Eli Lilly & Aktie: Umsatzprognose steigt, EPS-Ziel sinkt trotz starkem Quartal
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Eli Lilly steigerte den Umsatz im dritten Quartal 2026 um 39 Prozent auf 24,4 Milliarden US-Dollar.
- Mounjaro und Zepbound erzielten zusammen rund 16,1 Milliarden US-Dollar Umsatz.
- Für 2026 hob Lilly die Umsatzprognose auf 91 bis 92 Milliarden US-Dollar an, senkte aber das bereinigte EPS-Ziel auf 35 bis 36 US-Dollar.
- Die Aktie notierte am 29. Oktober um 13:25 Uhr bei 1.215,60 Euro und lag 4,25 Prozent im Plus.
Marktanalyse & Details
Abnehm- und Diabetesmittel treiben das Wachstum
Der US-Pharmakonzern setzte seinen Wachstumskurs im dritten Quartal fort: Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 39 Prozent auf 24,4 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn nahm um gut 15 Prozent auf rund 6,5 Milliarden US-Dollar zu. Beim bereinigten Gewinn je Aktie meldete Lilly 7,48 US-Dollar; der berichtete Gewinn je Aktie lag bei 7,22 US-Dollar.
Besonders stark waren die beiden Medikamente, die Lillys Geschäft mit Diabetes- und Adipositasbehandlungen prägen. Mounjaro brachte 10,7 Milliarden US-Dollar ein, Zepbound 5,35 Milliarden US-Dollar. Damit übertrafen beide Mittel die in den vorliegenden Marktdaten genannten Erwartungen.
Umsatzziel steigt, Gewinnspanne wird enger
Lilly erwartet für das Gesamtjahr 2026 nun 91 bis 92 Milliarden US-Dollar Umsatz. Zuvor hatte die Prognose bei 85 bis 87 Milliarden US-Dollar gelegen. Zugleich reduzierte der Konzern seine Erwartung für das bereinigte Ergebnis je Aktie von 35,50 bis 36,50 auf 35 bis 36 US-Dollar. Auch die erwartete Steuerquote wurde auf 19 bis 20 Prozent angehoben.
Als wesentlichen Belastungsfaktor nannte Lilly Ausgaben für erworbene Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus jüngsten Geschäftsentwicklungen. Der Konzern bezifferte deren Einfluss auf das EPS mit 4,57 US-Dollar; positive Anpassungen von 4,07 US-Dollar wirkten teilweise entgegen. Die niedrigere EPS-Spanne bedeutet daher nicht, dass sich die laufende Nachfrage abgeschwächt hätte, sondern spiegelt auch Einmaleffekte und höhere Kosten wider.
Analysten-Einordnung: Die deutliche Anhebung der Umsatzprognose unterstreicht, wie stark Lillys Wachstum derzeit von Mounjaro und Zepbound getragen wird. Gleichzeitig zeigt die gesenkte EPS-Spanne, dass höhere Erlöse nicht automatisch im gleichen Maß beim bereinigten Gewinn ankommen. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung: Entscheidend wird neben der Nachfrage auch sein, wie Lilly die hohen Forschungs-, Entwicklungs- und Ausbaukosten in nachhaltige Erträge überführt. Die positive Kursreaktion von 4,25 Prozent am frühen Nachmittag deutet darauf hin, dass der Markt zunächst vor allem den Umsatz- und Nachfrageimpuls honoriert.
Fazit & Ausblick
Der Quartalsbericht stärkt Lillys Wachstumsperspektive, macht aber zugleich den Kostendruck sichtbar. Im weiteren Jahresverlauf dürften Anleger besonders auf die Entwicklung der Medikamentenerlöse, die Umsetzung der angehobenen Umsatzprognose und die Belastung durch Forschungs- und Akquisitionskosten achten. Ein Termin für die nächsten Quartalszahlen ist in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
Hinweise zu diesem Inhalt
Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.
Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.