestellt; Strommasten und weiteres Material sind bereits an Lagerplätzen in Donnelly und Cascade eingetroffen.
Bohrprogramm übertrifft ursprünglichen Umfang
Die Bohrungen laufen an mehreren Zielen, darunter Clark Tunnel Fault Zone (CTFZ), Fiddle, Scout und Hangar Flats. Das ursprünglich auf 10.000 Meter ausgelegte Programm überschritt diese Marke im August und wird bis in den Herbst fortgesetzt. Perpetua hat zudem die Anlagen für das Schneiden und Aufbereiten von Bohrkernen ausgebaut und begonnen, abgeschlossene Bohrungen untersuchen zu lassen.
- CTFZ: Bis Ende August wurden fünf Bohrungen mit insgesamt 1.900 Metern niedergebracht. Das Unternehmen berichtet von Gold- und Wolframmineralisierung sowie wiederholt beobachtetem Scheelit, einem wolframhaltigen Mineral.
- Fiddle: Acht Bohrungen mit zusammen 2.400 Metern waren bis Ende August abgeschlossen; zwei weitere liefen. Die Erkundung prüft mögliche seitliche und tiefer liegende Fortsetzungen bekannter Mineralisierung.
- Scout: Bis Ende August wurden 15 Bohrungen mit insgesamt 2.300 Metern abgeschlossen. Für die Saison sind insgesamt 21 Bohrungen vorgesehen.
Analysten-Einordnung: Die Fortschritte bei Zufahrt, Camp und Stromversorgung adressieren wichtige Voraussetzungen für die spätere Projektentwicklung und können Ausführungsrisiken verringern. Sie belegen jedoch weder einen abgeschlossenen Bau noch eine gesicherte Produktion. Für Anleger sind bei der Exploration vor allem die noch ausstehenden Analyseergebnisse entscheidend: Die bisher gemeldeten Mineralisierungen sind ein Hinweis auf weiteres Potenzial, aber noch kein Nachweis zusätzlicher wirtschaftlich gewinnbarer Ressourcen.
Fazit & Ausblick
Perpetua will die Bauarbeiten und das ausgeweitete Bohrprogramm im Herbst fortsetzen. Im Fokus stehen die Untersuchung der bereits abgeschlossenen Bohrungen und weitere Ergebnisse zu den Zielen CTFZ, Fiddle und Scout. Konkrete Termine für die Veröffentlichung neuer Resultate nannte das Unternehmen nicht.
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