bet-at-home.com Aktie: Neunmonatsverlust steigt, Jahresprognose bleibt bestehen

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Das Wichtigste in Kürze

  1. Der Brutto-Wett- und Gamingertrag lag im dritten Quartal bei 10,93 Mio. Euro und entsprach der Schätzung.
  2. Nach neun Monaten sank der Bruttoertrag um 1,2 Prozent auf 35,15 Mio. Euro.
  3. EBITDA, EBIT und Konzernergebnis waren im Neunmonatszeitraum negativ.
  4. Für 2026 bestätigt bet-at-home.com einen Bruttoertrag von 46 bis 49 Mio. Euro und ein bereinigtes EBITDA zwischen minus 1,6 Mio. und null Euro.

Marktanalyse & Details

Neun Monate mit schwächerer Ertragslage

Der Brutto-Wett- und Gamingertrag von bet-at-home.com belief sich im dritten Quartal auf 10,93 Mio. Euro und lag damit auf Höhe der vorliegenden Schätzung. Für die ersten neun Monate summierte er sich auf 35,15 Mio. Euro nach 35,58 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Netto-Wett- und Gamingertrag ging leicht von 27,28 Mio. auf 27,10 Mio. Euro zurück.

Deutlicher fällt die Verschlechterung bei den Ergebnissen aus: Das EBITDA vor Sondereinflüssen drehte in den ersten neun Monaten von plus 2,12 Mio. auf minus 0,84 Mio. Euro. Das EBIT sank von plus 0,03 Mio. auf minus 2,67 Mio. Euro. Unter dem Strich stand ein Konzernverlust von 2,71 Mio. Euro, nach einem kleinen Gewinn von 0,07 Mio. Euro im Vorjahr.

Prognose bestätigt – Ergebnisziel verlangt eine Verbesserung

Für das Gesamtjahr hält das Unternehmen an einem Brutto-Wett- und Gamingertrag von 46 bis 49 Mio. Euro fest. Beim EBITDA vor Sondereinflüssen erwartet bet-at-home.com weiterhin einen Wert zwischen minus 1,6 Mio. und null Euro. Damit lässt die Prognose für das operative Ergebnis auch einen Verlust zu.

Analysten-Einordnung: Die Ertragsentwicklung nach neun Monaten zeigt, dass die bestätigte Jahresprognose nicht automatisch eine Rückkehr zu positiven Ergebnissen bedeutet. Für Anleger ist vor allem entscheidend, ob sich Umsatz und Kosten im Schlussquartal so entwickeln, dass das Unternehmen zumindest das obere Ende seiner EBITDA-Spanne erreicht. Der leichte Rückgang der Erträge allein erklärt die stärkere Verschlechterung der Ergebniskennzahlen nicht; die vorliegenden Angaben schlüsseln deren Ursachen nicht auf.

Fazit & Ausblick

Die Bestätigung der Jahresziele sorgt für Kontinuität, steht aber einer deutlich schwächeren Ergebnisbilanz nach neun Monaten gegenüber. Im weiteren Jahresverlauf wird deshalb neben dem Bruttoertrag besonders die Entwicklung des bereinigten EBITDA entscheidend sein. Ein konkreter Termin für die nächste Zahlenvorlage ist in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

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