Ford Motor Aktie: Ford hebt Gewinnprognose trotz Rohstoffdruck an
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Ford steigerte das bereinigte EBIT im dritten Quartal auf 2,7 Milliarden US-Dollar.
- Der bereinigte Gewinn je Aktie von 0,49 US-Dollar übertraf die Markterwartung von 0,41 US-Dollar.
- Die Prognose für das bereinigte Jahres-EBIT steigt am unteren Ende um 500 Millionen auf 10,5 bis 11 Milliarden US-Dollar.
- Höhere Rohstoffkosten belasten Ford 2026 voraussichtlich mit knapp 2,5 Milliarden US-Dollar.
Marktanalyse & Details
Quartalszahlen: Bereinigte Ergebnisse legen zu
Ford meldete für das dritte Quartal einen Umsatz von 49,5 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte EBIT erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal von 2,6 auf 2,7 Milliarden US-Dollar. Auch beim bereinigten Ergebnis je Aktie lag der Konzern mit 0,49 US-Dollar über der Schätzung von 0,41 US-Dollar.
Beim Nettogewinn fiel das Bild schwächer aus: Er sank von 2,45 auf 2,05 Milliarden US-Dollar. Der starke bereinigte Quartalswert bedeutet daher nicht, dass alle Ergebniskennzahlen bereits wieder nach oben zeigen.
Prognose angehoben, Kostendruck bleibt
Ford erwartet nun für 2026 ein bereinigtes EBIT von 10,5 bis 11 Milliarden US-Dollar; zuvor hatte die Spanne bei 10 bis 11 Milliarden gelegen. Die Prognose für den bereinigten Free Cashflow bleibt bei 6 bis 7 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig beziffert der Autobauer die Belastung durch Rohstoffpreise inzwischen auf knapp 2,5 Milliarden US-Dollar, nach zuvor gut 2 Milliarden.
Im Elektroautogeschäft gingen die Verkäufe um 31 Prozent auf 34.000 Fahrzeuge zurück. Der operative Verlust der Sparte verringerte sich jedoch von 1,4 Milliarden auf etwas mehr als 1 Milliarde US-Dollar. Ford nimmt für das Gesamtjahr einen Verlust von rund 4 Milliarden US-Dollar für Model e an.
Analysten-Einordnung: Die angehobene Untergrenze der EBIT-Prognose signalisiert, dass Ford trotz höherer Materialkosten und schwächerer Elektroauto-Verkäufe mehr Ergebnisstabilität erwartet. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung ein gemischtes Bild: Die bereinigte Ertragskraft und der bestätigte Cashflow-Ausblick stützen die Perspektive, während der niedrigere Nettogewinn und die anhaltenden Belastungen zeigen, dass die Verbesserung nicht alle Geschäftsbereiche erfasst.
Fazit & Ausblick
Für 2027 bezeichnet Ford das Jahr als Grundlage für die weitere Entwicklung und erwartet eine Profitabilität ungefähr auf dem Niveau von 2026. Entscheidend wird sein, ob der Konzern seine Ergebnisprognose trotz des Rohstoffdrucks erreicht und die Verluste im Elektroautogeschäft weiter begrenzen kann.
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