AstraZeneca Aktie: Barclays hebt Kursziel nach starkem Quartal auf 17.000 Pence
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Barclays erhöht das Kursziel für AstraZeneca von 16.000 auf 17.000 Pence und bestätigt Overweight.
- RBC hatte sein Ziel am Vortag von 14.500 auf 15.250 Pence angehoben und Outperform bekräftigt.
- Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 7 Prozent auf 16,21 Milliarden US-Dollar; der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 2,79 US-Dollar.
- AstraZeneca bestätigte die Jahresziele für 2026, darunter ein niedrig zweistelliges Wachstum des Core EPS.
Marktanalyse & Details
Barclays setzt nach den Quartalszahlen ein höheres Kursziel
Die jüngste Neubewertung durch Barclays folgt auf einen starken Quartalsbericht: Die Bank erhöhte ihr Kursziel für AstraZeneca auf 17.000 Pence von zuvor 16.000 Pence und hält an der Einstufung Overweight fest. Bereits am 1. November hatte RBC das Ziel auf 15.250 Pence von 14.500 Pence angehoben und die Aktie mit Outperform bewertet.
Die Anpassungen setzen die positiven Analystenreaktionen auf die Zahlen fort. Im dritten Quartal übertraf AstraZeneca mit einem Umsatz von 16,21 Milliarden US-Dollar sowohl den Vorjahreswert um 7 Prozent als auch die angegebene Schätzung von 13,90 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 2,79 US-Dollar ebenfalls über der Schätzung von 2,07 US-Dollar. Der Nettogewinn stieg um 23,1 Prozent auf 3,12 Milliarden US-Dollar.
Krebsmedikamente tragen das Wachstum, andere Bereiche schwächeln
Die Onkologiesparte blieb der wichtigste Wachstumstreiber: Ihr Umsatz legte um 17 Prozent auf knapp 7,8 Milliarden US-Dollar zu und machte damit fast die Hälfte des Konzernumsatzes aus. Dagegen sanken die Erlöse mit Arzneien gegen Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen um rund ein Fünftel auf 2,6 Milliarden US-Dollar. In den ersten neun Monaten erreichte der Konzernumsatz 46,88 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 8 Prozent im Jahresvergleich.
Analysten-Einordnung: Die höheren Kursziele spiegeln die Kombination aus über den Erwartungen liegenden Ergebnissen und bestätigter Jahresprognose wider. Dies deutet darauf hin, dass Analysten dem Wachstum der Onkologiesparte und der Ertragskraft weiterhin zutrauen, die Konzernentwicklung zu stützen. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung jedoch nicht, dass das Wachstum in allen Geschäftsfeldern gleichermaßen abgesichert ist: Der deutliche Rückgang im Bereich Herz-Kreislauf, Niere und Stoffwechsel zeigt eine relevante Gegenbewegung. Kursziele und Einstufungen sind zudem Einschätzungen, keine Garantie für die künftige Kursentwicklung.
Fazit & Ausblick
AstraZeneca bestätigte für 2026 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich sowie einen Zuwachs des Core EPS im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Im weiteren Jahresverlauf dürften die Umsetzung dieser Ziele und die Entwicklung außerhalb des Krebsmedikamentengeschäfts wichtige Prüfsteine bleiben. Ein Termin für die nächste Zahlenvorlage ist in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
Hinweise zu diesem Inhalt
Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.
Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.