Eli Lilly & Aktie: Berenberg hebt Kursziel auf 1.570 Dollar – Rating „Buy“
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Berenberg erhöht das Kursziel für Eli Lilly von 1.400 auf 1.570 US-Dollar und vergibt ein „Buy“-Rating.
- Im dritten Quartal stieg der Umsatz des Pharmakonzerns um 39 Prozent auf 24,4 Milliarden US-Dollar.
- Mounjaro und Zepbound erzielten zusammen Erlöse von rund 16,1 Milliarden US-Dollar.
- Lilly hob die Umsatzprognose für 2026 auf 91 bis 92 Milliarden US-Dollar an, senkte aber die bereinigte EPS-Zielspanne auf 35 bis 36 US-Dollar.
Marktanalyse & Details
Berenberg sieht weiteres Kurspotenzial
Berenberg hat das Kursziel für die Eli-Lilly-Aktie von 1.400 auf 1.570 US-Dollar angehoben. Das Haus bewertet den Titel mit „Buy“. Die neue Zielmarke signalisiert eine positivere Einschätzung der Geschäftsperspektiven; sie ist jedoch eine Analystenprognose und keine Garantie für die künftige Kursentwicklung.
GLP-1-Präparate treiben das Geschäft
Die jüngsten Quartalszahlen liefern den zentralen fundamentalen Hintergrund für die optimistische Bewertung: Eli Lilly steigerte den Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 39 Prozent auf 24,4 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn erhöhte sich um gut 15 Prozent auf rund 6,5 Milliarden Dollar.
- Mounjaro: Umsatzplus von 65 Prozent auf 10,72 Milliarden US-Dollar.
- Zepbound: Umsatzplus von 49 Prozent auf 5,35 Milliarden US-Dollar.
- Bereinigtes Ergebnis je Aktie: 7,48 US-Dollar; damit lag Lilly über den genannten Analystenerwartungen von 5,68 Dollar.
Der Konzern hob daraufhin seine Umsatzprognose für 2026 von zuvor 85 bis 87 Milliarden auf 91 bis 92 Milliarden US-Dollar an. Gleichzeitig wurde die Prognose für das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 35 bis 36 Dollar gesenkt. Lilly begründete den geringeren Gewinnanstieg unter anderem mit hohen Forschungskosten.
Analysten-Einordnung: Die Kurszielanhebung passt zur kräftigen Nachfrage nach Mounjaro und Zepbound sowie zur höheren Umsatzprognose. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass die Wachstumserwartung derzeit stark an den GLP-1-Produkten hängt. Die niedrigere EPS-Zielspanne zeigt zugleich, dass Umsatzwachstum nicht automatisch im gleichen Maß in den Gewinn durchschlägt. Entscheidend wird sein, ob Lilly die hohe Nachfrage bedienen und zugleich die steigenden Forschungsaufwendungen wirtschaftlich auffangen kann.
Fazit & Ausblick
Berenbergs höheres Kursziel unterstreicht den Optimismus nach Lillys starkem dritten Quartal, bleibt aber eine einzelne Analysteneinschätzung. Im weiteren Jahresverlauf dürften vor allem die Entwicklung der GLP-1-Verkäufe, die Umsetzung der angehobenen Umsatzprognose und die Gewinnmarge im Fokus stehen. Ein konkreter Termin für die nächste Ergebnisvorlage ist in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
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