Airbus Aktie: RTX und GE heben Jahresziele an – Triebwerksnachfrage wächst

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Das Wichtigste in Kürze

  1. RTX erhöht für 2026 die Umsatz- und Gewinnziele, nachdem das Geschäft im dritten Quartal gewachsen ist.
  2. GE Aerospace erwartet ebenfalls mehr Umsatz, operativen Gewinn und freien Barmittelzufluss als bisher.
  3. Pratt & Whitney und GE/Safran liefern Triebwerke für die stark gefragte Airbus-A320neo-Familie.
  4. Die besseren Aussichten der Zulieferer belegen eine starke Nachfrage, lösen aber nicht automatisch mögliche Lieferengpässe bei Airbus.

Marktanalyse & Details

RTX und GE setzen höhere Ziele

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern RTX erwartet für 2026 nun einen bereinigten Umsatz von 97 bis 97,5 Milliarden US-Dollar. Das sind mindestens eine Milliarde Dollar mehr als zuvor am oberen Ende der Prognose. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll 7,65 bis 7,75 Dollar erreichen. Im dritten Quartal stieg der bereinigte Umsatz um elf Prozent auf knapp 25 Milliarden Dollar.

Auch GE Aerospace hob seine Jahresziele an. Der bereinigte Umsatz soll im Jahresvergleich um 19 bis 20 Prozent wachsen; beim bereinigten operativen Gewinn rechnet GE mit 10,9 bis 11 Milliarden Dollar. Der erwartete bereinigte Gewinn je Aktie liegt nun bei 8 bis 8,10 Dollar. Im dritten Quartal legte der Umsatz um 18 Prozent und der operative Gewinn um 30 Prozent zu.

Bedeutung für Airbus

Die Entwicklung ist für Airbus relevant, weil Pratt & Whitney – Teil von RTX – gemeinsam mit Partnern Triebwerke für die A320neo-Familie baut. GE und Safran sind mit dem CFM-Triebwerk ebenfalls bei der A320neo vertreten. Die kräftigen Geschäftszahlen der Hersteller spiegeln die robuste Nachfrage im Luftfahrtgeschäft wider. Airbus profitiert davon jedoch erst dann vollständig, wenn die benötigten Triebwerke in ausreichender Zahl und termingerecht verfügbar sind.

Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage im Luftfahrt- und Triebwerksgeschäft weiterhin ein wichtiger Wachstumstreiber ist. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung ein positives Branchensignal, aber noch keinen Beleg dafür, dass Airbus seine Produktionsziele ohne Zulieferprobleme erreichen kann. RTX meldete zudem im dritten Quartal einen Rückgang des freien Barmittelzuflusses um fast die Hälfte auf rund 2,1 Milliarden Dollar, hob aber die Jahresprognose dafür an. Die höheren Ziele sind daher zusammen mit der tatsächlichen Entwicklung von Produktion und Cashflow zu bewerten.

Fazit & Ausblick

Die angehobenen Prognosen von RTX und GE stützen das Bild einer starken Nachfrage nach Flugzeugen und Triebwerken. Für die Airbus-Aktie bleibt entscheidend, ob sich diese Nachfrage in verlässliche Triebwerkslieferungen und höhere Flugzeugauslieferungen übersetzt. Im weiteren Jahresverlauf stehen deshalb die Produktionsentwicklung bei Airbus und die Lieferfähigkeit der Triebwerkspartner besonders im Fokus.

Hinweise zu diesem Inhalt AI Modified — Inhalt mit Unterstützung von KI erstellt

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