PepsiCo Aktie: KFC wechselt zu Coca-Cola, DZ BANK senkt Kursziel
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- KFC stellt in den USA ab Januar 2027 von PepsiCo auf Coca-Cola um; bis Frühjahr sollen alle US-Filialen wechseln.
- Betroffen ist ein langjähriger Getränkepartner mit 3.718 KFC-Standorten in den USA.
- Die DZ BANK senkt ihr Kursziel für PepsiCo von 175 auf 156 US-Dollar, belässt die Empfehlung aber bei „Kaufen“.
- Vereinbarungen mit Taco Bell und KFC International bleiben laut PepsiCo bestehen.
Marktanalyse & Details
KFC beendet US-Partnerschaft mit PepsiCo
Der Wechsel bei KFC beendet eine rund vier Jahrzehnte währende Getränkepartnerschaft in den USA. Coca-Cola soll ab Januar 2027 schrittweise übernehmen; bis zum Frühjahr sollen die Produkte in allen 3.718 US-Restaurants verfügbar sein. Finanzielle Einzelheiten des neuen Vertrags wurden nicht genannt.
Der Verlust betrifft nicht das gesamte Geschäft mit Yum! Brands: PepsiCo zufolge wurden Vereinbarungen für Taco Bell sowie KFC-Standorte außerhalb der USA erneuert. Taco Bell erhielt demnach einen Vertrag über zehn Jahre. PepsiCo beliefert außerdem weitere Restaurantketten und betreibt weiterhin die Getränkefontänen bei Pizza Hut.
DZ BANK bleibt trotz niedrigerem Kursziel bei „Kaufen“
Am 16. Oktober reduzierte die DZ BANK ihren fairen Wert für PepsiCo von 175 auf 156 US-Dollar. Das entspricht einer Kürzung um rund elf Prozent. Die Einstufung blieb dennoch bei „Kaufen“.
Analysten-Einordnung: Die Kurszielsenkung und der Verlust des KFC-US-Geschäfts unterstreichen die Herausforderungen für PepsiCo bei Getränken und im nordamerikanischen Geschäft. Der Wechsel dürfte auch ein wichtiges Signal für die Wettbewerbsposition der Marken sein. Sein konkreter finanzieller Effekt lässt sich ohne Angaben zu Vertragsvolumen und Margen jedoch nicht beziffern. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass neben der Markenstärke vor allem die Stabilisierung von Absatz, Preisen und Margen in Nordamerika wichtig bleibt. Die fortbestehenden Vereinbarungen mit Taco Bell und KFC International begrenzen zugleich den Umfang des Rückschlags.
Fazit & Ausblick
Der Wechsel bei KFC ist ein strategischer Rückschlag für PepsiCo, aber kein vollständiger Bruch mit Yum! Brands. Entscheidend wird sein, ob PepsiCo verlorene Reichweite durch andere Partnerschaften und eine bessere Geschäftsentwicklung in Nordamerika ausgleichen kann. Ein konkreter finanzieller Beitrag des KFC-Vertragswechsels ist bislang nicht bekannt.
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