Lockheed Martin Aktie: L3Harris erhält Folgeauftrag über 250 Millionen Dollar

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Das Wichtigste in Kürze

  1. Lockheed Martin vergibt einen Folgeauftrag über 250 Millionen US-Dollar an L3Harris.
  2. L3Harris soll Antriebseinheiten für Standardreichweiten-Raketen des Typs Guided Multiple Launch Rocket System fertigen.
  3. Die Produktion ist im neuen Werk Arsenal of Freedom in Camden, Arkansas, vorgesehen, das noch in diesem Jahr öffnen soll.
  4. Die Anlage soll Fertigungsschritte mit Automatisierung und Robotik bündeln.

Marktanalyse & Details

Folgeauftrag stärkt die Raketenfertigung

Der Auftrag baut die bestehende Zusammenarbeit zwischen Lockheed Martin und L3Harris aus. Gegenstand sind Antriebseinheiten für die Standardreichweiten-Variante des Guided Multiple Launch Rocket System (GMLRS). L3Harris beziffert den Folgeauftrag auf 250 Millionen US-Dollar.

Gefertigt werden soll im 60.000 Quadratfuß großen Arsenal-of-Freedom-Werk in Camden. Die neue Anlage soll die Produktion an einem Standort zusammenführen und Automatisierung sowie Robotik einsetzen, um die Herstellung von Feststoffraketenmotoren zu verbessern.

Einordnung für Lockheed Martin

Analysten-Einordnung: Der Auftrag unterstreicht die Bedeutung einer leistungsfähigen Zulieferkette für Lockheeds Raketenprogramme. Die 250 Millionen US-Dollar sind jedoch der Wert des an L3Harris vergebenen Auftrags und nicht ausgewiesener Umsatz von Lockheed Martin. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung vor allem ein Signal zur industriellen Kapazität und zur fortgesetzten Beschaffung; konkrete Auswirkungen auf Lockheeds Umsatz oder Gewinn lassen sich aus den vorliegenden Angaben nicht ableiten.

Als weiterer Kontext hatte Lockheed Martin am 9. Oktober den PAC-3 Edge vorgestellt, einen neuen Abfangflugkörper auf Basis der PAC-3 MSE-Technologie. Das ist ein separates Programm und nicht Teil des L3Harris-Auftrags. Die Lockheed-Martin-Aktie notierte am 12. Oktober um 16:18 Uhr bei 460,50 Euro und lag damit 1,88 Prozent im Plus.

Fazit & Ausblick

Im Mittelpunkt steht nun der geplante Produktionsstart im neuen Werk, dessen Eröffnung für später in diesem Jahr vorgesehen ist. Entscheidend für die weitere Einordnung sind Details zum Hochlauf der Anlage und dazu, ob zusätzliche Aufträge folgen. Angaben zu einem konkreten Zeitplan für die Auslieferungen oder zu einem finanziellen Beitrag für Lockheed Martin liegen nicht vor.

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