Oracle Aktie: Project Jupiter macht laut Konzern schnelle Baufortschritte
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Das Wichtigste in Kürze
- Oracle meldet zügige Baufortschritte auf dem Project-Jupiter-Campus im US-Bundesstaat New Mexico.
- Der Konzern schlug vor, die genehmigten Emissionen der geplanten Mikronetze um 35 Prozent zu senken.
- Eine Ausschreibung über zwei Gigawatt erneuerbare Energie soll Oracles Ziel für 2031 unterstützen.
- Oracle beziffert den durchschnittlichen jährlichen Wasserverbrauch der Kühl- und Brennstoffzellensysteme über 15 Jahre auf den Gegenwert von etwa neun US-Haushalten.
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Baufortschritt und Umweltauflagen
Oracle erklärte am 19. Oktober, die Bauarbeiten am Project-Jupiter-Rechenzentrum in Dona Ana County kämen schnell voran. Zugleich bekräftigte der Konzern, das Vorhaben verantwortungsvoll entwickeln und Land, Luft und Wasser in New Mexico schützen zu wollen.
Als Reaktion auf Fragen von Mitarbeitern der Umweltbehörde NMED und öffentliche Stellungnahmen schlug Oracle in der Vorwoche vor, die genehmigten Emissionen der Mikronetze um 35 Prozent zu reduzieren. Das ist zunächst ein Vorschlag; aus den vorliegenden Angaben geht nicht hervor, ob die zuständigen Stellen ihn bereits genehmigt haben.
Erneuerbare Energie und Wasserverbrauch
Im September startete Oracle eine Ausschreibung für zwei Gigawatt erneuerbare Energie in New Mexico. Das Vorhaben soll das Ziel unterstützen, den Energieverbrauch von Project Jupiter bis 2031 vollständig mit CO₂-freier Energie abzugleichen. Oracle will außerdem die Erneuerbare-Energien-Ziele des Bundesstaats vor 2045 erreichen helfen.
Nach Unternehmensangaben sind Kühlung und Brennstoffzellensysteme auf nicht trinkbares Wasser ausgelegt. Einschließlich der anfänglichen Befüllung soll sich deren durchschnittlicher jährlicher Wasserverbrauch über 15 Jahre auf eine Menge belaufen, die etwa neun US-Haushalten entspricht. Diese Schätzung bezieht sich auf die genannten Systeme und ist keine Angabe zum gesamten Wasserverbrauch des Campus.
Analysten-Einordnung
Analysten-Einordnung: Die Fortschrittsmeldung spricht dafür, dass Oracle den Bau vorantreibt und zugleich auf Umweltbedenken reagiert. Für Anleger ist jedoch entscheidend, dass die Emissionssenkung bislang als Vorschlag beschrieben wird und die Ausschreibung für erneuerbare Energie noch keine abgeschlossenen Lieferverträge belegt. Die Angaben liefern daher Hinweise auf den Projektfortschritt, aber noch keinen belastbaren Nachweis für geringere Kosten, gesicherte Energieversorgung oder einen konkreten finanziellen Beitrag.
Fazit & Ausblick
Im Fokus stehen nun die behördliche Reaktion auf den Emissionsvorschlag, die Ergebnisse der Energieausschreibung und die weitere Umsetzung des Campus. Oracle nennt in den vorliegenden Angaben weder einen aktualisierten Fertigstellungstermin noch konkrete Projektkosten. Die Nachhaltigkeitsziele und der Baufortschritt müssen deshalb an den nächsten Genehmigungs- und Umsetzungsschritten gemessen werden.
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