GE Aerospace Aktie: FAA prüft Softwareproblem und verzögert 737-Max-10-Zulassung

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Das Wichtigste in Kürze

  1. Die FAA will die Zulassung von Boeings 737 Max 10 verzögern.
  2. Grund ist die Prüfung eines möglichen Problems mit Software von GE Aerospace.
  3. GE Aviation Systems erhielt einen dreijährigen US-Auftrag über 199,7 Millionen US-Dollar für Propeller und Ersatzteile.
  4. Der Auftrag unterstützt die Einsatzbereitschaft von F-130J-Flugzeugen der US-Luftwaffe sowie von Exportkunden.

Marktanalyse & Details

FAA prüft GE-Software im Zusammenhang mit der 737 Max 10

Die US-Luftfahrtbehörde FAA will die Zertifizierung von Boeings 737 Max 10 verzögern, während sie ein mögliches Problem mit von GE Aerospace entwickelter Software untersucht. FAA-Administrator Bryan Bedford kündigte die Verzögerung an. Die Prüfung ist damit noch kein Beleg für einen bestätigten Softwarefehler; ein technischer Befund oder ein Zeitplan für den Abschluss der Untersuchung liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Analysten-Einordnung: Die Entwicklung schafft ein regulatorisches Risiko für GE Aerospace, weil der Ausgang der Prüfung die Zulassung des Flugzeugs beeinflussen kann. Wie groß die möglichen Folgen für GE sind, lässt sich derzeit nicht beziffern: Angaben zu finanziellen Auswirkungen oder zu erforderlichen Änderungen an der Software fehlen. Für Anleger bedeutet das, zwischen dem bestätigten Prüfverfahren und bislang nicht bestätigten Konsequenzen zu unterscheiden.

Dreijahresauftrag für militärische Propellerkomponenten

Am 25. September erhielt GE Aviation Systems einen Festpreis-Auftrag mit bedarfsabhängigen Abrufen im Gesamtwert von 199,7 Millionen US-Dollar und einer Laufzeit von drei Jahren. Er umfasst Beschaffung und Management von Propellerbaugruppen, Untersystemen und Komponenten für F-130J-Flugzeuge. Neben der US-Luftwaffe sind Australien und Ägypten als ausländische Militärkunden genannt.

Der Vertrag liefert einen positiven Nachfragehinweis für das Geschäft mit militärischer Luftfahrt. Der ausgewiesene Auftragswert ist jedoch nicht automatisch mit sofort verbuchtem Umsatz gleichzusetzen: Die Abrufe erfolgen über die Laufzeit des Vertrags.

Fazit & Ausblick

Für die GE-Aerospace-Aktie bleibt zunächst entscheidend, zu welchem Ergebnis die FAA bei der Softwareprüfung kommt und ob daraus konkrete Schritte für die 737 Max 10 entstehen. Der Militärvertrag setzt einen stabilisierenden Auftragshinweis, beseitigt die Unsicherheit rund um die Zertifizierung aber nicht. Ein Termin für den Abschluss der FAA-Prüfung wurde nicht genannt.

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