Akzo Nobel Aktie: Berenberg erhöht Kursziel, Barclays senkt es leicht
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Berenberg hebt das Kursziel für Akzo Nobel von 67 auf 70 Euro an und bestätigt die Kaufempfehlung.
- Barclays senkt sein Kursziel von 71 auf 69 Euro, bleibt aber bei „Overweight“.
- Akzo Nobel hält nach einem soliden dritten Quartal trotz schwacher Absatzvolumina am Jahresziel von rund 1,47 Milliarden Euro bereinigtem EBITDA fest.
- Preiserhöhungen stützen laut den vorliegenden Angaben die Erträge.
Marktanalyse & Details
Analysten setzen unterschiedliche Akzente
Die beiden neuen Kursziele liegen trotz gegensätzlicher Anpassungen eng beieinander: Berenberg sieht den fairen Wert nun bei 70 Euro, Barclays bei 69 Euro. Beide Häuser bleiben positiv positioniert und bestätigen ihre Empfehlungen „Buy“ beziehungsweise „Overweight“. Zum gemeldeten Kurs von 60,42 Euro entsprächen die Ziele rechnerisch einem Abstand von rund 14 bis 16 Prozent. Kursziele sind Einschätzungen der jeweiligen Analysten und keine Zusage für die künftige Kursentwicklung.
Analysten-Einordnung: Dass Berenberg das Ziel anhebt, während Barclays es reduziert, spricht für eine unterschiedliche Gewichtung der Perspektiven – nicht für einen grundlegenden Stimmungsumschwung. Beide Bewertungen liegen weiterhin deutlich über dem aktuellen Kurs. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass die positive Einschätzung zwar Bestand hat, die Abweichung bei den Zielpreisen aber auch unterschiedliche Erwartungen an die Ertragsentwicklung erkennen lässt.
Jahresziel trotz schwacher Absatzvolumina bestätigt
Akzo Nobel hält nach einem soliden dritten Quartal an der Prognose fest, im Gesamtjahr ein bereinigtes EBITDA von rund 1,47 Milliarden Euro zu erreichen. Schwache Absatzvolumina bleiben dabei ein Belastungsfaktor; Preiserhöhungen stützen nach den vorliegenden Angaben die Erträge. Entscheidend wird sein, ob diese Preisbeiträge die anhaltende Mengenschwäche ausreichend ausgleichen können.
Fazit & Ausblick
Die bestätigte EBITDA-Prognose und die beiden weiterhin positiven Analystenempfehlungen liefern zunächst einen konstruktiven Rahmen. Für die weitere Einschätzung sind vor allem die Entwicklung der Absatzvolumina und die Wirkung der Preiserhöhungen wichtig. Ein konkreter Termin für die nächsten Geschäftszahlen liegt in den vorliegenden Angaben nicht vor.
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