Credit Agricole: Gewinnrückgang durch Italien-Umstrukturierung – Banco BPM-Beteiligung weiter im Fokus
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Kurzüberblick
Credit Agricole meldet am 4. Februar 2026 in Paris einen deutlichen Gewinnrückgang im vierten Quartal 2025. Das Institut verzeichnete rund 1 Milliarde Euro Nettogewinn, ein Minus von ca. 39% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, getrieben von hohen Umbaukosten im Italien-Geschäft Credit Agricole Italia. Bankchef Olivier Gavalda betonte, dass man ehrgeizige eigenständige Ziele für das italienische Geschäft verfolge und die Verwaltungsaufwendungen dort senken wolle. Gleichzeitig prüft der Konzern, ob der Anteil an Banco BPM weiter erhöht wird; aktuell hält Credit Agricole rund 20%.
Die Einbeziehung des Banco BPM-Kapitels in die Konzernzahlen drückte den Quartalsgewinn um etwa 600 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2025 meldete Credit Agricole einen Gewinn von knapp 7,1 Milliarden Euro bei einem Umsatz von rund 28,1 Milliarden Euro. Nachdem Rückstellungen für Kreditausfälle gestiegen und die Betriebskosten um fast 5% gewachsen waren, soll die Dividende auf 1,13 Euro je Aktie steigen – ein Plus von ca. 3%.
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