Alstom Aktie: Siebte Verzögerung verschiebt 34 Regionalzüge auf 2028
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Alstom verschiebt den Start der Auslieferung von 34 Doppelstockzügen für Niedersachsen und Bremen auf 2028.
- Zuletzt war ein schrittweiser Einsatz der Regionalzüge ab 2027 vorgesehen.
- Als Gründe nennt Alstom Materialengpässe sowie Herausforderungen bei Produktion und Zulassung.
- Die LNVG will trotz der Verzögerung Zugausfälle vermeiden; DB Regio sollte dafür ein Ersatzkonzept vorbereiten.
Marktanalyse & Details
Erneute Verschiebung im Regionalzugprojekt
Die neuen Doppelstockzüge für das Expresskreuz Bremen-Niedersachsen kommen erneut später als geplant. Alstom zufolge kann die Auslieferung der 34 Fahrzeuge erst 2028 beginnen. Damit fällt auch der zuletzt für 2027 vorgesehene schrittweise Einsatz aus. Es ist die siebte Verzögerung des Projekts.
Als Ursachen führt der Hersteller Materialengpässe und unerwartete Schwierigkeiten im Produktions- und Zulassungsprozess an. Wie sich die Verschiebung auf Projektkosten, Vertragsbedingungen oder den Umsatz auswirkt, ist in den vorliegenden Angaben nicht beziffert.
Folgen für Betrieb und Anleger
Für den Regionalverkehr steht zunächst die Sicherung des Fahrplans im Vordergrund. Nach der vorherigen Verzögerungsmeldung im April hatte die Landesnahverkehrsgesellschaft ein Ersatzkonzept durch DB Regio vorbereiten lassen. Die LNVG hatte als Ziel genannt, dass keine Fahrten ausfallen. Ob und in welchem Umfang das Konzept angesichts des nun bis 2028 verschobenen Lieferstarts angepasst werden muss, ist offen.
Analysten-Einordnung: Die wiederholten Terminverschiebungen weisen auf anhaltende Schwierigkeiten bei der Umsetzung des konkreten Auftrags hin. Dies deutet darauf hin, dass neben Materialverfügbarkeit auch Produktionsabläufe und Zulassungen die Auslieferung begrenzen. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung vor allem ein erhöhtes Ausführungsrisiko: Sie kann Vertrauen in die Termintreue belasten. Ohne Angaben zu möglichen Mehrkosten, Vertragsfolgen und zur Bedeutung des Auftrags für den Konzern lässt sich daraus jedoch keine belastbare Aussage zur finanziellen Größenordnung ableiten.
Fazit & Ausblick
Entscheidend sind nun belastbare Zwischentermine und die Klärung, wie der Betrieb bis zum Start der Auslieferung 2028 abgesichert wird. Alstom hat in den vorliegenden Angaben keine weiteren Meilensteine oder finanziellen Folgen genannt. Anleger sollten daher auf neue Informationen zum Produktionsfortschritt und zur Umsetzung des Ersatzkonzepts achten.
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