Merck & Aktie: Brunello-Studie zeigt Ein-Jahres-Daten zu Remigromig
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Merck präsentierte am 11. Oktober 2026 auf dem AAO-Jahrestreffen Ein-Jahres-Ergebnisse der Brunello-Studie zu Remigromig.
- Beide Remigromig-Dosierungen erreichten den primären Endpunkt und waren Ranibizumab hinsichtlich der Sehschärfe nicht unterlegen.
- Die Sehschärfe verbesserte sich um 9,1 beziehungsweise 8,7 Buchstaben, gegenüber 11,8 Buchstaben unter Ranibizumab.
- Kein sekundärer Endpunkt zeigte eine Überlegenheit von Remigromig gegenüber der Vergleichstherapie.
Marktanalyse & Details
Primärer Studienendpunkt erreicht
Merck hat auf dem Jahrestreffen der American Academy of Ophthalmology 2026 in New Orleans erstmals Ein-Jahres-Daten der pivotalen Phase-2b/3-Studie Brunello vorgestellt. Untersucht wurde Remigromig, ein noch in der Entwicklung befindlicher Antikörper zur Behandlung des diabetischen Makulaödems. Die Erkrankung kann das zentrale Sehen beeinträchtigen.
Beide Dosierungsarme erreichten unabhängig voneinander den primären Endpunkt: Die Veränderung der bestkorrigierten Sehschärfe gegenüber Studienbeginn war nach einem Jahr innerhalb der vorab festgelegten Grenze nicht schlechter als unter monatlich verabreichtem Ranibizumab mit 0,5 mg.
- Remigromig 0,5 mg: durchschnittlicher Zugewinn von 9,1 Buchstaben nach einem Jahr.
- Remigromig 0,8 mg: durchschnittlicher Zugewinn von 8,7 Buchstaben.
- Ranibizumab 0,5 mg: durchschnittlicher Zugewinn von 11,8 Buchstaben.
Einordnung der Wirksamkeitsdaten
Die numerischen Zugewinne fielen in beiden Remigromig-Armen geringer aus als im Ranibizumab-Arm. Laut den vorgelegten Ergebnissen lagen die Unterschiede jedoch innerhalb der festgelegten Nichtunterlegenheitsgrenze und wurden als klinisch nicht bedeutsam eingestuft. Bei den sekundären Endpunkten gelang Remigromig kein Überlegenheitsnachweis.
Analysten-Einordnung: Die Daten stützen zunächst die Aussage, dass Remigromig nach einem Jahr eine vergleichbare Wirksamkeit bei der Sehschärfe erreichen kann. Sie belegen aber keinen Zusatznutzen gegenüber Ranibizumab. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung einen klinischen Fortschritt für Mercks Pipeline, dessen kommerzieller Wert von weiteren Studiendaten, dem Sicherheitsprofil und möglichen Zulassungsschritten abhängt. Aus den vorliegenden Wirksamkeitsangaben allein lässt sich keine Aussage über das spätere Marktpotenzial ableiten.
Fazit & Ausblick
Brunello liefert ein positives Ergebnis beim primären Nichtunterlegenheitsziel, aber keinen Beleg für eine überlegene Wirkung von Remigromig. Im Fokus stehen nun weitere Angaben zum vollständigen Studienprofil und die nächsten Schritte im Entwicklungs- und Zulassungsprozess. Konkrete Termine dafür wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Hinweise zu diesem Inhalt
Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.
Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.