Disney Aktie: Konzern streicht erneut mehrere hundert Stellen
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Disney baut laut einem Bericht mehrere hundert Stellen in verschiedenen Unternehmensbereichen ab.
- Besonders betroffen sind Personalwesen und IT – sowohl in der Konzernzentrale als auch in einzelnen Geschäftsbereichen.
- Unter CEO Josh D’Amaro ist es die dritte Entlassungsrunde in diesem Jahr.
- Bereits zuvor hatte Disney eine Preiserhöhung für das werbefreie Disney+-Abo auf 21,49 US-Dollar pro Monat in Aussicht gestellt.
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Weitere Einschnitte in Personal und IT
Disney streicht mehrere hundert Stellen über verschiedene Abteilungen hinweg. Die Maßnahmen betreffen nach Angaben einer mit den Kürzungen vertrauten Person vor allem die Bereiche Personalwesen und IT. Betroffen seien sowohl zentrale Konzernfunktionen als auch Teams in unterschiedlichen Geschäftssegmenten.
Es handelt sich um die dritte Entlassungsrunde bei Disney in diesem Jahr seit dem Amtsantritt von CEO Josh D’Amaro. Angaben dazu, welche Standorte oder Geschäftsbereiche besonders stark betroffen sind, liegen nicht vor.
Streamingpreise als zweite Stellschraube
Die Stellenstreichungen folgen auf die angekündigte Preisrunde bei Disney+. Der monatliche Preis für das werbefreie Spitzenabo in den USA soll um 13 Prozent auf 21,49 US-Dollar steigen. Zum Vergleich: Ein werbefreies Netflix-Abo mit 4K-Auflösung und Nutzung auf mehreren Geräten kostet laut den vorliegenden Angaben 26,99 US-Dollar im Monat.
Analysten-Einordnung: Die wiederholten Kürzungen in Personal und IT deuten darauf hin, dass Disney seine Kostenbasis weiter überprüft und zentrale Funktionen straffer organisieren will. Zusammen mit höheren Streamingpreisen zeigt sich ein doppelter Hebel: Ausgaben begrenzen und Erlöse je Abonnent steigern. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung jedoch nicht automatisch eine Verbesserung der Profitabilität – entscheidend ist, ob die Einsparungen die Abläufe nicht beeinträchtigen und die höheren Preise ohne spürbare Kündigungswelle durchgesetzt werden können.
Fazit & Ausblick
Im Mittelpunkt steht nun, ob Disney die Kosten nachhaltig senkt und zugleich die Attraktivität seiner Streamingangebote erhält. Hinweise auf die finanziellen Effekte der Stellenstreichungen oder auf die Reaktion der Abonnenten auf die Preiserhöhung liegen bislang nicht vor.
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