BP prüft Kauf von Devon-Energy-Ölfeldern in Texas – möglicher Wert: bis zu 5 Milliarden Dollar

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Das Wichtigste in Kürze

  1. BP prüft einem Bericht zufolge den Erwerb von Förderanlagen von Devon Energy in South Texas.
  2. Im Fokus stehen vorwiegend ölproduzierende Anlagen, darunter Devons Eagle-Ford-Gebiet.
  3. Der genannte Bewertungsrahmen für die betreffenden Vermögenswerte liegt bei 2 bis 5 Milliarden US-Dollar.
  4. Der aktivistische Investor Toms Capital drängt Devon zugleich, strategische Optionen einschließlich eines möglichen Verkaufs zu prüfen.

Marktanalyse & Details

BP prüft mögliche Übernahme von Förderanlagen

BP erwägt nach vorliegenden Berichten einen Kauf von Devon-Energy-Anlagen in South Texas. Der Ölkonzern soll Zugang zu vertraulichen Informationen erhalten haben, die potenziellen Interessenten zur Bewertung der Vermögenswerte bereitgestellt werden. Eine verbindliche Vereinbarung oder ein konkretes Angebot ist bislang nicht bekannt.

Der genannte Wert von 2 bis 5 Milliarden US-Dollar bezieht sich auf die ins Auge gefassten Förderanlagen und nicht auf Devon Energy als Ganzes. Dazu zählt demnach auch das Eagle-Ford-Gebiet. Die Spanne ist ein Bewertungsrahmen aus dem laufenden Verkaufsprozess, kein bestätigter Kaufpreis.

Aktivist erhöht den strategischen Druck

Die mögliche Transaktion fällt in eine Phase, in der Toms Capital Devon auffordert, strategische Alternativen zu prüfen. Dazu gehört auch ein möglicher Verkauf des Unternehmens. Ob BP lediglich einzelne Anlagen übernehmen möchte oder die Prüfung Teil einer umfassenderen Neuordnung bei Devon wird, ist offen.

Die Devon-Aktie notierte am 24. September 2026 um 20:12 Uhr bei Lang & Schwarz bei 43,24 Euro und lag damit 2,54 Prozent im Tagesplus. Seit Jahresbeginn betrug der Zuwachs 40,57 Prozent.

Analysten-Einordnung: Dies deutet auf zwei unterschiedliche mögliche Entwicklungen hin: einen Verkauf einzelner Fördergebiete oder eine breitere strategische Prüfung unter dem Druck des aktivistischen Investors. Für Anleger ist entscheidend, dass der genannte Milliardenrahmen bislang nur bestimmte Anlagen betrifft. Ohne bestätigtes Angebot, Kaufpreis und Angaben zur Verwendung möglicher Erlöse lässt sich daraus noch kein belastbarer Wertbeitrag für die Devon-Aktie ableiten.

Fazit & Ausblick

In den kommenden Wochen dürften vor allem eine mögliche formelle Offerte und Devons Reaktion auf die Forderungen von Toms Capital für neue Impulse sorgen. Bis zu einer bestätigten Vereinbarung bleibt ein Verkauf der texanischen Anlagen ebenso wie ein umfassender Unternehmensverkauf eine Möglichkeit, nicht aber eine beschlossene Transaktion.

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