Eli Lilly & Aktie: Berenberg hebt Kursziel auf 1.570 US-Dollar an
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Berenberg erhöht am 2. November das Kursziel für Eli Lilly von 1.400 auf 1.570 US-Dollar.
- Die Bank bestätigt ihre Kaufempfehlung für die Aktie.
- Im dritten Quartal stieg der Umsatz des Pharmakonzerns um 39 Prozent auf 24,4 Milliarden US-Dollar.
- Für 2026 hob Lilly die Umsatzprognose an, senkte aber den Ausblick für den bereinigten Gewinn je Aktie.
Marktanalyse & Details
Berenberg sieht weiteres Kurspotenzial
Berenberg setzt das Kursziel für Eli Lilly auf 1.570 US-Dollar nach zuvor 1.400 US-Dollar und bekräftigt die Einstufung „Buy“. Die Anpassung erfolgt wenige Tage nach den Quartalszahlen, die ein kräftiges Umsatzwachstum und eine erneute Anhebung der Jahresumsatzprognose zeigten.
Starkes Umsatzwachstum, gedämpfter EPS-Ausblick
Im dritten Quartal erzielte Lilly 24,4 Milliarden US-Dollar Umsatz, 39 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn legte um gut 15 Prozent auf rund 6,5 Milliarden US-Dollar zu. Besonders stark entwickelten sich die Medikamente Mounjaro und Zepbound: Ihre Quartalsumsätze lagen bei rund 10,72 beziehungsweise 5,35 Milliarden US-Dollar.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Lilly nun Erlöse von 91 bis 92 Milliarden US-Dollar, nach zuvor 85 bis 87 Milliarden. Gleichzeitig wurde die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie auf 35 bis 36 US-Dollar reduziert. Im dritten Quartal erreichte dieser Wert 7,48 US-Dollar; höhere Forschungskosten bremsten den Anstieg.
Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass Berenberg die Dynamik bei den umsatzstarken Diabetes- und Adipositasmitteln stärker gewichtet als die vorsichtigere Gewinnprognose für 2026. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung: Die Wachstumserwartungen bleiben hoch, doch Umsatzsteigerungen schlagen nicht automatisch im gleichen Maß auf den Gewinn je Aktie durch. Das höhere Kursziel ist eine Einschätzung der Bank und keine Garantie für die künftige Kursentwicklung.
Fazit & Ausblick
Im Fokus stehen nun die weitere Entwicklung der Nachfrage nach Mounjaro und Zepbound sowie die Frage, ob Lilly das starke Umsatzwachstum in höhere Gewinne überführen kann. Berenbergs Kurszielanhebung liefert einen positiven Analystenimpuls, während der gesenkte EPS-Ausblick ein wichtiger Gegenpunkt bleibt.
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