Cleveland-Cliffs Aktie: Gewinnsprung und starke Prognose treiben den Kurs
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Cleveland-Cliffs erzielte im dritten Quartal 2026 einen GAAP-Nettogewinn von 165 Millionen US-Dollar.
- Der bereinigte Gewinn je Aktie von 0,28 US-Dollar übertraf die Markterwartungen, der Umsatz blieb mit 5,6 Milliarden US-Dollar darunter.
- Höhere Stahlmengen und Verkaufspreise hoben das bereinigte EBITDA auf 612 Millionen US-Dollar.
- Für das vierte Quartal erwartet der Konzern rund 715 Millionen US-Dollar bereinigtes EBITDA, für 2027 mehr als 4 Milliarden.
Marktanalyse & Details
Mehr Absatz und höhere Preise
Cleveland-Cliffs kehrte im dritten Quartal in die Gewinnzone zurück. Der US-Stahlproduzent meldete einen GAAP-Nettogewinn von 165 Millionen US-Dollar beziehungsweise 0,26 US-Dollar je verwässerter Aktie. Bereinigt lag der Gewinn je Aktie bei 0,28 US-Dollar. Der Umsatz erreichte 5,6 Milliarden US-Dollar und lag damit über den 5,2 Milliarden des Vorquartals, verfehlte aber die Markterwartungen von rund 5,7 Milliarden.
Die Entwicklung wurde von höheren Absatzmengen und Preisen getragen: Die externen Stahlverkäufe stiegen im Jahresvergleich von 4,0 auf 4,2 Millionen Nettotonnen. Der durchschnittliche Verkaufspreis je Nettotonne erhöhte sich von 1.032 auf 1.177 US-Dollar. Das bereinigte EBITDA belief sich auf 612 Millionen US-Dollar und lag damit über der zuvor ausgegebenen Prognose von 575 Millionen.
Prognose signalisiert weiteren Ergebnisschub
Für das laufende vierte Quartal stellt Cleveland-Cliffs rund 715 Millionen US-Dollar bereinigtes EBITDA in Aussicht. Höhere Preise sollen dabei saisonale Effekte, geplante Wartungsarbeiten und zusätzliche Kosten mehr als ausgleichen. Für 2027 erwartet das Unternehmen auf Basis veränderter Vertragsbedingungen und der aktuellen Preisannahmen ein bereinigtes EBITDA von mehr als 4 Milliarden US-Dollar.
Der Konzern erklärte zudem, im dritten Quartal weiter Schulden reduziert zu haben. Mit höherem freien Cashflow und Erlösen aus Immobilienverkäufen im Schlussquartal soll der Schuldenabbau deutlich zunehmen. Das Ziel bleibt, bis Mitte 2027 eine Nettoverschuldung von weniger als dem 2,5-Fachen des EBITDA zu erreichen.
Analysten-Einordnung: Die Zahlen zeigen eine operative Erholung, die nicht nur auf höhere Stahlpreise, sondern zugleich auf mehr Absatz zurückgeht. Der Umsatzrückstand gegenüber den Erwartungen mahnt jedoch zur Vorsicht: Entscheidend wird sein, ob Cleveland-Cliffs die höhere Profitabilität in den kommenden Quartalen halten und den Schuldenabbau wie geplant beschleunigen kann. Die Prognose für 2027 ist ein positives Signal, hängt aber auch von Preisentwicklung und Vertragsbedingungen ab.
Die Aktie legte am 19. Oktober im Lang-&-Schwarz-Handel bis 13:35 Uhr auf 12,38 Euro zu, ein Tagesplus von 15,22 Prozent. Der deutliche Kursanstieg spiegelt die starke Gewinnentwicklung und den optimistischen Ausblick wider; er ist jedoch keine Garantie dafür, dass die hohen Erwartungen erfüllt werden.
Fazit & Ausblick
Im Fokus stehen nun die Umsetzung der EBITDA-Prognose von rund 715 Millionen US-Dollar für das vierte Quartal und der angekündigte Schuldenabbau. Für die mittelfristige Bewertung wird besonders wichtig, ob sich die Aussicht auf mehr als 4 Milliarden US-Dollar bereinigtes EBITDA im Jahr 2027 bestätigt. Einen konkreten Termin für die nächsten Quartalszahlen enthalten die vorliegenden Angaben nicht.
Hinweise zu diesem Inhalt
Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.
Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.