Amgen Aktie: Konzern hebt Jahresprognose nach starkem Quartal an
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Amgen steigerte den Umsatz im dritten Quartal 2026 um 8 Prozent auf 10,4 Milliarden US-Dollar.
- Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 6,45 US-Dollar und lag damit 14 Prozent über dem Vorjahreswert.
- Nach dem Quartalsergebnis erhöhte der Konzern seine Umsatz- und Gewinnziele für 2026.
- Wachstum bei Repatha und Evenity stand Rückgängen bei Prolia und Xgeva durch Biosimilar-Konkurrenz gegenüber.
Marktanalyse & Details
Quartalsergebnis über Vorjahr und Erwartungen
Amgen erzielte im dritten Quartal einen Umsatz von 10,4 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 14 Prozent auf 6,45 US-Dollar. Der Nettogewinn erhöhte sich auf 3,864 Milliarden US-Dollar nach 3,216 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Der operative Gewinn kletterte auf 3,7 Milliarden US-Dollar, nahezu 50 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Umsatz und Ergebnis lagen über den Markterwartungen.
Neue Jahresziele und unterschiedliche Produkttrends
Für 2026 erwartet Amgen nun einen Umsatz von 38,9 bis 39,7 Milliarden US-Dollar. In der Mitte der Spanne entspräche das einem Wachstum von rund 7 Prozent. Die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie wurde auf 22,90 bis 23,70 US-Dollar angehoben.
Mehrere Medikamente trugen zum Wachstum bei: 17 Produkte verzeichneten zweistellige Zuwächse. Repatha steigerte den Umsatz um 37 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden US-Dollar, Evenity um 39 Prozent auf 751 Millionen US-Dollar. Zugleich wächst der Druck durch Biosimilars: Die Prolia-Erlöse sanken um 45 Prozent auf 632 Millionen US-Dollar, während Xgeva im Quartal 47 Prozent verlor.
Analysten-Einordnung: Die angehobene Prognose signalisiert, dass Amgen die Dynamik seiner Wachstumsmedikamente in die Jahresplanung einbezieht. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung jedoch kein gleichmäßig positives Bild: Die starken Zuwächse bei Repatha und Evenity müssen den anhaltenden Wettbewerb bei etablierten Präparaten ausgleichen. Der nachbörsliche Kursrückgang von knapp 2 Prozent trotz übertroffener Quartalserwartungen deutet darauf hin, dass der Markt auch die Bewertung und die bereits hohen Erwartungen an das Unternehmen berücksichtigt.
Fazit & Ausblick
Die erhöhten Jahresziele und das breite Produktwachstum geben Amgen Rückenwind. Entscheidend wird sein, ob die Wachstumspräparate die Umsatzeinbußen durch Biosimilar-Konkurrenz weiter auffangen können. Anleger erhalten mit dem nächsten Quartalsbericht einen neuen Einblick in diese Entwicklung.
Hinweise zu diesem Inhalt
Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.
Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.