adidas Aktie: Q3-Gewinn steigt kräftig, Jahresprognose angehoben

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Das Wichtigste in Kürze

  1. adidas steigerte den Nettogewinn im dritten Quartal auf 711 Millionen Euro nach 482 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
  2. Das EBIT legte um 37 Prozent auf 1,008 Milliarden Euro zu; der Umsatz blieb mit 7,252 Milliarden Euro stabil.
  3. Der Konzern erwartet für das Gesamtjahr nun ein Betriebsergebnis von rund 2,5 Milliarden Euro statt etwa 2,3 Milliarden Euro.
  4. Für das vierte Quartal rechnet adidas in Europa wieder mit Wachstum, obwohl das Schuhgeschäft zuletzt stagnierte.

Marktanalyse & Details

Gewinn wächst trotz stabilem Umsatz

adidas hat im dritten Quartal die Profitabilität deutlich verbessert. Der Nettogewinn stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um rund 48 Prozent auf 711 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 37 Prozent auf 1,008 Milliarden Euro. Der Umsatz lag bei 7,252 Milliarden Euro und damit auf Vorjahresniveau.

Ein wesentlicher Wachstumstreiber war Bekleidung. Das Schuhgeschäft entwickelte sich dagegen verhaltener. Auch regional verlief das Quartal nicht einheitlich: In Europa blieb das Geschäft schleppend, während adidas in den meisten anderen Märkten höhere Umsätze erzielte.

Jahresausblick angehoben

Der Konzern erwartet für 2026 nun ein Betriebsergebnis von rund 2,5 Milliarden Euro. Zuvor hatte die Prognose bei etwa 2,3 Milliarden Euro gelegen. Zudem rechnet adidas im vierten Quartal in Europa wieder mit Umsatzwachstum.

Analysten-Einordnung: Die Kombination aus stabilem Umsatz und kräftig steigendem EBIT deutet darauf hin, dass adidas derzeit vor allem die Ertragskraft verbessert – nicht allein das Absatzvolumen. Für Anleger bedeutet die Prognoseanhebung ein stärkeres Gewinnsignal, die stagnierenden Schuhverkäufe und die noch schwache Entwicklung in Europa bleiben jedoch wichtige Prüfsteine für die kommenden Quartale.

Am Morgen des 29. Oktober notierte die adidas-Aktie bei 162,25 Euro und lag damit 3,34 Prozent im Plus. Seit Jahresbeginn stand sie zu diesem Zeitpunkt noch 4,19 Prozent im Minus.

Fazit & Ausblick

Die angehobene Jahresprognose und das deutlich höhere Quartalsergebnis geben adidas Rückenwind. Entscheidend wird nun, ob die erwartete Erholung in Europa einsetzt und sich die starke Ergebnisentwicklung trotz des schwächeren Schuhgeschäfts fortsetzt. Der nächste wichtige Prüfpunkt sind die kommenden Quartalszahlen.

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