Deutsche Bank Aktie: Analysten erwarten leichten Gewinnrückgang im dritten Quartal
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Die Deutsche Bank veröffentlicht am Mittwoch, 28. Oktober, um 7 Uhr ihre Zahlen für das dritte Quartal 2026.
- Analysten erwarten knapp 2,4 Milliarden Euro Vorsteuergewinn und damit etwas weniger als im Vorjahresquartal.
- Vom erwarteten Überschuss von rund 1,7 Milliarden Euro sollen 1,44 Milliarden Euro auf die Aktionäre entfallen.
- Für 2026 rechnen Analysten mit 10,2 Milliarden Euro Vorsteuergewinn und 6,25 Milliarden Euro den Aktionären zurechenbarem Überschuss.
Marktanalyse & Details
Quartalsergebnis knapp unter Vorjahresrekord
Nach dem starken ersten Halbjahr dürfte die Deutsche Bank auch im Sommergeschäft nahe an ihr Rekordniveau herangekommen sein. Die von der Bank befragten Analysten kalkulieren für das dritte Quartal mit knapp 2,4 Milliarden Euro Gewinn vor Steuern. Das wäre ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem das Institut den höchsten Vorsteuergewinn in einem dritten Quartal seit mindestens 2007 erzielt hatte.
Beim Überschuss erwarten die Analysten insgesamt rund 1,7 Milliarden Euro. Davon würden voraussichtlich 1,44 Milliarden Euro den Aktionären zugerechnet – etwa 120 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor. Die Erwartungen liegen damit hoch, enthalten aber bereits einen moderaten Rückgang bei den zentralen Gewinnkennzahlen.
Jahresziele und Renditeanspruch
Für das Gesamtjahr 2026 rechnen Analysten im Schnitt mit Erträgen von gut 33,3 Milliarden Euro und einem Vorsteuergewinn von 10,2 Milliarden Euro. Der den Aktionären zurechenbare Überschuss könnte demnach 6,25 Milliarden Euro erreichen. Die Bank selbst peilt Erträge von etwa 33 Milliarden Euro an und hat ein starkes operatives Ergebnis in Aussicht gestellt, aber kein konkretes Jahresgewinnziel genannt.
Zum Vergleich: 2025 erzielte die Deutsche Bank mit gut 9,7 Milliarden Euro ihren bislang höchsten Vorsteuergewinn; der Überschuss betrug 6,1 Milliarden Euro. Bis 2028 soll die Rendite auf das materielle Eigenkapital auf mehr als 13 Prozent steigen. Für 2026 erwarten Analysten hier zunächst 10,3 Prozent.
Analysten-Einordnung: Die Prognosen sprechen für eine weiterhin robuste Ertragslage, aber nicht für eine gleichmäßige Beschleunigung gegenüber dem außergewöhnlich starken Vorjahr. Dies deutet darauf hin, dass für die Aktie neben dem Quartalsgewinn besonders entscheidend sein wird, ob die Bank ihre Ertrags- und Kostenpläne für 2026 bestätigt und glaubhaft auf das Renditeziel für 2028 zusteuert. Die erwartete Rendite von 10,3 Prozent läge noch deutlich unter diesem Ziel.
Fazit & Ausblick
Mit der Veröffentlichung am Mittwoch, 28. Oktober, erhalten Anleger Einblick in die tatsächliche Entwicklung von Erträgen, Kosten und Kreditvorsorge. Im Mittelpunkt stehen der Vergleich mit den Analystenerwartungen sowie Aussagen des Vorstands zu den Jahreszielen und zum Weg zur angestrebten Eigenkapitalrendite von mehr als 13 Prozent bis 2028.
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