Bitdeer baut Bitcoin-Mining bei Project Kati 1 auf 35 MW aus
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Bitdeer erweitert seine Mining-Partnerschaft mit Soluna am Standort Project Kati 1 in Südtexas.
- Rund 7 MW zusätzliche Mining-Hardware erhöhen Bitdeers Einsatz vor Ort auf insgesamt 35 MW.
- Die installierte Rechenleistung soll damit etwa 2,42 EH/s erreichen.
- Der Ausbau soll im November 2026 abgeschlossen sein; die K1BC-Phase ist bereits vollständig vergeben.
Marktanalyse & Details
Mehr Kapazität an einem Windkraft-Standort
Bitdeer Technologies Group erweitert über die Tochtergesellschaft Dory Creek die Vereinbarung mit Soluna Holdings. Am Project Kati 1 in Willacy County, Texas, sollen rund 7 MW zusätzliche Bitcoin-Mining-Anlagen installiert werden. Damit wächst Bitdeers Einsatz an diesem Standort auf 35 MW und eine geschätzte Hashrate von rund 2,42 Exahashes pro Sekunde (EH/s). Die Hashrate beschreibt die Rechenleistung, die dem Bitcoin-Mining gewidmet ist.
Project Kati 1 ist ein mit Windenergie betriebenes Rechenzentrum mit einer Gesamtleistung von 83 MW. Der zusätzliche Einsatz wird in der K1BC-Ausbaustufe untergebracht, die laut Vereinbarung vollständig belegt ist. Die Fertigstellung der Erweiterung ist für November 2026 vorgesehen.
Co-Mining teilt Betrieb und Erlöse
Die Vereinbarung folgt dem Co-Mining-Modell: Soluna stellt Standort, Stromversorgung und betriebsfertige Infrastruktur bereit. Bitdeer liefert die Sealminer-A2-Pro-Air-Geräte, bleibt deren Eigentümer und erhält im Gegenzug einen Anteil an den durch den Einsatz erzielten Mining-Erlösen. Die Änderung übernimmt die Struktur der ursprünglichen Vereinbarung.
Analysten-Einordnung: Die Erweiterung erhöht Bitdeers Mining-Kapazität, ohne dass das Unternehmen den gesamten Standort selbst entwickeln muss. Dies deutet auf einen Ausbau über Partnerschaften hin, bei dem Infrastruktur und operative Aufgaben zwischen den Beteiligten verteilt sind. Für Anleger bedeutet die Vereinbarung jedoch nicht automatisch höhere oder stabile Erträge: Die Erlöse aus dem Mining hängen unter anderem von der Bitcoin-Entwicklung, der Netzwerkschwierigkeit und den tatsächlichen Betriebskosten ab. Die zusätzliche Hashrate ist daher ein Kapazitätsindikator, keine Umsatz- oder Gewinnzusage.
Fazit & Ausblick
Der nächste konkrete Meilenstein ist die geplante Fertigstellung im November 2026. Entscheidend wird sein, ob Bitdeer die zusätzlichen Anlagen fristgerecht in Betrieb nimmt und welche wirtschaftlichen Ergebnisse der gemeinsame Betrieb liefert. Angaben zu erwarteten Erlösen oder zur konkreten Aufteilung der Mining-Erträge enthält die Vereinbarung nicht.
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