Apple bringt faltbares iPhone Duo: 18 Pro startet Upgrade-Welle, Analysten warnen vor Kannibalisierung
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Das Wichtigste in Kürze
- Apple hat das iPhone 18 Pro am 18. September gestartet und plant das faltbare iPhone Duo für den 23. Oktober.
- Frühe Daten deuten beim iPhone 18 Pro Max auf eine schwächere Nachfrage als beim Vorgängermodell hin.
- Die Wiederverkaufsprämie des 18 Pro Max liegt nur bei 1 bis 8 Prozent, nachdem die Preise am ersten Verkaufstag zeitweise um rund 80 Prozent gefallen sind.
- Das Duo könnte neue Premium-Nachfrage schaffen, zugleich aber das iPhone 18 Pro und Pro Max kannibalisieren.
Marktanalyse & Details
Apple teilt den iPhone-Start erstmals in zwei Wellen
Apple verändert in diesem Jahr seinen Produktkalender: Die Modelle der iPhone-18-Pro-Serie sind bereits erhältlich, während das Unternehmen mit dem iPhone Duo erstmals ein faltbares iPhone nachschiebt. Der Verkaufsstart des Duo ist für den 23. Oktober vorgesehen. Damit verlängert Apple die Aufmerksamkeit rund um die neue iPhone-Generation und spricht zusätzlich Kunden an, die auf ein besonders hochwertiges, faltbares Gerät warten.
Der Preis des Duo soll nach ersten Einschätzungen weniger hoch ausfallen als zuvor befürchtet. Das könnte die Zielgruppe über klassische Ultra-Premium-Käufer hinaus erweitern. Gleichzeitig hebt Apple offenbar die Preise älterer iPhone-Modelle an. Diese Maßnahme dürfte die durchschnittlichen Verkaufspreise stützen, kann aber die Stückzahlen im zweiten Halbjahr belasten.
Frühe Signale beim iPhone 18 Pro Max bleiben schwach
Die bisher verfügbaren Indikatoren zeichnen ein uneinheitliches Bild. In den USA wurden für das iPhone 18 Pro zum maßgeblichen Beobachtungszeitpunkt keine nennenswerten Lieferzeiten ausgewiesen. Auch beim Pro Max gingen die Lieferzeiten in mehreren wichtigen Märkten gegenüber dem Vorjahr zurück. China und Hongkong zeigten zwar die stärksten Signale, dort könnte die Nachfrage jedoch teilweise von Wiederverkäufern getragen sein.
- Die Wiederverkaufspreise des iPhone 18 Pro Max sanken am ersten Verkaufstag innerhalb weniger Stunden um rund 80 Prozent.
- Die verbleibende Wiederverkaufsprämie lag je nach Modell bei 1 bis 8 Prozent.
- Beim iPhone 17 Pro Max hatte die Prämie im Vorjahr noch 15 bis 29 Prozent erreicht.
Für die Lieferkette ist zudem die Verpackungsumstellung rund um den A20-Pro-Chip ein wichtiger Beobachtungspunkt. Sie könnte Hinweise auf Apples Produktionsplanung und den tatsächlichen Hochlauf der neuen Geräte geben.
Analysten-Einordnung: Faltbares Duo birgt Absatz- und Margen-Chance
Dies deutet darauf hin, dass der Verkaufsstart des iPhone 18 Pro Max bislang eher von vorsichtiger Nachfrage als von einem neuen Rekordzyklus geprägt ist. Die schwächeren Wiederverkaufsprämien sind zwar kein perfekter Indikator für die breite Endkundennachfrage, sie zeigen aber, dass Händler und frühe Käufer dem Modell offenbar keinen außergewöhnlich großen Engpasswert beimessen.
Für das iPhone Duo wird in den ersten zwölf Monaten mit rund 12,5 Millionen verkauften Geräten gerechnet. Diese Größenordnung wäre für ein neues Formfaktor-Produkt beachtlich, muss aber nicht vollständig zusätzlich zum bestehenden iPhone-Geschäft entstehen. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass das Duo zwar den Premium-Mix und die durchschnittlichen Verkaufspreise verbessern kann, zugleich aber vor allem den Absatz des Pro Max verdrängen dürfte.
Besonders relevant ist die Produktionsplanung: Die Lieferkette soll für das zweite Halbjahr ein Mengenplus von rund 15 Prozent bei iPhone 18 Pro und Pro Max vorbereitet haben. Wenn sich die aktuellen Nachfragesignale bestätigen, wäre eine Bestellkürzung im Oktober plausibel. Das würde den kurzfristigen Umsatzimpuls des neuen iPhone-Zyklus dämpfen, könnte Apple aber helfen, Überbestände und unnötigen Preisdruck zu vermeiden.
Aktie hat bereits hohe Erwartungen eingepreist
Zum letzten verfügbaren Kurszeitpunkt am 18. September notierte die Apple-Aktie bei 291,55 Euro und lag seit Jahresbeginn 25,56 Prozent im Plus. Vor diesem Hintergrund steigt die Bedeutung belastbarer Verkaufsdaten: Je stärker der Markt bereits auf eine erfolgreiche Upgrade-Welle setzt, desto empfindlicher dürfte die Aktie auf enttäuschende Pro-Max-Absätze oder eine schwächere Produktionsplanung reagieren.
Fazit & Ausblick
Der 23. Oktober wird zum nächsten wichtigen Test für Apples iPhone-Strategie. Entscheidend sind nicht nur die Schlagzeilen zu Lieferzeiten, sondern vor allem der tatsächliche Abverkauf des iPhone Duo, die Entwicklung der Pro-Max-Bestellungen im Oktober und die Frage, ob das faltbare Modell zusätzliche Kunden gewinnt oder bestehende Premium-Käufer lediglich umleitet.
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