Air Liquide Aktie: UBS und Berenberg erhöhen Kursziele nach starkem Q3
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- UBS hebt das Kursziel für Air Liquide von 200 auf 204 Euro an und bestätigt „Buy“.
- Berenberg erhöht sein Ziel von 205 auf 210 Euro und bleibt ebenfalls bei „Buy“.
- JPMorgan setzt das Kursziel auf 172 Euro herauf, stuft die Aktie aber weiter mit „Neutral“ ein.
- Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 10 Prozent auf 7,26 Milliarden Euro; vergleichbar betrug das Wachstum 3 Prozent.
Marktanalyse & Details
Mehrere Kurszielanhebungen, unterschiedliche Einschätzungen
Nach den Quartalszahlen haben drei große Analysehäuser ihre Kursziele für Air Liquide angehoben. UBS sieht den fairen Wert nun bei 204 statt 200 Euro, Berenberg bei 210 statt 205 Euro. Beide empfehlen den Kauf. JPMorgan erhöhte sein Ziel von 166 auf 172 Euro, hält jedoch an „Neutral“ fest.
Die Ziele reichen damit von 172 bis 210 Euro. Zum Vergleich: Die Aktie notierte am 30. Oktober um 9:57 Uhr bei 180,10 Euro und lag an diesem Morgen 1,76 Prozent im Plus. Seit Jahresbeginn betrug der Anstieg 23,36 Prozent.
Q3-Wachstum und bestätigte Ziele
Air Liquide profitierte im dritten Quartal von der Nachfrage nach Industriegasen, darunter für die Herstellung von KI-Halbleitern, sowie von einem guten Handelsgeschäft. Der Konzernumsatz legte im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 7,26 Milliarden Euro zu. Bereinigt um Währungs-, Energiepreis- und Portfolioeffekte betrug das vergleichbare Wachstum 3 Prozent und beschleunigte sich damit gegenüber dem ersten Halbjahr.
Das Management bestätigte den Ausblick: Für 2026 strebt Air Liquide eine Steigerung der operativen Marge um einen Prozentpunkt sowie ein höheres bereinigtes Nettoergebnis zu konstanten Wechselkursen an. Auch 2027 soll die operative Marge um einen Prozentpunkt zulegen. Das Sparprogramm steuerte im dritten Quartal 143 Millionen Euro bei; bis Ende September summierten sich die Einsparungen auf 441 Millionen Euro.
Analysten-Einordnung
Die Anhebungen spiegeln Vertrauen in das beschleunigte vergleichbare Wachstum und die Margenpläne wider, sind aber kein einheitliches Kaufsignal: JPMorgan sieht trotz höherem Kursziel weiterhin ein neutrales Chance-Risiko-Verhältnis. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass die Umsetzung der Profitabilitätsziele und die anhaltende Nachfrage aus dem Elektronikgeschäft zentrale Prüfsteine bleiben. Der deutliche Kursanstieg seit Jahresbeginn macht zugleich die Bewertung und die Erwartungen an weiteres Wachstum relevant.
Fazit & Ausblick
Die höheren Kursziele stützen die positive Einschätzung von UBS und Berenberg, während JPMorgan zurückhaltender bleibt. Entscheidend für die weitere Entwicklung sind nun die Fortschritte bei den Margenzielen für 2026 und 2027 sowie die Nachhaltigkeit des Wachstums im Halbleitergeschäft. Einen konkreten Termin für die nächsten Quartalszahlen enthalten die vorliegenden Angaben nicht.
Hinweise zu diesem Inhalt
Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.
Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.