Curtiss-Wright Aktie: Q3 übertrifft Erwartungen, Jahresprognose steigt
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Curtiss-Wright erzielte im dritten Quartal 2026 einen bereinigten Gewinn je Aktie von 3,94 US-Dollar.
- Der Umsatz stieg auf 953 Millionen US-Dollar und lag damit über der Markterwartung von rund 935 Millionen US-Dollar.
- Für das Gesamtjahr hebt der Konzern seine Umsatzprognose auf 3,795 bis 3,84 Milliarden US-Dollar an.
- Auch die EPS-Spanne steigt: Curtiss-Wright erwartet nun 15,40 bis 15,60 US-Dollar je Aktie.
Marktanalyse & Details
Quartal über den Erwartungen
Im Quartal bis Ende September setzte Curtiss-Wright 953 Millionen US-Dollar um. Analysten hatten im Mittel rund 935,1 Millionen US-Dollar erwartet. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 3,94 US-Dollar und übertraf damit die Schätzungen von etwa 3,76 bis 3,77 US-Dollar.
Das Unternehmen berichtete von zweistelligem Wachstum bei Umsatz und operativem Ergebnis sowie einem Anstieg des bereinigten verwässerten Gewinns je Aktie im mittleren zweistelligen Prozentbereich. Die Aufträge nahmen gegenüber dem Vorjahresquartal um 15 Prozent zu. Als wichtige Nachfragequelle nannte das Management insbesondere Verteidigungselektronik und weiteres Wachstum in den Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsmärkten.
Jahresausblick erneut angehoben
Nach der bisherigen Geschäftsentwicklung setzt Curtiss-Wright seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 nach oben:
- Umsatz: 3,795 bis 3,84 Milliarden US-Dollar, zuvor 3,768 bis 3,813 Milliarden US-Dollar.
- Umsatzwachstum: 8 bis 10 Prozent, nach zuvor 8 bis 9 Prozent.
- Bereinigter Gewinn je Aktie: 15,40 bis 15,60 US-Dollar, nach zuvor 15,10 bis 15,40 US-Dollar.
Analysten-Einordnung: Der doppelte Impuls aus über den Erwartungen liegenden Quartalswerten und angehobener Jahresprognose spricht für eine derzeit robuste operative Entwicklung. Besonders das Auftragsplus kann die Sichtbarkeit künftiger Umsätze stützen; entscheidend bleibt jedoch, ob Curtiss-Wright die Nachfrage in den kommenden Quartalen in profitables Wachstum umsetzt. Für Anleger bedeutet die höhere Prognose eine verbesserte Ergebnisperspektive, aber keine Garantie, dass die Erwartungen auch künftig übertroffen werden.
Fazit & Ausblick
Der nächste wichtige Prüfstein ist die Umsetzung der erhöhten Umsatz- und EPS-Ziele im Schlussquartal und darüber hinaus. Dabei wird auch relevant sein, ob die starke Nachfrage in den Verteidigungsmärkten anhält und sich die angekündigte Verbesserung der Profitabilität über alle drei Segmente hinweg bestätigt.
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