NOVARTIS N Aktie: JPMorgan hebt Kursziel nach Prognoseanhebung auf 145 Franken
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- JPMorgan erhöht das Kursziel für Novartis am 29. Oktober von 135 auf 145 Franken und bestätigt „Overweight“.
- Auch DZ Bank, UBS, Oddo BHF, RBC und LBBW hoben ihre Kursziele in den vergangenen Tagen an.
- Novartis steigerte im dritten Quartal den Umsatz um 4 Prozent auf gut 14,5 Milliarden US-Dollar.
- Der Konzern hob sein Ziel für das bereinigte operative Ergebnis 2026 an; eine milliardenschwere Abschreibung belastete den Nettogewinn.
Marktanalyse & Details
JPMorgan sieht weiteres Kurspotenzial
JPMorgan setzt das Kursziel für die Novartis-Aktie auf 145 Franken nach zuvor 135 Franken und hält an der Einstufung „Overweight“ fest. Die Anpassung folgt auf die jüngste Prognoseanhebung des Schweizer Pharmakonzerns. Bereits am 27. und 28. Oktober hatten mehrere weitere Institute ihre Kursziele erhöht: unter anderem UBS auf 130 Franken, RBC auf 130 Franken und die DZ Bank auf 134 Franken. Die Ratings reichen dabei von „Neutral“ und „Halten“ bis zu „Sector Perform“.
Operative Stärke trifft auf hohe Abschreibung
Im dritten Quartal wuchs der Umsatz um 4 Prozent auf gut 14,5 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis stieg um 11 Prozent auf gut 6 Milliarden Dollar und übertraf die Analystenerwartungen. Novartis begründete den besseren Ergebnistrend unter anderem mit Produktivitätsverbesserungen und einem nachlassenden Gegenwind durch Nachahmerpräparate. Für 2026 erwartet das Unternehmen beim bereinigten operativen Ergebnis nun mindestens eine Stagnation oder einen Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich; zuvor hatte es einen leichten Rückgang in Aussicht gestellt.
Der Nettogewinn sank dagegen auf 1,2 Milliarden Dollar nach 3,9 Milliarden im Vorjahresquartal. Eine Wertminderung von 1,9 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem Produktkandidaten Del-Desiran belastete das Ergebnis deutlich.
Analysten-Einordnung: Die gebündelten Kurszielanhebungen deuten darauf hin, dass Analysten die bessere operative Entwicklung und den angehobenen Gewinnausblick stärker gewichten als zuvor. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung jedoch nicht, dass die Risiken verschwunden sind: Die hohe Abschreibung zeigt, wie stark einzelne Rückschläge in der Wirkstoffentwicklung die ausgewiesenen Gewinne beeinflussen können. Zudem sind die Einstufungen trotz ähnlicher Zielanpassungen nicht einheitlich optimistisch.
Fazit & Ausblick
Die jüngsten Kurszielanhebungen stützen die Einschätzung, dass Novartis nach dem dritten Quartal operativ besser dasteht als noch zu Jahresbeginn erwartet. Entscheidend für die weitere Bewertung dürften sein, ob der Konzern die verbesserte Ergebnisentwicklung im Schlussquartal bestätigt und ob neue klinische Daten die Sorgen über Rückschläge in der Pipeline begrenzen. Ein Termin für die nächste Ergebnisveröffentlichung ist in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
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