IsoEnergy beendet Uran-Bohrungen: Stärkste Radioaktivität bei Larocque East

Isoenergy Ltd. AI Generated

Kurzüberblick

  • IsoEnergy hat die Sommerbohrungen im Uranprojekt Larocque East am 8. September 2026 mit 26 Bohrlöchern und 10.159 Metern abgeschlossen.
  • In 18 der 26 Sommerbohrungen wurden über mindestens 0,5 Meter mehr als 350 cps Radioaktivität gemessen; 13 Bohrungen erreichten mindestens 1.000 cps.
  • Die stärksten Abschnitte lieferten LE26-250 mit 43.160 cps über 0,5 Meter und LE26-273 mit 36.292 cps über 1,0 Meter.
  • Die chemischen Urananalysen stehen noch aus und sollen die weitere Ressourcenbewertung sowie die Bohrziele für 2027 bestimmen.

Marktanalyse & Details

Sommerprogramm übertrifft ursprüngliche Planung

IsoEnergy weitete das ursprünglich auf 8.000 Meter in 20 Bohrlöchern ausgelegte Sommerprogramm im Projekt Larocque East auf 10.159 Meter in 26 Bohrlöchern aus. Ausschlaggebend waren vielversprechende Ergebnisse aus den Winter- und Frühsommerbohrungen. Einschließlich der früheren Arbeiten summiert sich die Bohrleistung im Jahr 2026 damit auf 16.963 Meter in 43 Bohrlöchern.

Der Schwerpunkt lag auf dem Hurricane-South-Trend, der sich über eine Streichlänge von rund 600 Metern erstreckt. Die Bohrungen zielten vor allem auf die interpretierten Verwerfungen J, K und L. Eine vorübergehende Unterbrechung im Juni wegen eines nahegelegenen Waldbrands konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben sicher überbrücken.

Starke Messwerte entlang des Hurricane-South-Trends

Die radiometrischen Messungen wurden mit einem RS-125-Handspektr仪ometer am Bohrkern durchgeführt. Gemeldet werden Gesamt-Gammawerte in counts per second (cps), wobei je 0,5-Meter-Intervall drei Messungen gemittelt wurden. Die Werte gelten als Hinweis auf Uranmineralisierung, ersetzen jedoch keine chemische Urananalyse.

  • LE26-250: 11.075 cps über 3,5 Meter, einschließlich 43.160 cps über 0,5 Meter. Die Bohrung liegt 75 Meter östlich von LE26-248 und außerhalb des bisherigen Hurricane-Ressourcengebiets.
  • LE26-273: 14.135 cps über 3,0 Meter, einschließlich 36.292 cps über 1,0 Meter. Die Bohrung wurde 11 Meter westlich von LE26-248 niedergebracht.
  • LE26-254: 10.110 cps über 2,0 Meter, einschließlich 35.900 cps über 0,5 Meter. Der Abschnitt liegt entlang der L-Verwerfung rund 510 Meter östlich des bestehenden Hurricane-Gebiets.
  • LE26-260: 1.971 cps über 4,5 Meter, einschließlich 6.430 cps über 0,5 Meter, an der interpretierten J-Verwerfung.

Insgesamt registrierte IsoEnergy in 13 der 26 Sommerbohrungen Messwerte von mindestens 1.000 cps. In drei Bohrlöchern wurden Abschnitte mit mehr als 35.000 cps festgestellt. Gleichzeitig blieben einzelne Bohrungen ohne nennenswerte Radioaktivität, was die räumliche Abgrenzung der mineralisierten Zonen weiterhin wichtig macht.

Ressourcenbasis und geologisches Potenzial

Die Lagerstätte Hurricane verfügt derzeit über eine angezeigte Mineralressource von 48,6 Millionen Pfund U3O8 mit einem Gehalt von 34,5 % U3O8 sowie eine abgeleitete Ressource von 2,7 Millionen Pfund mit einem Gehalt von 2,2 % U3O8. Die Mineralisierung liegt in etwa 325 Metern Tiefe. Larocque East befindet sich zudem rund 40 Kilometer nordwestlich der McClean-Lake-Aufbereitungsanlage.

Die neuen Bohrungen haben die bestehende Ressource noch nicht formal vergrößert. Dafür müssen zunächst die geochemischen Untersuchungsergebnisse vorliegen und in ein aktualisiertes geologisches Modell einfließen. Besonders relevant sind die Step-out-Ergebnisse westlich und östlich von LE26-248 sowie die weitgehend offene Ausdehnung entlang der L-Verwerfung.

Analysten-Einordnung und Aktienkurs

Dies deutet darauf hin, dass IsoEnergy entlang des Hurricane-South-Trends zusätzliches Explorationspotenzial bestätigt hat, ohne bereits einen belastbaren Nachweis einer Ressourcenerweiterung zu liefern. Die hohe und über mehrere Bohrlöcher verteilte Radioaktivität ist ein positives Signal für die Zieldefinition. Entscheidend bleibt jedoch, ob die cps-Werte in den chemischen Analysen durch wirtschaftlich relevante Uran-Gehalte bestätigt werden.

Für Anleger bedeutet diese Entwicklung einen weiteren Explorationskatalysator, aber noch keinen unmittelbaren Produktions- oder Cashflow-Treiber. Der in Euro angegebene Kurs lag am 8. September 2026 um 09:31 Uhr bei 9,29 Euro und damit 0,11 % im Minus. Seit Jahresbeginn steht die Aktie weiterhin 26,57 % höher. Die zunächst verhaltene Tagesbewegung unterstreicht, dass der Markt offenbar auf die noch ausstehenden Laborergebnisse wartet.

Fazit & Ausblick

IsoEnergy hat mit dem erweiterten Bohrprogramm eine breite Zone erhöhter Radioaktivität im Hurricane-South-Trend abgegrenzt. Als nächste wichtige Schritte stehen die Veröffentlichung der Uran-Geochemie, die Aktualisierung des geologischen Modells und die Festlegung der Bohrziele für 2027 an. Bis dahin bleibt die Aktie vor allem eine spekulative Wette auf die Bestätigung der radiometrischen Ergebnisse und eine mögliche Erweiterung der Hurricane-Ressource.

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