Netflix Aktie: Konzern zieht Spiele-Angebot nach Microsoft-Gegenforderung zurück

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Goldesel Kompakt

Das Wichtigste in Kürze

  1. Netflix zog am 23. Oktober ein Angebot zur Lizenzierung von Xbox-Spielen für Verfilmungen zurück.
  2. Der Streamingkonzern soll Microsoft 500 Millionen US-Dollar geboten haben.
  3. Microsofts Xbox-Chefin Asha Sharma soll mit einer Forderung von 800 Millionen US-Dollar geantwortet haben.
  4. Die Gespräche betreffen die geplante Umsetzung von Xbox-Spielen für Netflix.

Marktanalyse & Details

Verhandlungen über Xbox-Spielwelten

Netflix wollte nach vorliegenden Berichten Microsofts Xbox-Spiele für Adaptionen auf seiner Streamingplattform lizenzieren. Das Angebot soll sich auf 500 Millionen US-Dollar belaufen haben. Xbox-Chefin Asha Sharma habe demnach 800 Millionen US-Dollar als Gegenangebot genannt. Netflix zog sein Angebot anschließend zurück.

Microsoft hatte erst Wochen zuvor eine eigene Einheit namens XP gestartet, die sich um Adaptionen seiner Videospiele kümmern soll. Damit geht es in den Verhandlungen nicht nur um eine Lizenzsumme: Microsoft baut offenbar eigene Strukturen auf, um die Nutzung seiner Spielemarken für Film- und Serienprojekte zu steuern.

Analysten-Einordnung

Dies deutet darauf hin, dass Netflix zwar weiterhin nach bekannten Stoffen für neue Serien und Filme sucht, bei einer hohen Bewertung der Rechte aber nicht um jeden Preis mitbieten will. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung vor allem, dass ein möglicher Ausbau des Angebots um Xbox-Adaptionen vorerst nicht gesichert ist. Zugleich kann der Rückzug die Verhandlungsmacht von Rechteinhabern wie Microsoft unterstreichen. Ob Netflix künftig andere Spielemarken verfolgt oder zu einem späteren Zeitpunkt erneut verhandelt, ist bislang offen.

Fazit & Ausblick

Entscheidend ist nun, ob Netflix und Microsoft ihre Gespräche fortsetzen oder die geplanten Adaptionen getrennt voneinander angehen. Weitere Details zu möglichen Projekten oder einer erneuten Verhandlung wurden nicht genannt. Für Netflix bleibt die Nutzung etablierter Unterhaltungsmarken ein möglicher Weg, das Programm zu erweitern – der Rückzug zeigt jedoch, dass die Kosten solcher Rechte eine zentrale Rolle spielen.

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